Letzte Veranstaltungen:

Nonhuman Subjectivities
On Animals. Cognition, Senses, Play

Rachel Mayeri   Maja Smrekar

Vernissage: 27. Mai 2016, 20 Uhr
Artists Talk: 29. Mai 2016, 15 Uhr

Ausstellungslaufzeit: 28. Mai - 17. Juli 2016, Fr-So, 14-18h und nach Vereinbarung (24. Juni geöffnet bis 21 Uhr)


Links: Maja Smrekar, I Hunt Nature and Culture Hunts Me, 2014, Videoaufzeichnung der Performance; rechts: Rachel Mayeri, Apes as Family, 2012, Film

Mehr Informationen:



Sonntag 22. Mai 2016

There be Dragons:
Talk mit Lea Kannar-Lichtenberger (in englischer Sprache)
At
SPEKTRUM | art science community
Bürknerstraße 12 12047 Berlin



Sonntag 22. Mai 2016
Spektrum geöffnet ab: 19:30 / Talk um 20:30
Eintrit 3 - 6 euro (auf Spendenbasis)

Vortrag: 'There be Dragons: human impact on the environmentally sensitive Galapagos and Lord Howe Islands' der Biokünstlerin Lea Kannar-Lichtenberger

Moderation: Christian de Lutz (Art Laboratory Berlin)

Mehr Informationen:
http://spektrumberlin.de/events/detail/there-be-dragons-talk-and-qa-with-lea-kannar-lichtenberger-155.html

Veranstaltung organisiert in Kooperation mit Art Laboratory Berlin



Bisherige Veranstaltungen:

Nonhuman Subjectivities:
The Other Selves. On the Phenomenon of the Microbiome

François-Joseph Lapointe  Saša Spačal with Mirjan Švagelj and Anil Podgornik   Tarsh Bates   Joana Ricou

Vernissage: 26. Februar 2016, 20 Uhr
Künstler/innengespräch: 28. Februar 2016, 15 Uhr
Berlin Science Hack Day Stammtisch: 23. März, 201619 Uhr (Mehr Informationen)
Naturwissenschaftler und Künstlerin in Gespräch - PD Dr. Annette Moter und Tarsh Bates: 23. April 2016, 18 Uhr

Finissage mit Gespräch von Felix Navarrete: 30. April, 2016 15-18 Uhr

Um 15 Uhr wird Felix Navarrete (MA in Moderner Europäischer Philosophie, Kingston Universität London) über das Nichtmenschliche, Biokunst und "immunologische Ethik" in Bezug auf die Philosophie von Baruch Spinoza referieren:

"Die Biokunst verdeutlicht die problematische Beziehung zwischen den einfach wiederzuerkennenden 'menschlichen' Elementen und den nichtmenschlichen konstituierenden Operationen, die sie überqueren. Teil dieser Untersuchung ist die grundlegende Frage, ob und wie wir eine angemessene Ethik für neue Darlegungen der Handlung, Identität, Kollektivität und auch der Freiheit formulieren können, welche diese Kunstwerke wegen ihres nichtmenschlichen Blickwinkels fordern. Mithilfe des Philosophen Baruch Spinoza aus dem 17. Jahrhundert und seinem stark materialistischen und naturalistischen konzeptuellen Rahmenwerk lässt sich eine immunologische Ethik entwerfen, die der ethischen Subjektivität von Reflexivpronomen der dritten Person adäquat begegnen kann." (Felix Navarrete)

Nach der Präsentation gibt es einen kleinen Empfang, bei dem auch die Künstlerin Tarsh Bates sowie die Kuratoren Regine Rapp & Christian de Lutz anwesend sein werden.

Ausstellung: 27. Februar – 30. April, 2016 || Fr-So 14-18 Uhr u.n.V. (am 29. April bis 21 Uhr geöffnet)




François-Joseph Lapointe, 1000 Handshakes, Performance, 2014

3. Februar 2016, 19 Uhr - 1000 Handshakes - François-Joseph Lapointe
Performance während Eröffnung der transmediale/conversation piece
Haus der Kulturen der Welt
(John-Foster-Dulles Allee 10, 10557 Berlin)

5. Februar 2016, 17-18.30 Talk: 1000 Handshakes – Towards an Aesthetics of the Microbiome

Teil von transmediale/conversation piece,
(Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles Allee 10, 10557 Berlin)
François-Joseph Lapoint with Regine Rapp and Christian de Lutz (Art Laboratory Berlin)

Als Teil der Eröffnung der transmediale, Festival für Kunst und digitale Kultur, im Haus der Kulturen der Welt präsentiert Art Laboratory Berlin die Performance 1000 Handshakes von François-Joseph Lapointe, kuratiert von Regine Rapp und Christian de Lutz.
(mehr Informationen)

Podcast von Talk


In Zusammenarbeit mit transmediale art&digitalculture


Mit der freundlichen Unterstützung von:





Vorprogramm:
Als Einführung in unsere kommende Serie Nonhuman Subjectivities, die am 26. Februar 2016 mit der Ausstellung The Other Selves. On the Phenomenon of the Microbiome beginnt, wird im Rahmen des Vorspiel-Programms von Transmediale und CTM eine Reihe von Veranstaltungen stattfinden

31. Januar 2016, 15-18 Uhr - SciArt Café mit dem Berliner iGEM- Team |Eintritt: Spende
Das Berliner iGem-Team (http://igem.berlin/) präsentiert zum vierten Mal das SciArt Café. Unter dem Thema "Science Cafe: Programming Life - Good Code/ Bad Code?" kommen wieder Wissenschaftler und Künstler der Biowissenschaften am 31.01.2016 von 15.00 -18.00 Uhr im ArtLaboratory Berlin zusammen. Nach vier Anreiz gebenden Talks im ArtLaboratory, fokussieren wir uns auch dieses Jahr wieder auf die Diskussion bei einem gutem Mahl.


In diesem Science Café wollen wir über die Bilder und Techniken der Kunst und Wissenschaft sprechen, die sich um den lebendigen Organismus entwickeln: Der Organismus als Bakterium, als Gen, als Speicher, als Verbindungselement, als Imaginativ. Mit welchen Problemen, Herausforderungen und Fragestellungen widmen sich Künstler und Wissenschaftler dem Leben in seiner kleinsten, komplexen Form?

Antrieb der Biotechnologie ist immer auch, das Leben zu verlängern, Krankheiten zu mindern.
Zugleich müssen strenge Sicherheitsstandards in der Forschung und in der Produktion eingehalten
werden.

(Mehr Informationen)



30. Januar 2016, 19 Uhr - Buchpräsentation und Lesung mit Rüdiger Trojok
Biohacking - Gentechnologie für alle, Franzis Verlag |Eintritt: Spende
http://www.amazon.de/Biohacking-Gentechnologie-Alle-R%C3%BCdiger-Trojok/dp/3645604200

Seit einigen Jahren entwickelt sich eine globale Szene aus Bürgerwissenschaftlern, die sich mit der modernen Biologie befassen. Deren Arbeit wurde allgemein als Biohacking bekannt. Für alle Interessierte und Neueinsteiger in das Thema soll dieses Buch als Leitfaden dienen. Es geht um das grundlegende Weltverständnis aus molekularbiologischer Perspektive. Angefangen mit dem Beginn des Lebens wird der Verlauf der Evolution in groben Zügen nach dem heutigen Wissensstand erklärt. Mit Praxisnahen Beispielen wird gezeigt, wie man das theoretische Wissen anwendet. Denn Leben kann man programmieren. Mithilfe moderner Software kann die Synthetische Biologie den digitalen Code des Lebens umschreiben. Anschließend wird eine gesellschaftliche Diskussion eröffnet, wie man mit diesem Wissen und den sich ergebenden technischen Möglichkeiten sinnvoll umgehen kann. Das moderne Verständnis des Lebens und die tiefergehenden Eingriffsmöglichkeiten werden das Verhältnis von Mensch und Natur grundsätzlich verändern. Labors werden bald miniaturisierte computergesteuerte Chips sein, die überall dezentral zum Einsatz kommen können. Gendatenbanken werden dann die wichtigste Ressource darstellen - doch wo liegen die Grenzen dieser globalen Synthetischen Biologie? Bürgerwissenschaftler werfen nun die Frage auf, wer das allgemein verfügbare Wissen über die modernen Biowissenschaften zu welchem Zweck einsetzen kann und wozu.
Lesung auf Deutsch

(Mehr Informationen)



24. Januar 2016 - Nenad Popov: Art Science Swap - Two Heads Are Better than One | Eintritt: Spende

…The states of mind involved in that sort of science and that sort of art are fundamentally the same. Both are seeking universal, objective truth. - David Deutsch

As a scientist you always think you know what you’re doing, so you tend to distrust the artist who says, “It’s great,” or “It’s no good,” and then is not able to explain to you why, as Jerry did with those drawings I took him. But here I was, sunk: I could do it too - Richard Feynman


Die Teilnehmer des Workshops werden in Zweiergruppen mit je einem/einer Künstler/in und einem/einer Wissenschaftler/in aufgeteilt. Jedes Paar bekommt eine Problemstellung, die es mit denn eigenen Methoden zu lösen gilt. Das ist der einfache Teil. Anschließend wechseln sie die Rollen - Wissenschaftler folgen einem künstlerischen Ansatz und Künstler einem rein wissenschaftlichen. Dabei beobachten sie ihre gegenseitigen Fortschritte ständig und helfen einander. Dies wird ein paar mal wiederholt. Durch die Wiederholungen bekommen beide Seiten Einblicke in die Methoden von Kunst und Naturwissenschaft.

Der Workshop beginnt um 14 Uhr, ab 17 Uhr folgt die öffentliche Präsentation der Ergebnissen.
(Mehr Informationen)



23. Januar 2016, 20 Uhr - Sarah Hermanutz: Mind Blind: Therapeutic Interventions for Human/Nonhuman Communications. | Eintritt: Spende
In ihrer Performance-Lesung wird Sarah Hermanutz den Begriff "Mind-Blindness" untersuchen. Die Performance stützt sich auf Methoden und Ästhetiken akademischer Vorträge und psychologischer Tests, um auf die Lücken und Schwierigkeiten des interdisziplinären Wissensaustauschs aufmerksam zu machen. Was bedeutet es, als Mensch "mind-blind" zu sein, und welche Auswirkungen hat dies für den Umgang in einem 'normalen' sozialen Umfeld? Können wir durch kreative Analogie dieses konzeptuelle Rahmenwerk nutzen, um die Probleme bei der Interaktion zwischen Mensch und nichtmenschlichen Akteuren besser zu verstehen? Welche neuen Einsichten kann eine künstlerische Forschung zu Autismus und "Mind-Blindness" für unser Verständnis von (Miss)Kommunikation zwischen uns und den anderen beitragen?
(Mehr Informationen)


PROSTHESES. Transhuman Life Forms

Susanna Hertrich



Finnisage: 29. November ab 15 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: 26.9. – 29.11. 2015, Fr- So, 14-18 Uhr u.n.V.
Am 27. November geöffnet bis 21 Uhr



Discussing Body Enhancement.
About Prostheses, Extensions and Cyborgs


Panel Discussion mit
Susanna Hertrich | Künstlerin
Enno Park | Autor, Mitbegründer des Cyborgs e.V.
Reine Rapp| Kuratorin, Art Laboratory Berlin

Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr | Entritt 5,- EUR
Seminar in Englisch. Begrenzte P
lätze.
Voranmeldung unter: registration@artlaboratory-berlin.org


Susanna Hertrich, Jacobson’s Fabulous Olfactometer, Digital Photo, 2014

Die bei Art Laboratory Berlin ausgestellten Arbeiten sind Teil des lang angelegten Forschungsprojekts Bodies & Technology der Berliner Künstlerin Susanna Hertrich. In diesem Projekt reflektiert sie das Phänomen von Prothesen als menschliche Erweiterung im 21. Jahrhundert. Im Kontext neuester Technologien sowie aktueller Entwicklungen der Neurowissenschaften und Biologie stellt Hertrich neue transhumane sensorische Erweiterungen vor. In der Ausstellung wird auch Neil Harbisson vorgestellt. Er begegnet seiner Farbblindheit mit dem Eyeborg, der Farbe in Töne übersetzt, und gilt als der erste offiziell anerkannte Cyborg.

Ausgehend von den beiden Positionen Hertrich und Harbisson möchte die Paneldiskussion das Phänomen, den menschlichen sensorischen Apparat durch computergesteuerte Prothesen zu erweitern, aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren. Im Kontext der Debatte um human 2.0 werden soziale, politische sowie ethische Konsequenzen der neuesten Technologie kritisch befragt werden. Biotechnologische Entwicklungen und technophilosophische Diskurse haben das weit verbreitete Zerrbild des Cyborgs als futuristischen Superhelden zwischenzeitlich überholt. Es existiert ein interessantes Spektrum an Diskussionen zu Körpererweiterungen aus künstlerisch ästhetischer und medienphilosophischer Perspektive.

Mehr als ein Viertel Jahrhundert nach Donna Haraways Cyborg-Manifesto stellt sich im Jahr 2015 die Schnittstelle Mensch/Maschine noch komplexer dar als damals. Die Vorstellung von einer gleichberechtigteren Lebensrealität mithilfe des Cyborgs als transformative Kraft will unter den aktuellen Vorzeichen erneut diskutiert werden.

Susanna Hertrich beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Forschung mit technologischen Erweiterungen des menschlichen Körpers. Sie baut Geräte, die sowohl funktional, als auch spekulativ eine menschgemachte Evolution vorwegnehmen und damit auf aktuelle ökologische und soziale Veränderungen Bezug nehmen. Sie hat mit Forschungslaboren in Japan, China und Berlin zusammengearbeitet und wird ab 2016 ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Erweiterung menschlicher Sinne in der Schweiz beginnen.

Enno Park studierte Wirtschaftsinformatik und schreibt heute für den "Elektrischen Reporter", die "Jungle World" und andere Medien. In seinem Texten beschäftigt er sich mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Gesellschaft bis hin zur Verschmelzung von Mensch und Maschine. Seit er Cochlea-Implantate trägt, bezeichnet er sich selbst als Cyborg und war 2013 einer der Gründer des Cyborgs e.V. in Berlin.

Moderiert von Regine Rapp (Art Laboratory Berlin)

18h | Künstlerin und Kuratoren anwesend in den Ausstellungsräumen.
Die Ausstellung ist zwischen 14 - 22h durchgehend geöffnet.
19h | Paneldiskussion
21h | lockeres Zusammensein, Getränke

Mehr Informationen zur Ausstellung

Kinder-Workshop!
So, 04.10.2015, 14:00-16:00 (8–12 Jahre)
Bitte unbedingt anmelden bei: anmeldungen@kinderkulturmonat.de

PROSTHESES
Das Art Laboratory Berlin zeigt Kindern zwischen 8 und 12 Jahren interessante Objekte und Bilder der Künstlerin Susanna Hertrich. Was sind Prothesen? Wir kann man den Körper erweitern? Wie wollen wir eigentlich aussehen? Inzwischen können Menschen ihre Körper fast schon beliebig verändern und verschönern – mit den allerneuesten Technologien. Wir wollen gemeinsam herausfinden, was möglich ist und wie der Maschinenmensch der Zukunft leben kann.

Eintritt für Kinder & Erwachsene: frei (Spenden erwünscht)

 




Theresa Schubert // Growing Geometries - Evolving Forms

Ausstellung: 29.8. - 20.9.2015
Vernissage: 28.8.2015, 20 Uhr

Künstleringespräch und Finissage: 20. September, 15 Uhr

Mehr Informationen zur Ausstellung






26.-28. Juni, 2015 - Plan Bienen
Ein Projekt von Tessa Zettel und Sumugan Sivanesan



Eröffnung: 26. Juni, 20 Uhr
Brunch und Gespräch: 28. Juni, 12 - 14 Uhr (RSVP unter hallo@planbienen.net)
Öffnungszeiten: 27. und 28. Juni, 14 - 18 Uhr

Plan Bienen ist ein aktuelles Forschungsprojekt der in Sydney lebenden Künstler Tessa Zettel und Sumugan Sivanesan, das sie während ihrer Künstlerresidenz am ZK/U - Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin 2014 entwickelt haben.

Mit Plan Bienen wollen die Künstler reale und spekulative Verbindungen zwischen zwei parallel verlaufenden Krisen herstellen – der Krise der EU-Wirtschaft und der Krise der Bienenökologie. Indem sie die Geschichte und die gegenwärtige Popularität der urbanen Bienenhaltung als Ausgangspunkt nehmen, erkunden die beiden Künstler Möglichkeiten für nicht-monetäre Ökonomien, neue soziale Gewohnheiten innerhalb der Berliner Esskultur, interkulturelle Gartenprojekte, Wandernetzwerke und Hausprojekte; all diese Themen werden in den Berliner kreativen und multikulturellen Gemeinschaften praktiziert. Im Verlauf des Projekts fragen die Künstler, zu welcher „mehr-als-menschlichen“ Zukunft uns die derzeitigen Bienen führen könnten.

Das Projekt Plan Bienen: Statements of Profit and Loss ist am Freitag Abend sowie am Samstag- und Sonntagnachmittag zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Zu sehen sind mit dem Projekt verbundene Dokumente und Artefakte. Am Sonntag, dem 28. Juni, wird es zwischen 12 und 14 Uhr ein Brunch mit einem Gespräch zu Rates of Exchange – A Duscursive Sonntagsbrunch geben.
(Mehr Informationen)

Kooperationspartner: ZKU - Zentrum für Kunst und Urbanistik, Berlin Food Art Week

Dieses Projekt wird durch das Australian Artists' Grant unterstützt. Es ist Teil der NAVA-Initiative, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung von Frau Janet Holmes à Court sowie vom Visual Arts Board des Australia Council for the Arts.



Joseph Nechvatal: Artist Talk & Noise Music Concert: 25. April 2015, 15 Uhr
Artist talk mit noise music concert von seinem Stück 3 pOstmOrtems in Verbindung mit der Auustellung
bOdy
pandemOnium. Immersion into Noise.

Ausstellung läuft: 25. April – 21. Juni 2015




1. März 2015 , 15 Uhr Kuratorengespräch: In Rahmen der Ausstellung [micro]biologies II: πρωτεο / Proteo und die Ausstellungsreihe [macro]biologies & [micro]biologies findet einen Gespräch mit den Kuratoren Regine Rapp und Christian de Lutz statt.

30. Januar 2015, 19 Uhr: Eröffnung der [macro]biologies & [micro]biologies Bibliothek
Parallel zur Ausstellung [micro]biologies II: πρωτεο / Proteo präsentieren wir die [macro]biologies & [micro]biologies Bibliothek, in der man Sekundärliteratur und Dokumentationen zu allen vier Ausstellungen und deren Künstlerinnen und Künstler studieren kann.



Science-Café mit dem Berliner iGEM-Team

Sonntag, 11. Januar 2015, 15-18 Uhr

Das Berliner iGEM-Team (http://igem.berlin/) wird sein Projekt "Remote-controlled E. coli bacteria/ Magnetic Bacteria" vorstellen, das sie 2014 während des Finales des international genetically engineered machines competition in Boston präsentiert hatten. Art Laboratory Berlin und iGem Berlin möchten Sie einladen, Ideen, Projekte und Auswirkungen aktueller Tendenzen im Feld der Lebenswissenschaften in einer offenen Runde zu diskutieren.

Teil des Vorspiel-Programms 2015 der transmediale und CTM

 


[micro]biologies I: the bacterial sublime
Anna Dumitriu


Anna Dumitriu - Communicating Bacteria

Workshop mit Anna Dumitriu: 30. November
(nur nach Anmeldung - workshop(at)artlaboratory-berlin.org)

On this practical and discussion-based workshop participants will begin to learn how to work safely with bacteria as an artistic medium using commonly available supplies. They will start to develop a 'bacteriocentric' view of the world, understand the textile techniques used in the exhibition, discuss new advances in clinical microbiology, and learn more about the artworks in Dumitriu's solo retrospective "[micro]biologies 1: the bacterial sublime", including "The Romantic Disease" project which investigates tuberculosis. The workshop will also look at issues of public engagement in science, ethics, and the nature of collaborative art/science practice.
http://annadumitriu.tumblr.com/BioartWorkshops

(Mehr informationen)

Anna Dumitriu
Künstleringespräch 28. September 2014,
15 Uhr

Laufzeit: 27. September– 30. November 2014
Öffnungszeiten: Fr-So, 14-18 Uhr (und nach Vereinbarung)

Workshop mit Anna Dumitriu: 30. November (nur nach Anmeldung)

Die dritte Ausstellung wird in Form einer Soloausstellung die britische Künstlerin Anna Dumitriu vorstellen, die sich in ihren Arbeiten im Bereich Kunst und Naturwissenschaft sowohl historischen Narrativen und avantgardistischen biomedizinischen Forschungsfragen widmet als auch mit großem Interesse ethischen Aspekte thematisiert.

Dumitriu ist sehr bekannt geworden durch ihre Arbeiten "The VRSA Dress" und "The MRSA Quilt", die beide aus dem sogenannten 'Superbazillus' gemacht wurden. Für diese Arbeiten hat Dumitriu Bakterien auf Textilien wachsen lassen und benutzte dann natürliche und klinische Antibiotika, um mit diesen Muster entstehen zu lassen (vor der Ausstellung selbstverständlich sterilisiert).

Die Ausstellung wird auch Arbeiten ihrer Serie "Romantic Disease" zeigen, welche die Geschichte der Krankheit Tuberkulose (TB) aus künstlerischer, sozialer sowie wissenschaftlicher Perspektive untersucht. Dabei werden literarische Bezüge zu TB und Aspekte des Aberglaubens hinsichtlich der Krankheit beleuchtet, aber auch die Entwicklung der Antibiotika und jüngste Forschungsergebnisse über die Erbgut-Entschlüsselung von Mykobakterien zur Debatte gestellt.
Mehr Informationen zur Ausstellung


Synthetic Biology Workshop mit dem Künstlerkollektiv C-LAB

5.-7. September 2014 (Informationen folgen)

Anmedlung erforderlich unter: registration@artlaboratory-berlin.org.
15€ Teilnahmegebühr



photo: C-LAB

Art Laboratory Berlin, in Zusammenarbeit mit Desiree Förster und Daniela Silvestrin, lädt vom 5.-7- September zu einem Workshop zu synthetischer Biologie an der Schnittstelle zur Kunst ein, der von dem bereits letztes Jahr präsentierten Künstlerkollektiv C-LAB (UK) angeboten wird.

C-LAB ist ein in London (UK) ansässiges und von den beiden Künstlern und Wissenschaftlern Laura Cinti und Howard Boland gegründetes Künstler-Kollektiv, das sich kritisch mit den zeitgenössischen Überlappungen von Kunst, Wissenschaft und Technologie auseinandersetzt. Fokus der Arbeit von Cinti und Boland liegt dabei auf der Untersuchung und Erforschung der Bedeutung und Eigenarten all dessen, was organisches und synthetisches Leben betrifft. Ihr Anliegen ist dabei, eine Plattform für eine sowohl künstlerische als auch wissenschaftliche Reflexion und Diskussion zu schaffen. In ihren aktuellen experimentellen Kunstprojekten haben C-LAB mehrere genetische Konstrukte entwickelt, die zu neuartigem Verhalten von E. coli Bakterien führen; die Künstler erforschen dabei die Möglichkeiten der synthetischer Biologie und Techniken des Genetic Engineerings im Kunstkontext (z. B. in Kunstwerken wie kate, katEred, Stressostat und Banana Bacteria).

Mit dem nun angebotenen Workshop sind Künstler, Designer, DIY Biologen, aber vor allem auch interessierte Laien angesprochen, die praktische Erfahrung mit Prozessen und Methoden im Bereich der Erschaffung neuer Lebensformen, Bio-Materialien und -Darstellungssformen sammeln möchten. In den 3 Tagen wird innerhalb eines kompletten Arbeitszyklusses gezeigt werden, wie durch Gentechnik und standardisierte synthetische Biologie neue Ausdrucksformen in Bakterien integriert werden können. Dabei soll nicht nur getestet werden, wie durch standardisierte Gentechnik Teile auf einfache Weise vertauscht werden können, sondern es den Teilnehmern zum Beispiel auch möglich sein, sich an der Herstellung von genetischen Biosensoren zu probieren.

Teils im Behelfs-Labor (in den Räumen von Art Laboratory Berlin), teils im professionelles Labor für Molekularbiologie (tbc) stattfindend, sollen die Teilnehmer durch diesen Workshop und die Arbeit mit professionellem Equipment sowohl im künstlerischen als auch im naturwissenschaftlichen Kontext dazu ermutigt werden, sich einmal selbst die "Hände schmutzig zu machen". Die Resultate und Erfahrungen werden gemeinsam mit den Künstlern reflektiert und diskutiert werden, wobei sowohl die künstlerische als auch die spezifische naturwissenschaftliche Praxis aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden wird.
(Mehr Informationen)

Gefördert durch die Europäische Union und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Zukunftsinitiative Stadtteil" Teilprogramm "Soziale Stadt"


Mit besonderem Dank an das Institut für Chemie (TU Berlin) und Biotinkering Berlin

 


Sonntag, 20. Juli, 15 Uhr

Künstleringespräch mit Maja Smrekar.
Anschl. Finissage

Samstag 19. Juli, 14-16 Uhr
Kinder-Workshop
mit Desiree Förster im Kontext der Ausstellung [macro]biologies II: organisms (auf deutsch), Alter: 8-12 Jahre, bitte anmelden: k.hergouth@artlaboratory-berlin.org.

Der Workshop wird Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren einladen, sich kreativ mit Kunst und Natur auseinander zu setzen. Wir werden gemeinsam die Arbeiten der Ausstellung erkunden, mit uns bekannten Bildern (aus Märchen, Biologieunterricht) vergleichen und eigene Geschichten dazu entwickeln. Anschließend gibt es die Möglichkeit, künstlerisch aktiv zu werden - Collagen, Zeichnungen, Gemälde anzufertigen oder sich in Textform auszudrücken. Die Collagen werden während der Finissage der Ausstellung am folgenden Tag präsentiert und können anschließend mit nach Hause genommen werden.



Sonntag 6. Juli, 15 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung [macro]biologies II: organisms -
Die BesucherInnen können die Ausstellung während des gemeinsamen Rundgangs aus der Perspektive der Kuratoren, Regine Rapp und Christian de Lutz, erleben. Darüber hinaus können sie sich mit den ALB-Mitarbeiterinnen austauschen, die an der Vorbereitung und am Aufbau beteiligt waren.

Freitag 27. Juni 2014 18:30 (in der Prinzenallee 58 2.HH)

Integrating Nature's elegant solutions into the design process - a Talk with Dr. Prateep Beed, Co-Founder Biomimicry Germany e.V. (in English)


Credit: Creative Commons

Biomimikry ist eine kreative hochaktuelle Methode, die eine nachhaltige Innovation mit einem klugen Produktdesign verbindet. Das besondere Konzept von Biomimikry besteht darin, dass die Natur im Laufe ihrer 3,8 Milliarden Jahre alten Existenz und ständigen Evolution die meisten ihrer Probleme auf elegante und saubere Weise selbst bewältigt hat: Die Natur verfügt über eine eigene Energieproduktion, Wasserversorgung und -säuberung, dient als Nahrungsquelle, Transportmittel und als Kooperationspartner - mit all' diesen Bereichen ringen wir Menschen heutzutage. Biomimikry Germany e.V. ist ein Team interdisziplinärer Experten, die das Phänomen von Biomimikry als schöpferisches und innovatives Werkzeug verstehen. Es schafft neue Lösungen, die nachhaltig, leistungsfähiger und kostengünstiger sind und daher für eine ganz neue Richtung wegweisend sind. Es setzt auf Designprinzipien, die von der Natur über Millionen Jahre hinweg getestet wurden und sich als erfolgreich erwiesen haben. In seinem Vortrag wird Dr. Prateep Beed das Publikum inspirieren, auf die Natur mit einem neuen Blick zu schauen - als eine reiche Quelle für Lösungen für ein elegantes Design mit lokalen Adaptionen, kombiniert mit wirksamen Strategien für eine sinnvolle Nachhaltigkeit.

http://www.biomimicrygermany.de/
Mehr Informationen

 

[macro]biologies II: organisms
Künstlergespräch mit Suzanne Anker, Brandon Ballengée und Maja Smrekar

1. Juni, 15 Uhr

In der zweiten Ausstellung [macro]biologies II: organisms der Reihe [macro]biologies & [micro]biologies richtet sich unser Blick auf künstlerische Projekte, die sich mit konkreten Organismen auseinander setzen. Dabei geht es um die Beziehungen dieser Organismen zu uns, sowie ihre Rolle als Akteure in einem übergeordneten Sinne. Die Ausstellung legt den Schwerpunkt auf Arbeiten von drei bemerkenswerten KünstlerInnen, die sich mit mehrzelligen Organismen beschäftigen: Suzanne Anker (US), Brandon Ballengée (US) und Maja Smrekar (SI).

Die amerikanische Künstlerin und Theoretikerin Suzanne Anker ist seit mehreren Jahrzehnten eine der Schlüsselfiguren für die produktive ästhetische Grenze von Kunst und Biologie. Ihre Arbeiten verbinden wissenschaftliche Untersuchungen und neueste Technologien mit einer bemerkenswerten Ästhetik.
Mehr Information: http://www.suzanneanker.com/

Der amerikanische Künstler Brandon Ballengée verfolgt im Sinne einer nachhaltigen Form des Artistic Research sein Metier als Bildender Künstler im Bereich Bioart und als Biologe im Bereich Herpetologie.
Mehr Information: http://brandonballengee.com

Die junge Künstlerin Maja Smrekar aus Ljubljana, Slowenien, arbeitet an der Schnittstelle von Geistes- und Naturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Lebenskonzepte.
Mehr Information: http://majasmrekar.org/crustacea-deleatur

 


[macro]biologies I: the biosphere
Kuratorengespräch und Führung durch die Ausstellung
4. Mai 2014, 16 Uhr

Die Ausstellung [macro]biologies I: the biosphere präsentiert vier wichtige internationale Positionen (Katya Gardea Browne, The Center for PostNatural History, Mathias Kessler, Alexandra Regan Toland), die sich auf bemerkenswerte Weise mit den Strukturen und Systemen unserer Welt auseinander setzen. Dabei stehen Ökosysteme und die Biosphäre mit Milliarden von Wesen im Zentrum, die mit anderen Systemen koagieren (z.B. mit Geologie oder Klima).

In ihrem Gespräch stellen die Kuratoren Regine Rapp und Christian de Lutz die 4 künstlerischen Positionen vor und geben einen Einblick in das Jahresthema [macro]biologies & [micro]biologies bei Art Laboratory Berlin, sowie die Rolle der Bio-Kunst heute:
Uns interessieren die vielfältigen und komplexen Ansätze von Bio-Künstlerinnen und Bio-Künstlern, da sie durch ihre Auseinandersetzung mit aktuellen aufsteigenden Krisen gerade jetzt einen wichtigen Beitrag leisten. Jenseits der traditionellen Auffassung vom Künstler als Ästheten oder Kommunikator von Ideen nehmen viele der heutigen Bio-Künstlerinnen und Bio-Künstler die Rolle von Bio-Ethikerinnen und Bio-Ethikern ein. Diese erscheint uns in vielerlei Hinsicht weitaus wirksamer als herkömmliche Positionen von Philosophen, Geisteswissenschaftlern oder Politiker in dieser Rolle. Wir sind auch dem Ansatz gegenüber aufgeschlossen, dass Künstlerinnen und Künstler einen wichtigen Part einnehmen, wenn es um neue Zielsetzungen, Richtlinien oder Forschungsbereichen geht. Dies mag radikal erscheinen, doch entspricht es auf gewisse Weise dem Einfluss, der beispielsweise von Designern, Musikern oder anderweitig kreativ Arbeiten für die Entwicklung von Software ausgeht. Dies könnte auch zu einem längst notwendigen Brückenschlag der jahrhundertelangen getrennten Disziplinen der Künste und Naturwissenschaften beitragen. Damit meinen wir nicht, die Naturwissenschaften auf das Niveau von Unterhaltung, Amusement oder Wunderkammer herunter zu kochen. Es geht uns vielmehr darum, die breite Gesellschaft in unmittelbare Berührung mit den Naturwissenschaften zu bringen, unmittelbar realisierbar in Form des citizen science (im deutschen etwa Vergleich mit dem Begriff "Bürgerwissenschaften"). Ein wichtiges Ziel ist die Demokratisierung von Technologien, die unser Leben ausmachen.



Künstleringespräch mit Katya Gardea Browne
30. März 2014, 15 Uhr


Katya Gardea Browne, Torre, Panoramico Solotepec/ Paisaje, Maiz y Periferia, Mexico, 2014, photograph

Im Rahmen der Ausstellung [macro]biologies I: the biosphere möchte Art Laboratory Berlin Sie herzlich zu einem Gespräch mit Katya Gardea Browne einladen.

Die Ausstellung [macro]biologies I: the biosphere ist der Auftakt unserer diesjährigen Ausstellungsreihe [macro]biologies & [micro]biologies, die aktuelle internationale künstlerische Positionen in diesem Bereich vorstellt. Im Zentrum der Ausstellung stehen Ökosysteme und die Biosphäre mit Milliarden von Wesen, die mit anderen Systemen ko-agieren (wie beispielsweise der Geologie und dem Klima).

Die in Mexiko-Stadt arbeitende Künstlerin Katya Gardea Browne hat sich auf die Bereiche Fotografie, Film, Video und Objektkunst spezialisiert. Ihre Arbeiten beruhen meist auf langen, prozessartigen Beobachtungen von Natur und Zivilisation an soziopolitischen Grenzgebieten, zum Beispiel zur Megacity Mexiko D.F.
Für die Ausstellung [macro]biologies I: the biosphere hat die Künstlerin drei neue Videoarbeiten produziert und thematisiert verschiedene bedrohte Ökosysteme: Xochimilco (2014, 7:45 min.) zeigt eine meditative Fahrt über die Wasserstraßen im gleichnamigen Stadtteil der mexikanischen Hauptstadt. Die ruhige Fahrt ermöglicht eine Reflexion über die drastische Veränderung der MegaCity, die einstmals mithilfe dieses Bewässerungssystems florierte. Das Video Panoramas (2014, 8:03 min.) kann als Hommage an die mexikanische Landschaft verstanden werden, sowohl an die rurale als auch die urbane. Das Video Maís (2014, 16:14 min.) vermittelt Einblicke in den individuellen Maisanbau der sogenannten „milpas“ (Maisfelder mit gemischten Anbau) und verweist auf die fundamentale Bedeutung des Mais für Mexiko.

In dem Künstleringespräch wird Katya Gardea Browne über ihr persönliches Interesse für das Thema Biosphäre sprechen, sowie den künstlerischen Produktionsprozess in Verbindung mit der wissenschaftlichen Recherche thematisieren.

www.katyagardea.com/

 



DIY Bio Lounge // 24. - 26. Januar 2014


Differential intake of coloured substances by slime mould Physarum polycephalum in laboratory implementation of Kolmogorov-Uspenskii machine. Courtesy of Andrew Adamatzky. Adamatzky A. "Physarum Machines" (World Scientific, 2010).

24. Januar 2014 20 Uhr: Art & Science Dialog mit Theresa Schubert und Andy Adamatzky
Der Dialog zwischen der Künstlerin Theresa Schubert und dem Wissenschaftler Andrew Adamatzky gibt einen Einblick in ihre Arbeit mit dem einzelligen Organismus Physarum polycephalum. Als eine lebendige Kuriosität dient dieser Typ der Schleimpilze als Modell für eine Optimierung des Netzwerks. Er kann als "Agent" interpretiert werden, der die geometrischen Probleme löst. Im Gespräch werden einige Kunstwerke und Ergebnisse dieser Experimente präsentiert und es wird in Frage gestellt, was man üblicherweise unter Intelligenz und Kreativität versteht. Der posthumane Blick auf die Welt und seine Kreaturen wir dabei betont.

Theresa Schubert (DE) ist post-media Künstlerin. Sie arbeitet im Bereich der künstlerischen Forschung und promoviert zurzeit an der Bauhaus-Universität in Weimar. (http://www.theresaschubert.org/)
Andrew Adamatzky (UK) ist Professor für Unconventional Computing am Institut für Informatik, Direktor des Unconventional Computing Centre und Mitglied des Bristol Robotics Lab an der University of the West of England (http://uncomp.uwe.ac.uk/adamatzky/)

25. Januar 2014
14 - 18 Uhr DIY Bio Lounge; Bio-hackathon
19 Uhr Präsentation von Rüdiger Trojok
Anschl.
- offenes Ende: DIY Bio Lounge, drop in & drop out, open bio lab; molecular cocktails; Bioluminescence (eine Installation)

Vielfältiges Ganztagsprogramm mit Veranstaltungen unter der Leitung des Biologen Rüdiger Trojok, das science art und open source science technology kombiniert. Diese Veranstaltung ist Teil eines größeren Projektes zur Schaffung eines open bio lab project in Berlin. (http://www.openbioprojects.net)

Am Abend eröffnen wir dann unsere Molekulare Cocktailbar, bei der wir unter anderem Sekt mit Aperol-Bubbles und rauchenden Cocktails servieren.

26. Januar 2014
14-18 Uhr DIY Bio Lounge, open bio lab
15 Uhr: BioStrike: Open Antibiotics Discovery eine Präsentation von Denisa Kera (hackteria.org und National University of Singapore)

25.-26. Januar 2014
Bioluminescence - eine Installation von Sarah Chareza and Jessica Bernds
In der Installation werden bioluminiszierende Bakterien (Aliivibrio Fischeri) gezeigt. Diese Bakterien sind in allen Weltmeeren verbreitet. Sie leben bevorzugt in Symbiose mit Meeresorganismen (z.B. Heringe oder Kalmare). Chemische Reaktionen innerhalb der Bakterienzellen, die Biolumineszenz, machen die Zellen in der Dunkelheit für den Beobachter sichtbar. Im Gegensatz zur Phosphoreszenz, die bei sich zersetzendem organischem Material zu beobachten ist, und nur durch vorherige Beleuchtung sichtbar gemacht werden kann, tritt die Biolumineszenz nur bei lebenden Organismen auf.

In der Installation werden diese für den Menschen ungefährlichen Bakterien auf einem Nährmedium gezüchtet. Dabei wollen die Künstlerinnen die Ästhetik des Zerfalls darstellen, die täglich einer Vielzahl an ungenutzten Lebensmitteln anheimfällt und diese mit der Aussage "The Food-Question" in den Kontrast zur weltweiten Nahrungsknappheit setzen.


Jessica Bernds ist in Berlin lebende und arbeitende Biologin und Bio-Künstlerin.

Sarah Chareza promovierte in Mikrobiologie und Virologie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und ist zurzeit in einer Forschungsorganisation tätig.

Denisa Kera ist Philosophin und Designerin, die sich Prototypen bedient, um sowohl die Geschichte der Naturwissenschaft neu zu überdenken, als auch Zukunftsszenarien neuester Technologien zu entwickeln. Seit 2013 sammelt sie DIY-Prototypen und betreut das Hackterian Network Archiv. Sie arbeitet als Professorin an der National University of Singapore.

Rüdiger Trojok studierte Systeme und Synthetische Biologie an der Universität Potsdam und an der Universität Freiburg (D)und an der Denmark Technical University. Zurzeit arbeitet er an der Produktion von citizen science biolab in Berlin und an der Unterstützung von open source Biotechnologie in Öffentlichkeit, Politik und Kunst.

Mehr Informationen

In Zusammenarbeit mit openbioprojects.net und der Vorspiel 2014 Programm der Transmediale und CTM

Medienpartner:

Art of Science, von Dr. Barbara Borek, Art-in-Berlin Online-Magazine, publiziert am 27. Januar 2014

 



Präsentation und Gespräch

Nasim Manouchehrabadi: Macht der Form, Form der Macht

25.10.2013, 19 - 23 Uhr
26.10. - 27.10.2013, von 14 - 18 Uhr

Künstleringespräch mit Nasim Manouchehrabadi am 26.10.2013, 15 Uhr


Nasim Manouchehrabadi, Macht der Form, Form der Macht, 2011

Sommer 2009, Berlin. Eigentlich hatten wir keinen Zweifel, dass er abgewählt würde. Doch dann wurden die Ergebnisse bekanntgegeben und Ahmadinejad erklärte sich erneut zum Präsidenten. Es war ein großer Wahlbetrug, und während wir hier zwischen Zorn und Fassungslosigkeit hin- und hergerissen waren, kam es in Teheran zu den größten Massenprotesten seit dem Sturz des Schah-Regimes. Plötzlich war eine Aufbruchstimmung da, erstmals begehrte die Bevölkerung offen gegen das Mullah-Regime auf und machte vor aller Welt die Illegitimität der Herrscher sichtbar. Doch das System reagierte mit Härte und schlug den Aufstand gnadenlos nieder, mit zahlreichen Toten und Verletzen.

So beschreibt die in Teheran geborene und in Berlin lebende Künstlerin und Designerin Nasim Manouchehrabadi die Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen im Jahre 2009. Sie waren ein wichtiger Impuls für die Entstehung ihrer Arbeit "Macht der Form, Form der Macht", die vom 25.10. bis 27.10. bei Art Laboratory Berlin zu sehen sein wird.

-Kuratiert von Olga Shmakova


Mehr Informationen

 

 

Artist Talk mit Pinar Yoldas
3. Oktober 2013, 19 Uhr



Pinar Yoldas ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin und Wissenschaftlerin; sie hat Architektur, Interface-Design, Informatik und Neurowissenschaft studiert. Ihre Arbeit untersucht soziale und kulturelle Systeme hinsichtlich biologischer und ökologischer Systeme. Sie ist derzeit Stipendiatin des Vilém Flusser Residency Programme for Artistic Research (2013/14), das von der transmediale-Festival und der Berliner Universität der Künste (UdK) geleitet wird.


http://www.transmediale.de/content/project-description-an-ecosystem-of-excess
http://pinaryoldas.info/speculativeBiologies/

In Kooperation mit der transmediale

Mehr Informationen

 


Speculative Biology Workshop:
The Design of Biological Systems and Neo-organs

mit Pinar Yoldas
28. September 2013, 13-18 Uhr

“...from so simple a beginning endless forms most beautiful and most wonderful have been, and are being, evolved.” (Charles Darwin)

So schreibt die Künstlerin Pinar Yoldas: "Unsere kapitalistische Biomasse erzeugt Berge von Elektromüll, Strände aus Teer und Ozeane voller Plastik. Wir gleichen einer Armee von Schönheitschirurgen, die dem Planeten ein neues Gesicht verpassen. Ein Gesicht, das mit neuen Lebensformen, neuen Anfängen und neuen Extremitäten konfrontiert ist. Welche Art von Fisch schwimmt im Plastikozean? Wer wird sich auf den Teerstränden sonnen? Welche Pflanzen werden in einem Wald von Beton und Stahl gedeihen? Welche Insekten werden ihre Eier auf den Hügeln des Asphalts legen? Welche Vögel werden an den trüben Morgen eines Smog-Himmels fliegen?"

In ihrem Workshop wird die Künstlerin zu Anfang einen Überblick über allgemeine biologische Systeme geben (z.B. das Kreislaufsystem, das Atmungssystem, das Nervensystem, den Fortpflanzungsapparat, etc.) und wie sich diese Systeme (genauer gesagt diese Organe) unter dem Einfluss der globalen Umweltveränderungen entwickeln könnten.

Der Workshop hält sich zwischen Biomimikry und kritischem Design auf und gibt uns dabei Zeit und Möglichkeit, eigene Lungen zu entwerfen, das besondere Organ wachsen zu lassen, nach dem man sich so lange gesehnt hat, oder über den lang herbei geträumten ultimativen Fleischlieferanten ohne Methan-Auswirkung nachzudenken.

Die TeilnehmerInnen werden anschließend diskutieren und spekulative Modelle für Lebensformen einer posthumanen Ära entwickeln.

http://katausten.wordpress.com/2013/10/05/information-overload-the-scape-coat-solution/
Mehr Informationen

 

 


Art & Science Talk mit C-LAB und Rüdiger Trojok

24. August ab 15 Uhr


CLAB, The Living Mirror, 2013

Art Laboratory Berlin möchte Sie einladen zu einem Gespräch mit dem Künstlerkollektiv C-LAB (UK) und dem Biohacker Rüdiger Trojok (Berlin), das von Desiree Förster und Daniela Silvestrin am 24. August ab 15 Uhr präsentiert wird.

C-LAB ist ein in London (UK) ansässiges und von den beiden Künstlern und Wissenschaftlern Laura Cinti und Howard Boland gegründetes Künstler-Kollektiv, das sich kritisch mit den zeitgenössischen Überlappungen von Kunst, Wissenschaft und Technologie auseinandersetzt. Fokus der Arbeit von Cinti und Boland liegt dabei auf der Untersuchung und Erforschung der Bedeutung und Eigenarten all dessen, was organisches und synthetisches Leben betrifft. Ihr Anliegen ist dabei, eine Plattform für eine sowohl künstlerische als auch wissenschaftliche Reflexion und Diskussion zu schaffen.


C-LAB, katEred, 2012

Nach dem Einblick in die künstlerische Praxis wird der in Berlin ansässige Biohacker Rüdiger Trojok einen Vortrag zur Do-it-Yourself Biohacking Szene, sowie Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung von Biotechnologien in privaten Räumen halten. Rüdiger Trojok ist angehender Diplombiologe und forscht im eigenen Biolabor auf der Suche nach neuen, nicht unbedingt zweckgebundenen Manipulationsformen organischen Lebens auf mikrobiologischer Ebene.

In einer an die Vorträge anschließenden Diskussionsrunde werden die unterschiedlichen Perspektiven und Wissensräume zusammengeführt und einander gegenübergestellt, wodurch die Möglichkeit zu Austausch, Diskussion und Imagination im Hinblick auf die ethische und ästhetische Auseinandersetzung von Kunst an der Schnittstelle zu Wissenschaft und Forschung geschaffen und für das Publikum geöffnet werden soll.

Mehr Informationen

C-LAB: http://c-lab.co.uk/home.html
Rüdiger Trojok: http://www.openbioprojects.net/1801.html

 



KONFERENZ:

Synaesthesia.
Discussing a Phenomenon in the Arts, Humanities and (Neuro-)Science

5./6.Juli 2013

Theater Glaskasten, Prinzenallee 33, Berlin-Wedding

Als theoretische Ergänzung zur laufenden Ausstellungsreihe SYNAESTHESIA (Oktober 2012 - Juli 2013/ http://artlaboratory-berlin.org/html/de-ausstellung-archiv.htm) hat Art Laboratory Berlin die internationale interdisziplinäre SYNAESTHESIA-Konferenz konzipiert, um das Gebiet multisensorischer Wahrnehmung weiter zu erforschen und theoretisch zu befragen.

Der Begriff „Synästhesie“, aus dem Griechischen „Aisthesis“ („Empfindung”, „Sinneseindruck“) und „syn“ („zusammen", „gemeinsam"), meint die Erfahrung zweier oder mehrerer Sinneseindrücke zur selben Zeit. Heutzutage ist in der Natur- und Geisteswissenschaft sowie der zeitgenössischen Kunst ein auffallend starkes Interesse für gekoppelte Sinneswahrnehmungen zu erkennen. Dies ist nicht verwunderlich: Unser gegenwärtiges alltägliches Leben hat in den letzten Jahren mehr und mehr multimediale und multisensorische Verfahrensweisen evoziert. Diese radikale technologische Entwicklung der letzten 25 Jahre wird besonders deutlich im Bereich der Kommunikationstechnologie: Musikvideo (Text, Musik, Farbe), Computer (als „totales“ sensorisches Objekt), sowie die neusten vielfältigen Formen der Mobiltelefone, die längst nicht mehr nur für Anrufe, sondern auch als Photokamera, Musikplayer oder Computer gebraucht werden.

Es ist das Ziel von Art Laboratory Berlin, die spezifischen Impulse unserer modernen komplexen, synchronisierten und technisierten Gesellschaft auf das Phänomen der Synästhesie mit ihrer markanten Form der sensorischen Fluktuation zu erfassen. In der Konferenz werden wir die Themen aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen (den Geisteswissenschaften, der Kunst sowie den Natur- und Sozialwissenschaften) in Bezug sowohl auf den historischen Kontext als auch auf die zeitgenössische Forschung diskutieren. Dabei werden folgende Themen reflektiert: Synästhesie und der neurologische Diskurs (Gedächtnis und Erkenntnis; Sinneswahrnehmung); Synästhesie – zwischen Wahrnehmung und Subjektivität; Synästhesie und Sprache; synästhetische Modalitäten (Graphem-Synästhesie; Synästhesie in Verbindung mit Geruch, Geschmack, Berührung, Bild und Ton); Synästhesie in der Kunst-und Kulturgeschichte (Bildende Kunst, Literatur und Film); Synästhesie und die digitale Welt (Synästhesie im 21. Jahrhundert).

Die Synästhesie-Konferenz ist kostenlos und offen für alle Interessierte, Anmeldung nicht erforderlich. Spenden sind sehr willkommen.

Konzept der Konferenz: Regine Rapp & Christian de Lutz, Art Laboratory Berlin

Realisierung der Konferenz: Das Art Laboratory Berlin-Team: Regine Rapp, Christian de Lutz, Olga
Shmakova, Chiara Cartuccia, Chiara Massari, Anastasia Shavlokhova, Ashley Chang.


Mehr Informationen


Kooperationspartner:

     

Mit freundlicher Unterstützung von:



Media-Partner:

 


In Rahmen der Ausstellung
Synaesthesia / 3: History of the Senses
Carl Rowe & Simon Davenport
Sergio Maltagliati & Pietro Grossi

Performances: 22.3.2013, 19 Uhr; 23.03.2013, 14 Uhr & 19 Uhr ; 24.03.2013, 14 Uhr & 19 Uhr
Vernissage: 22.3.2013, 20 Uhr

Simon Davenport & Carl Rowe // Banquet for Ultra Bankruptcy
Die britischen Künstler Simon Davenport und Carl Rowe arbeiten gegenwärtig an einer Reihe von künstlerischen Projekten, die den Bereich des Performativen mit Untersuchungen zur Kulturgeschichte der Sinne kombiniert. Simon Davenport versteht Synästhesie als ein Mittel zu verunsichern und desorientieren. In seinen früheren Arbeiten kombinierte er z.B. heftige Trommelschläge, das Versprühen vom Dampf mit Poesie. Carl Rowes künstlerische Projekte hingegen verbinden soziopolitische Kommentare und Humor mit kulinarischer Methodologie. Einen wichtigen kunsthistorischen Bezugspunkt stellt für ihn Filippo Marinettis Manifest La Cucina Futurista (1930) dar. Das Manifest förderte die Erneuerung des italienischen Ernährungssystems mit dem Ziel der Stärkung, Dynamisierung und Spiritualisierung der modernen Gesellschaft. Dabei ging es um die simultane Einbeziehung von Farben, Formen, Texturen.


Carl Rowe & Simon Davenport,
A Banquet of Ultra Bancruptcy, 2013 (installation view)

Das für Art Laboratory Berlin entworfene Projekt A Banquet for Ultra Bankruptcy stützt sich auf das Manifest Marinettis als Ausgangspunkt für eine Performancereihe mit anschließender Ausstellung. Das übergreifende Thema der Synästhesie bietet eine wissenschaftliche Grundlage für die Erforschung von Ästhetik, Politik und Partizipation sowie Reaktion der Teilnehmer dar. A Banquet for Ultra Bankruptcy sieht fünf Performances für sechs Gäste mit Publikum vor. Im Laufe eines Sechs-Gänge-Menüs werden ausgewählte Lebensmittel mit Bildern, Tönen und Düften kombiniert. Jeder Gang wird als ästhetisches Erlebnis gestaltet, um das Publikum an simultanen Sinneswahrnehmungen teilhaben zu lassen.

Regine Rapp & Christian de Lutz (Kuratoren)

Mit freundlicher Unterstützung von:

Die Synaesthesia Reihe wurde von Michael Schröder unterstützt.

 

Medienpartner:

 

 

Künstleringespräch mit Madi Boyd am 10.3.2012 um 15 Uhr.

in Verbindung mit der Ausstellung
Synaesthesia / 2:
Space and Perception

Madi Boyd
Carrie C Firman

Vernissage: 25.1.2013, 20 Uhr
Ausstellungslaufzeit: 26.1. - 10.3.2013
Öffnungszeiten: Fr - So, 14-18 Uhr u.n.V.,

Die Erforschung der Parameter Raum und Wahrnehmung steht im Zentrum der zweiten Ausstellung der Synaesthesia-Reihe bei Art Laboratory Berlin. Synästhesie, die Erfahrung zweier oder mehrerer Sinneseindrücke zur selben Zeit, ist sowohl als künstlerisches Paradigma als auch als neurologisches Phänomen zu verstehen. Zwei Installationen von Madi Boyd und Carrie C Firman setzen sich mit der Beziehung zwischen Perzeption und Erfahrung von Geist und Körper aus einer synästhetischen Perspektive auseinander.


Madi Boyd, The Point of Perception, Installation, 2009/13

Madi Boyd ist Synästhetikerin aus Großbritannien, deren Arbeiten sich auf Wahrnehmung und Neurowissenschaften konzentriert. In Kooperation mit den Naturwissenschaftlern, Dr. Mark Lythgoe und Dr. Beau Lotto (University College London), kombiniert sie Installationen mit Film und Skulptur. Ihr aktuelles Projekt The Point of Perception untersucht, wie viel Information das menschliche Gehirn benötigt, um zu verstehen was es sieht. Es ist ein künstlerisches Erfahrungs- und Laborfeld zum Thema des Sehens. In der Installation wird ein sich ständig veränderndes Gitter in einem Environment gezeigt, wodurch der Eindruck eines Tiefenraumes getäuscht wird. Die Arbeit setzt auf jenen produktiven Moment der Verunsicherung im Prozess der räumlichen Wahrnehmung durch das menschliche Gehirn und Sehen. Bei Art Laboratory Berlin wird eine neue Version der Installation gezeigt, in der der Rezeptionsprozess durch weitere kombinierte Sinneswahrnehmungen (von Ton und Farbe) ergänzt wird. Dabei werden die Noten und Farben mit bestimmten Stellen im gerasterten Raum verknüpft, um die Perzeption vom geometrischen Raum und Ton zu erforschen.

Madi Boyd über ihre künstlerische Arbeit: "My work combines constructed environments and projected films to create immersive installations investigating the interaction between moving image, space, and the brain. I see the screen as sculpture and light as paint on the canvas of dark space."

 

-------------------------------------------------------------------------------

Art Laboratory Berlin - Preisträger der Auszeichnung künstlerischer Projekträume

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Art Laboratory Berlin dieses Jahr einer der Preisträger der Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen im Bereich Bildende Kunst der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten ist.

Mit der Preisvergabe wird das Engagement und die Arbeit der Betreiberinnen und Betreiber der Projekträume und -initiativen gewürdigt. „Die Preisvergabe dient dazu“, wie die Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten formuliert, „sie zu unterstützen, die vorhandene Vielfalt zu sichern und die Aktivitäten der künstlerischen Projekträume und -initiativen in Berlin sichtbarer zu machen.“

Die Preisverleihung wird am 27.02.2013 vom Staatssekretär André Schmitz vorgenommen.

Vollständiges Statement von Art Laboratory Berlin zur Preisnominierung, siehe hier:
http://www.artlaboratory-berlin.org/assets/pdf/ALB_statement_for_prize_DE_ENG.pdf


art-in-berlin Berliner Projekträume und –initiativen

Kunst Magazin - Berliner Kulturverwaltung zeichnet Projekträume aus von Julia Schmitz

Berliner Morgenpost - Eine Klassenfahrt mit Baby und Urkunden Von Gabriela Walde

Zitty - Das erste Mal: Der Berliner Preis für Projekträume wird vergeben

Taz - Attraktiv und den Preis wert Von Marcus Woeller

Neues deutschland - Echte Berliner Spezialität. Selbstorganisierte Kunstinitiativen kämpfen ums Überleben
Von Tom Mustroph

Tagesspiegel - Küsschen, Kaffee, Kohle von Claudia Wahjudi

-------------------------------------------------------------------------------

 

7 December 2012

Art Laboratory Berlin bei MutaMorphosis

Art Laboratory Berlin präsentiert die Serie Time & Technology auf der internationalen Konferenz MutaMorphosis in Prag (6.-8.12.2012).

Time and Technology | Panel geleitet von Regine Rapp & Christian de Lutz

Gretta Louw | Controlling_Connectivity
Daniel Belasco Rogers & Sophia New | Narrating Our Lines
Ellen Sebring, MIT| Atmosphere: Disorientation in Visual Narrative as a Time Traveler’s Tool
Dr. Yasuhiro Sakamoto | Sound Sculptures as Embodiment of Cross-modal Gesamtgestalt

Mehr Information unter http://mutamorphosis.org/2012/
http://mutamorphosis.org/2012/wp-content/uploads/2012/12/PROGRAMME_MutaMorphosis_final.pdf

(Mehr Informationen)

28. Oktober 2012, 16 Uhr - Artist Talkund Workshop mit Barbara Ryan (auf englisch)
Teil der Ausstellung Synaesthesia / 1: The Orange Smell of November

Die Wahrnehmung der britischen Künstlerin Barbara Ryan ist geprägt von ihrer polymodalen Synästhesie, die sie wiederum für ihre künstlerischen Projekte nutzt. Sie empfindet ihre Form der Synästhesie als etwas, das sich in ihrem „Parallel-Bewusstsein abspielt – im Gegensatz zu etwas, das sich im Unterbewussten befindet – und eine Dualität des Sehens erzeugt“. Ihre neue Installation That can’t be September – it smells like the August of 1985! visualisiert auf einzigartige Weise die subjektive Empfindung der Künstlerin von Geruch, Farbe, Zeit und Raum, die sie bei ihrem Berlinaufenthalt während der 90er Jahre erlebte.

Die Installation ist eine kodierte Nachstellung ihres Raum- und Zeitsinns, in farblicher sowie olfaktorischer Hinsicht. Mithilfe von Texten, Fotografien und eigens hergestellten Düften kartiert die Künstlerin die Stadt erneut. Diese Form der Relokalisierung entwickelt sie entsprechend der Systematik ihrer eigenen Synästhesie. Die BesucherInnen sind eigeladen, die einzigartigen phänomenologischen Strukturen der Künstlerin zu entschlüsseln.

(Mehr zur Ausstellung)

Mit freundlicher Unterstützung von:


Synaesthesia wurde von Michael Schröder unterstützt.

Medienpartner:

 

29.06.2012
kate hers Transmigration in Artistic Practice.
Screening und Präsentation.

Screening ab 19 Uhr, Präsentation 20h30.


kate hers, Videostill von Missing, 2006

Transmigration in Artistic Practice ist eine Präsentation zweier Projekte der koreanisch-amerikanischen Künstlerin Kate Hers, deren Performance- und Videoarbeiten auf die Themen Sprache und Identität abzielen.

Missing versteht sich als performative, autobiographische Videoarbeit mit dokumentarischem Anteil. Die Künstlerin, die als Kleinkind in die USA adoptiert und dort aufgewachsen war, kehrte mit Ende zwanzig nach Südkorea zurück, um ihre gebürtigen Eltern ausfindig zu machen. Die Videoarbeit dokumentiert Performances, Interventionen und den Text ihrer Adoptionsdokumente sowie ihren Auftritt im südkoreanischen Fernsehen bei ihrer Suche nach ihren leiblichen Eltern. Das Video untersucht das Phänomen koreanischer Adoptierter, die in ihr Ursprungsland zurückkehren, und hebt auf Themen wie Zugehörigkeit und transnationale Identität ab.

Die Arbeit Das deutschsprachliche Projekt besteht aus zwei Teilen und setzt sich mit dem Lernprozess einer neuen Sprache und dem Leben in einem fremden Land auseinander. Im ersten Teil (2008) realisierte Hers eine dreimonatige Performance, während der sie sich durchgehend nicht in ihrer Muttersprache, sondern in deutscher Sprache artikulierte, einer Sprache, die sie zu dem damaligen Zeitpunkt noch weitaus nicht flüssig sprach. Der zweite Teil dieses Projekts besteht aus einer laufenden, auf ein Jahr angelegten Performance, die sie regelmäßig auf ihrem Blog zugänglich macht (germanproject.estherka.com). Es ist eine Reihe kurzer Videos, in denen Sie die Online-UserInnen täglich mit jeweils einem neuen Wort aus der deutschen Sprache vertraut macht (Schimpfworte, Slang oder Redensarten). Was wie ein Bildungsprogramm in Form von Video-Podcasts anmutet, versucht sich an den Begriff der kulturellen Identität mithilfe von Sprache anzunähern.

(Mehr Informationen)

 




10. Mai 20 Uhr
Palindrones: Musical Transpositions for the Reversing Machine
performance von Sam Belinfante & Simon Lewandowski

Neue Klangbilder sowie Werke von John Cage und anderer sind für die Reversing Machine von Sam Belinfante & Simon Lewandowski adaptiert und integriert worden.

Im Rahmen der Ausstellung Fantastic Time Machines und unserer aktuellen Ausstellungserie Time & Technology führen Belinfante & Lewandowski eine Reihe von Soundarbeiten und -aktionen mit ihrem Reversing Machine-Mechanismus und der ihm angeschlossenen Geräte vor. (Informationen Zur Ausstellung Fantastic Time Machines)

12. Mai 16 Uhr
Experiments with the Reversing Machine
:
workshop mit den Künstlern Sam Belinfante & Simon Lewandowski

Vorträge, Präsentationen und Experimente mit der Reversing Machine.
Die Künstler bieten dem Publikum eine intime Erfahrung mit ihrer Installation, mit zusätzlichen Aktionen und Interaktionen - als eine Erkundungreise in das Wesen der und die Wahrnehmung von Zeit.

(Informationen Zur Ausstellung Fantastic Time Machines)
Für die Teilnahme beim Workshop bitte per Email ( info@artlaboratory-berlin.org) anmelden.

In Kooperation mit Month of Performance Art - Berlin:

 

 

 

6. Mai 13 Uhr
Is the Desert Still the Desert in a Digital World?:
online performance mit Gretta Louw

Gretta Louw, deren Performance und Ausstellung Controlling Connectivity die aktuelle Ausstellungsserie Time & Technology eröffnete, wird am 6. Mai eine Live-Video-Verbindung zwischen Art Laboratory Berlin und dem Warnayaka Arts Center in Lajamanu, Australien, in der sehr abgelegenen zentralen australischen Wüste herstellen.

Louw nimmt seit März 2012 an einem Residence Programm in Lajamanu teil. Sie lehrt dort ansässigen einheimischen Künstlern Fotografie, Video, neue Medien und gibt ihnen eine Einführung in verschiedene Online-Kommunikationsplattformen. Ein Höhepunkt dieses ersten Ausbildungsprogramms wird die Live-Verbindung zwischen Lajamanu und Berlin sein.

Das Publikum in Berlin kann sich in Lajamanu simultan ausgestrahlte Aufführungen ansehen, die von einer Reihe von Webcams eingefangen und in Berlin auf zwei großformatigen Projektionsflächen gezeigt werden. Den BesucherInnen erwartet eine vielseitige und überraschende Mischung aus traditionellem Tanz, aus Geschichten und einer Live-VJing-Perormance organisiert von Gretta Louw. Zudem wird die Veranstaltung eine Interaktion der Teilnehmer in Berlin und Lajamanu ermöglichen. (mehr Informationen)

In Zusammenarbeit mit dem Warnayaka Art Centre
und Month of Performance Art Berlin

 

 

 

30. März 2012 20 Uhr: Künstlegespräch mit Shlomit Lehavi (auf englisch)
und 5. Geburtstag von Art Laboratory Berlin!

Time & Technology

Fantastic Time Machines
Shlomit Lehavi
Sam Belinfante & Simon Lewandowski


Willkommen zum Künstlergespräch mit Shlomit Lehavi am 30. März 2012 um 20 Uhr bei Art Laboratory Berlin (Prinzenallee 34, Berlin-Wedding).

Im Rahmen der Ausstellung Fantastic Time Machines wird die in Israel geborene und heute in New York lebende Künstlerin ihre VideoinstallationTime Sifter präsentieren. Shlomit Lehavi arbeitet vorwiegend in den Bereichen New Media und Mehrkanal-Video. In ihrer Arbeit Time Sifter erforscht sie das kollektive Gedächtnis, das kollektive Vergessen und das zeitbasierte Medium Video als aktuelle digitale Zeitmaschine. Die mittels Berührung veränderbaren Projektionsflächen ermöglichen den BesucherInnen eine faszinierende Form der Partizipation und Interaktion.

An diesem Abend werden wir auch den 5. Geburtstag von Art Laboratory Berlin feiern. ---
Feiern Sie mit uns!

 


Mit freundlicher Unterstützung des

Media Partner:

 

 

 

Feb. 24. 2012 Führung durch die Ausstellung mir den Künstlern (19h30)

plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers)
Navigating the Everyday

Vernissage: 27. Januar 2012, 20 Uhr
Ausstellungslaufzeit: 28. Januar - 11. März 2012
Öffnunsgzeiten: Fr - So, 14 - 18 Uhr,
auch am 24.2. von 14 - 22 Uhr geöffnet

 

 

 

Current Art Practices on Time and Technology

14. Januar 2012

15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung Controlling_Connectivity
mit Gretta Louw und Regine Rapp (Kuratorin)
16 Uhr: Künstlergespräch Current Artistic Practices on Time and Technology
mit Gretta Louw, plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers) und Igor Štromajer; Moderation: Christian de Lutz (Kurator)


Screenshot: Controlling_Connectivity Remote Digital Performance: Berlin - New York, Gretta Louw in Zusammen-
arbeit mit Douglas Paulson, 2011


In Verbindung mit der Ausstellung Controlling_Connectivity von Gretta Louw und der aktuellen Ausstellungsreihe Time & Technology lädt Art Laboratory Berlin ein zum Künstlergespräch Current Artistic Practices on Time and Technology mit der australischen Künstlerin Gretta Louw, dem britischen Künstlerduo plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers) und dem slowenischen Internetkünstler Igor Štromajer (www.intima.org).

Mehr Informationen

 

 

 

 

Gretta Louw: Controlling_Connectivity
Performance und Ausstellung

Online-Performance 2.-12. November 2011
http://controllingconnectivity.tumblr.com/

Vernissage: 25. November 2011, 20 Uhr
Ausstellung: 26. November 2011 - 15. Januar 2012
(Winterpause: 19.12.2011-5.1.2012)
Fr - So 14-18 Uhr u.n.V.

14. Januar 2012, 15:30 Uhr: Tour durch die Ausstellung und Künstlergespräch mit Gretta Louw
+ plan b (Sophia New & Daniel Belasco Rogers), und Igor Štromajer; Moderation: Christian de Lutz (Kurator)


In vielerlei Hinsicht ist die Teilnahme an den sozialen Online-Netzwerken, die heutzutage das soziale Miteinander zu einem bestimmten Teil ausmachen, nicht mehr eine Sache der Wahl, da der Verzicht auf Teilnahme in manchen Gesellschaftsschichten zur Marginalisierung und sozialer Isolierung führt. Unsere Entscheidung, an Online-Netzwerken teilzunehmen, spielt des Öfteren auch eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des professionellen Erfolgs. Die Frage ist jedoch, welche Auswirkungen unser wachsendes Vertrauen in die Online-Kommunikation auf unser Leben, unsere Kultur und Gesellschaft hat.

Mit der Möglichkeit der Konnektivität und des grenzenlosen Zugangs zu Informationen geht auch die Verpflichtung der Verfügbarkeit einher, Informationen zu empfangen und weiterzuleiten, also ständig verbunden zu sein. Die stete Aushöhlung der wirklichen Freizeit, das Verwischen der herkömmlichen Dichotomien professionell / persönlich, sozial / privat sowie die Informationsüberlastung schaffen ein bisher unbekanntes Ausmaß an psychologischem Druck.

Controlling_Connectivity bedient sich dieser Durchlässigkeit der sozialen Online-Netzwerke und der Verpflichtung sowie Gelegenheit einer ständigen Verbindung mit diesen Plattformen als Paradigma für eine schwere und systematische Störung normaler, gesellschaftlich akzeptierter Lebensmodelle und der zwischenmenschlichen Interaktion während einer Performance. Die Auffassung, die neuesten Technologien würden zunehmend unser soziales Verhalten sowie unser professionelles Leben diktieren und weitreichende Auswirkungen auf unser alltägliches Leben haben, wird Gretta Louw in dieser Performance wortwörtlich ausspielen und austesten. Dabei wird sie im völlig isolierten Ausstellungsraum leben, ihr einziger Kontakt zur Außenwelt besteht in der Nutzung des Internets mit verschiedenen sozialen Netzwerken.

Zehn Tage lang wird die Künstlerin 24 Stunden täglich für Diskussionen, Emails, Kommentare oder Interviews - sowohl private als auch professionelle Bereiche betreffend - für Internetnutzer verfügbar sein, die bei diesem Projekt teilnehmen möchten. Alle notwendigen Dinge werden in der Galerie bereit stehen, die Fenster der Ausstellungsräume werden verdunkelt, um sicherzustellen, dass die Umgebung durch das Tageslicht oder soziale Rhythmen der Außenwelt nicht normalisiert wird, sondern rein durch die Internetverbindung mit den externen Teilnehmern definiert wird. Geplant sind mehrere Online-Ereignisse (der 30. Geburtstag der Künstlerin, live talks mit Partnern in New York, Presseinterviews u.a.), die in Abständen während der gesamten Performance stattfinden werden und den professionellen und sozialen Druck steigen lassen. Dabei spielen auch Schlafstörung und Isolierung eine wesentliche Rolle.

Während der Performance wird die Künstlerin die nachfolgende Ausstellung bei Art Laboratory Berlin entwerfen. Sie möchte dabei erforschen, inwieweit eine extreme Internet-Nutzung und unser Vertrauen auf die Online-Konnektivität psychische Folgen haben können. Ebenso geht es ihr um die Frage nach Selbstzensur und sozial akzeptablen Verhaltensformen angesichts des ständigen Drucks durch die unaufhaltsam steigende Konnektivität.
(Mehr Informationen)

Link zur Ausstellung

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

Book Release Party - VISIONS NYC von Bärbel Möllmann: 30. September 2011

Art Laboratory Berlin freut sich, Sie im Rahmen der laufenden Ausstellung VISIONS NYC – afterthoughts von Bärbel Möllmann einzuladen zur

Künstlerbuchpräsentation & Book Release Party,
Freitag, 30. September 2011, ab 20 Uhr

Im Projekt VISIONS NYC versammelt die Berliner Künstlerin und Fotografin Bärbel Möllmann ihre Portraits und Interviews mit den unterschiedlichsten Menschen in New York mit ihren individuellen Träumen und Plänen aus dem Sommer 2001 und ihre Reaktionen aus dem Sommer 2002.

 

Bärbel Möllmann: VISIONS NYC
Portraits and Interviews from New York.
Berlin 2011
272 Seiten, 136 Farbfotografien
25 x 30 cm (geschlossen), 50 x 30 cm (geöffnet)
Hardcover, 4-farbige Abbildungen
Essay: Regine Rapp (deutsch und englisch)
48 Interviews (je 4 – 15 Min.), auf 4 CDs
Sammler Edition, handsigniert, Auflage: 25 Exemplare
150,00 Euro

Beim Kauf eines Künstlerbuchs am 30. September 2011 erhält der/die Käufer/in einen Original-Handabzug eines Motivs aus dem Fotobuch (30 x 50 cm).

Mehr Informationen zur Ausstellung VISIONS NYC- afterthoughts hier.

Kooperationspartner:



Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

1. Mai 2011, 15h

In Zusammenhang mit der Ausstellung:
Artists in Dialog: Al Fadhil & Aissa Deebi
My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain

(29.4.-26.6.2011)

Roundtable Al Tahrir: The Day After, 1. Mai 2011, 15 Uhr

Seit Januar 2011 hat sich die Welle der Proteste, angefangen in Tunesien und Ägypten, rasend schnell in der arabischen Welt ausbreitet. DemonstrandInnen verlangten nach mehr Demokratie und freie Meinungsäußerung. Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf die KünstlerInnen vor Ort und die Kulturpolitik? Welche Rolle spielte die Politik für die Kunst im Nahen Osten und in Nordafrika, und welche Veränderungen könnte es geben? Angeblich haben neue technologische Medien, insbesondere Foren sozialer Netzwerke, für den sogenannten "arabischen Frühling" eine besondere Rolle gespielt. Aber stimmt das denn tatsächlich? Falls ja, welches Potential können gegenwärtige Technologien darstellen, um Veränderungen herbeizuführen sowie die interkulturelle Kommunikation zu fördern?

Im Rahmen der Ausstellung My Dreams Have Destroyed My Life. Some Thoughts on Pain wird am 1. Mai 2011 um 15 Uhr eine Podiumsdiskussion stattfinden, in der die politischen und kulturellen Veränderungen im Nahen Osten und Nordafrikas im Zuge der jüngsten Proteste erörtert werden wird. Die Künstler Aissa Deebi, Dozent an der American University in Kairo, und Al Fadhil werden sich mit der Anthropologin Munira Khayyat und dem Politologen Heiko Wimmen unterhalten. Christian de Lutz, Leiter und Kurator von Art Laboratory Berlin, wird moderieren. Die Diskussion wird in englischer Sprache abgehalten.

Aissa Deebi, palästinensisch-US-amerikanischer Künstler, hat ein komplexes künstlerische Oeuvre in den Bereichen Fotografie, Video, den Neuen Medien und Graphik geschaffen. Gegenwärtig lehrt er als Dozent Bildende Kunst und Neue Medien an der American University of Cairo. Neben Auszeichnungen wurden Deebis künstlerische Arbeiten im internationalen Kontext gezeigt, in Deutschland, Katar, den Vereinten Arabischen Emiraten, Bahrain, Spanien, Chile, Palästina und den USA.

Al Fadhil, irakisch-schweizerischer Künstler, arbeitet im Bereich Multimedia und Performance. Er hat bereits an zahlreichen Orten ausgestellt, wie zum Beispiel der Sharjah Biennale, der Venice Biennale, im Palais de Tokyo, Paris und im Kuandu Museum, Taipei. Seit 2003 war er der Initiator des Projekts 'Iraq Pavilion'. Aktuell lebt er in Lugano, Schweiz, und in Berlin.

Munira Khayyat ist Doktorandin im Fach Anthropologie an der Columbia University, New York. Ihre Dissertation A Landscape of War: On the Nature of Conflict in South Lebanon ist eine ethnographische Untersuchung des Lebens in ländlichen Kriegsgebieten, die Landschaften, ihrer Merkmale, Praktiken und Rhythmen genau erforscht, um die alltägliche - 'naturalisierte' - Erfahrung des Wohnens in einer Kriegsregion zu verstehen. Von 1998 bis 2000 arbeitete sie dort als Journalistin.

Heiko Wimmen ist gegenwärtig Stipendiat bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin. Zwischen 2004 und 2009 war er Programmmanager und stellvertretender Direktor im Regionalbüro Mittlerer Osten der Heinrich Böll Stiftung in Beirut. Von 2002 bis 2004 untersuchte er als Mitarbeiter des Social Science Research Council das Thema Koexistenz und Konflikt in geteilten Städten. Zwischen 1997 und 2002 arbeitete er als freier Rundfunkjournalist in Beirut. Er ist spezialisiert auf die politische Mobilisierung und auf soziale Bewegungen in geteilten Gesellschaften.

Moderation:
Christian de Lutz ist Co-Direktor und Kurator bei Art Laboratory Berlin. Er studierte Kunstgeschichte und Kunst an der New York University und arbeitet als Bildender Künstler in den Bereichen Video, Installation und Neue Medien zu Themen wie Migration, neueste Technologie und Interkulturalität.

Mehr informationen und Video von der Veranstaltung

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

19./20. Februar 2011 Sol Lewitt Symposium

Veranstaltungsort: Glaskasten, Prinzenallee 33, 13359 Berlin (direkt neben Art Laboratory Berlin)



1970, Schematic Drawings for Muybridge II, 1964, New York: Multiples Inc.

Der Anlass, sämtliche Künstlerbücher von Sol LeWitt in einer Ausstellung versammelt zu wissen, lädt zum Studium ein. Wie bereits in vorangegangenen Ausstellungsprojekten vereinzelt realisiert, möchte Art Laboratory Berlin in diesem Fall die künstlerische Praxis mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung in Form eines Symposiums verbinden. Die komplexen Künstlerbücher von LeWitt fordern insbesondere dazu auf, sich aus verschiedenen fachlichen Disziplinen mit seinem Werk auseinanderzusetzen.

Angefangen von der Befragung des Konzepts und des Konzeptuellen bei LeWitt, über die Reflexion des Mediums Buch bis hin zum Problem der Autorschaft werden die Beiträge anfangs aus kunst- und literaturwissenschaftlicher Perspektive die Kunst LeWitts skizzieren. Des Weiteren werden aus kunstphilosophischer, musikwissenschaftlicher sowie mathematischer Sicht Überlegungen zu Raum und Zeit, die Frage nach einem möglichen Werkbegriff sowie das Phänomen des Seriellen geometrischer Formen vorgetragen. Ebenso stehen Beiträge zur produktionsästhetischen Seite und der des Graphikdesigns von LeWitt zur Diskussion. Schließlich werden Beiträge aus künstlerischer Perspektive sowie jener der Freunde und Sammler LeWitts mit praktischen sowie theoretischen Aspekten die künstlerische Praxis von Sol LeWitt produktiv erhellen.


Mehr Informationen zum Symposium

 

 

Stardust Boogie Woogie
Tania Antoshina, Mo Foster, Marcela Iriarte, Christian de Lutz, Jane Mulfinger, Bob & Roberta Smith, Jessica Voorsanger
Kuratiert von Francesca Piovano

Ausstellungslaufzeit: 30.10.2010 - 28.11.2010, Fr-So 14-18 Uhr u.n.V.
Finissage mit eine Lesung von Mo Foster: 26 November 2010 8PM: 26. November 2010, ab 20h



Veranstaltung: 30. November 2010, Lesung mit Mo Foster, East of Eden International Bookstore,
Schreinerstr. 10, 10247 Berlin-Friedrichshain - www.east-of-eden.de

 

 

4.9.2010, 15-18h: Workshop

Artists in Dialog: Alex Toland und Myriel Milicevic - Wunschgarten: Wild Urban Offshoots

Alex Toland und Myriel Milicevic arbeiten beide an der Schnittstelle von Kunst und Umweltwissenschaften. Toland betrachtet das Projekt als ‚Habitat Hacking', und Milicevic erklärt es als eine ‚Neuordnung artenübergreifender Lebenswelten'. Sie haben die unmittelbare Umgebung um Art Laboratory Berlin herum (den Soldiner Kiez) als Ort gewählt, um die Wechselbeziehungen zwischen der ansässigen menschlichen Population und der urbanen Flora und Fauna zu untersuchen. Der Ausstellungsraum fungiert als Labor, um zu kartieren, zeichnen, modellieren und Prototypen zu erstellen. Der Wunschgarten versteht sich als eine Serie von Dialogen: zwischen den Künstlerinnen und den lokalen AnwohnerInnen, zwischen der StadtbewohnerInnen und der Natur sowie zwischen Stadtplanung und urbaner Wildnis.

Während Städte in wilde Landschaften Einzug halten, breitet sich Wildnis in den Städten aus. Urbane Lebensräume sind Orte, an denen sich Pflanzen und Tiere ihre Wohnstätten neben Menschen wählen. All zu oft allerdings ist der Naturraum durch Betonkonstruktionen versperrt, was zu einer deutlichen Kluft zwischen dem von Menschen besetzten Raum und dem Rest der Lebensgemeinschaft führt. Der Wunschgarten ist eine Erkundung wilder Orte und Wesen in der Stadt und kann als Vision mit utopischen Maßnahmen verstanden werden, die über die bereits bestehenden Maßnahmen und städtischen Grünflächen-Planungen weit hinausgeht. Die Stadt wird zum Garten unerwarteter essbarer Möglichkeiten und Ideen, die es auszubrüten und in die Luft fliegen zu lassen gilt.

Die lokalen AnwohnerInnen (und andere BesucherInnen)sind aufgefordert, am Projekt teilzunehmen. Vom Galerieraum aus können sich die TeilnehmerInnen zu einer Serie von Begehungen aufmachen, ihre eigenen Ideen und Entwürfe beitragen und den Wunschgarten wiederum als Sprungbrett für weitere Untersuchungen oder ‚Ableger' nutzen, wie zum Beispiel bei der Planung von Stadtgärten, städtischer Fauna oder evolutionärer Architektur und wildurbaner Gesellschaftsformen.

Am 4. September 2010 wird es einen von den Künstlerinnen geleiteten Workshop geben, um diese Möglichkeiten konzentrierter zu erkunden, zu diskutieren und zu untersuchen, zu schaffen und zu formulieren - um den Wunschgarten und seine wilden urbanen Ableger zu bauen und mitzubewohnen.

1.7.2010, 19h

Evolution Haute Couture
Talk und Film Screening mit Dmitry Bulatov


Garnet Hertz (USA) "Cockroach-Controlled Mobile Robot", 2006

Art Laboratory Berlin freut sich, aktuelle künstlerische Arbeiten zu zeigen, die sich der jüngsten Technologie des 21. Jahrhunderts bedienen - künstliches Leben, Roboter-, Bio- und Gentechnik. Das Film Screening wurde vom Kurator und Künstler Dmitry Bulatov in Zusammenarbeit mit dem National Centre for Contemporary Arts (Kaliningrad, Russland) vorbereitet.

Die Filme dokumentieren künstlerische Arbeiten, die sich mit Lebewesen auseinander setzen; die Bestandteile lebender Organismen werden mit technologisch reproduzierten Artefakten kombiniert, um eine Methode zu entwickeln. Kunst, die unter diesen Umständen der Post-Biologie kreiert wird - also unter den Umständen künstlich generierten Lebens -, kann nicht vermeiden, dass eben diese Künstlichkeit selbst zum eigentlichen Thema wird. Wir sehen uns also wieder mit der Frage der Beziehung zwischen Kunst und Leben konfrontiert - jedoch in einem völlig neuen Kontext: Es geht um biologische und nicht biologische Schöpfung, Arbeiten und Lebewesen

Evolution Haute Couture: Art and Science in the Post-Biological Age. Edited by Dmitry Bulatov. Book plus two DVD-ROMs collection (45 video documentaries), KB NCCA, Kalinin-grad, 2009. ISBN: 978-5-94620-054-7.
Diese Publikation wurde vom Kultusministerium der Russischen Föderation, Der Ford Foundation und der Dynasty Foundation (Moskau) gefördert.
www.videodoc.ncca-kaliningrad.ru/eng/

mehr Informationen

 

Sa, 13.3. und So, 14.3.2010 , 14-18Uhr

Präsentation der Plakate und des Storybooks "Princess I will follow you..."
von Birgit Szepanski
anl. des Printemps des Poètes Berlin 2010
&
Künstlerbuchpräsentation "Prinzenallee - ein Stück ohne Dialoge"

Ein Buchprojekt von Birgit Szepanski und Regine Rapp

Princess - I will follow you....
ist eine Plakatintervention entlang der Prinzenallee in Wedding. Mit fotografischen Motiven des Ortes und Text-
fragmenten (engl., dt. und türk.) wird eine lyrisch-szenische Wegstrecke angelegt. Diese offene Text-Bild-Ge-schichte spielt mit Motiven, Wortklängen, visuellen Merkmalen und dem Namen der Straße Prinzenallee:
Princess I will follow you....
(http://printempsdespoetes-berlin.blogspot.com)

Im Rahmen der Ausstellungsreihe Kunst und Text hat Birgit Szepanski für Art Laboratory Berlin 2008 eine
ortsspezifische Arbeit mit einer komplexen Installation realisiert, die auf die gleichnamige Straße in Berlin-
Wedding und den Standort von Art Laboratory Berlin referierte. In Filmen, Fotografien und Texten hatte
die Künstlerin die Spuren der Prinzenallee über mehrere Wochen nachgezeichnet. In einer dezidiert minima-
listischen Formensprache entfaltete sich der Straßenraum im Ausstellungsraum mittels Sprache, Ton und
Bild. In der vorliegenden Publikation kann man dies in Form eines Künstlerbuchs nachempfinden.

 

 

26. Februar, ab 20h, Book Release Party
28. Februar, 15-18h, Buchpräsentation

Künstlerbuchpräsentation

Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge

Ein Buchprojekt von Birgit Szepanski und Regine Rapp

Art Laboratory Berlin freut sich, Sie zur Präsentation der aktuell erschienenen Publikation "Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge" einzuladen.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe Kunst und Text hat Birgit Szepanski für Art Laboratory Berlin 2008 eine ortsspezifische Arbeit mit einer komplexen Installation realisiert, die auf die gleichnamige Straße in Berlin-Wedding und den Standort von Art Laboratory Berlin referierte. In Filmen, Fotografien und Texten hatte die Künstlerin die Spuren der Prinzenallee über mehrere Wochen nachgezeichnet. (mehr Informationen)


Birgit Szepanski: Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge, Fotografie, 2008


Birgit Szepanski: Prinzenallee - Ein Stück ohne Dialoge, Ausstellungsansicht, 2008

 

 

3.2.2010, 19h
Janez Janša, Janez Janša, Janez Janša
NAME Readymade

Performative Präsentation

Die Veranstaltung wird den Akt der "Namensänderung" vorstellen, der von drei slowenischen Künstlern durchgeführt wurde: 2007 ersetzten sie offiziell durch sämtliche notwendige Papiere und Stempel ihre Namen mit jenem des damaligen slowenischen Ministerpräsidenten Janez Janša (2004-08). Alle Arbeiten der drei Janez Janšas, ihre privaten sowie öffentlichen Angelegenheiten, in einem Wort: ihr gesamtes Leben, sind seitdem unter diesem Namen geführt worden.

Janez Janša wird eine Reihe künstlerischer, politischer, administrativer und medienorientierter Aktionen vorstellen, die er zusammen mit Janez Janša und Janez Janša realisiert hat und die sich auf ihre letzte Ausstellung "NAME Readymade" beziehen. Die Werke in dieser Ausstellung (gültige Personalausweise, Reisepässe, Kredit- und Bankkarten, Führerscheine, Geburts- und Hochzeitsurkunden, etc.) wurden durch die Realität selbst generiert. (mehr Informationen)


Presse: Artikel in art-in-berlin

 

 

28. November 2009, 15 Uhr
Workshop: "Urheberrecht und verwandte Themen für Künstler, Musiker, Filmemacher und andere kreative Bereiche" mit dem Rechtsanwalt Andreas Lichtenhahn (in deutscher Sprache).

Kostenlos, nur mit Voranmeldung:
info@artlaboratory-berlin.org


Triple Candie, David Hammons, The Unauthorized Retrospective (Detail), 2006

 

 

2. November 2009, um 19:30 h
FilmScreening: Strange Culture

(R: Lynn Hershman Leeson, 2007), anschließend Round Table. Zum Fall Steve Kurtz sprechen aus juristischer, kulturpolitischer und kuratorischer Perspektive: Eberhard Schultz (Rechtsanwalt), Mark C. Donfried (Institute for Cultural Diplomacy) und Christian de Lutz (Art Laboratory Berlin); Moderation: Regine Rapp (Art Laboratory Berlin).
Kino Arsenal, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Eintritt: 6,50 Euro/ 5,00 Euro erm. (Studenten)

http://www.strangeculture.net/

 

in Zusammenarbeit mit:

 

04. Oktober 2009, um 16h
Artist talk mit Steve Kurtz in Zusammenarbeit mit der Ausstellung
Seized
Critical Art Ensemble (CAE) & Institute for Applied Autonomy (IAA)

Im Rahmen der Ausstellung SEIZED gab Prof. Dr. Steve Kurtz eine Präsentation zum Thema "Disziplinarität und ihre Auswirkungen auf die Kunst" bei Art Laboratory Berlin, mit anschl. Publikumsdiskussion.
(zusatzl. Information und podcast)

 

30. August 2009 um 16h (Treffpunkt: Art Laboratory Berlin)
Artists in Dialog: Alex Toland - Persönliche Ausbreitungsmechanismen,
eine interaktive Stadterkundung

Natürliche Ausbreitungsmechanismen von Pflanzen sind in der Stadt oft stark verhindert. Baum-Patenschaften sind eine beliebte und effektive Art, Stadtparks und Straßen wieder zu begrünen. Individuelle Paten entwickeln dabei eine persönliche Beziehung zu einzelnen Bäumen, wodurch die Nachbarschaft aufgewertet und neue Lebensräume für Vögel, Säugetiere und Insekten geschaffen werden.

Die Künstlerin Alex Toland geht einen Schritt weiter, indem sie die alltäglichen Beziehungen zwischen Menschen und verschiedenen Pflanzenarten als mögliche Ausbreitungs-mechanismen fördert und künstlerisch inszeniert.
(mehr Informationen)

 

22. Juli 2009
Im Kunstraum artillerie (Exerzierstr. 10, 13359 Berlin) in Zusammenarbeit mit Art Laboratory Berlin

Strike Anywhere
Screening einer neuen Videoarbeit von Benj Gerdes und Jennifer Hayashida
(2009, 32', englisch ohne Untertitel)

Mittwoch, 22. Juli 2009, um 21h
Einführung von Christian de Lutz, Art Laboratory Berlin
mit anschl. Diskussion

 

Nach Präsentationen bei der Luleå Art Biennial in Schweden und beim Kran>>Film
Festival in Brüssel freuen sich artillerie und Art Laboratory Berlin Strike Anywhere
erstmals dem Berliner Publikum zu präsentieren. Bei Strike Anywhere, der jüngsten
Zusammenarbeit des experimentellen Filmermachers Benj Gerdes und der Dichterin
Jennifer Hayashida, handelt es sich um einen Video-Essay, der vom schwedischen
„Streichholzkönig“ Ivar Kreuger ausgeht, dessen Strategie der Privatisierung zum Zwecke
des Finanzkrisenmanagements den Methoden, die im 20. Jahrhundert vom
Internationalen Währungsfond und von der Welthandelsorganisation angewandt wurden,
vorgriff.


Zwischen 1917 und 1923 schöpfte Kreuger schrittweise Kapital aus den internationalen
Finanzmärkten, wurde schlussendlich Herr über 200 Unternehmen und hielt das
Streichholzmonopol in 34 Ländern. Am Zenit seines Erfolgs betrug Ivar Kreugers
Vermögen geschätzte 30 Millionen schwedische Kronen (was dem heutigen Wert von 100
Milliarden US-Dollar entspricht). Gerdes und Hayashidas Projekt ist sowohl eine
Vorgeschichte der neoliberalen Wirtschaft als auch eine Allegorie der gesellschaftlichen
Beziehungen (mehr Informationen)

 

29. Mai 2009, um 20:30 h

Deutschland Premiere:
On Media Reality
ein Film von Vladimir Turner über Ztohoven
in Rahmen der Ausstellung Kunst und Recht II - Ztohoven. Media Reality
(mehr Informationen)

 

 

24. April 2009, 21h
Artists in Dialog. Präsentation von Paola Yacoub

Paola Yacoub präsentiert einen Überblick über unterschiedliche Werke, in erster Linie Fotografien und Montagen, die an verschiedenen Orten entstanden sind, beginnend im Libanon über Schweden und China bis hin zu Berlin. Allen Werken gemein ist ein Skeptizismus wie er in die bildende Kunst in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingeführt wurde. (mehr)

Diese Präsentation von Paola Yacoub ist die erste innerhalb der neuen Reihe Artists in Dialog, einer Serie von Künstlergesrpächen, Performances und Veranstaltungen bei Art Laboratory Berlin.

 

24. Oktober, 2008
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa II: Elena Sorokina
Subjective Events, Sometimes Recorded
kuratorisches Workshop mit Elena Sorokina: 24. Oktober, 2008, 18h

 

12. Juli 2008

Sommer Party bei Art Laboratory Berlin

ab 20h Videocompilation von Jakub Nepraš
ab 22h DJ Nata


Wir möchten eineinhalb Jahre erfolgreiche Ausstellungsarbeit mit Ihnen/Euch feiern! Zu diesem Sommerfest sind alle herzlich willkommen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt und die unser Programm mitverfolgt haben. Zu sehen sein werden neueste Videoarbeiten von Jakub Nepraš, der bereits in der Ausstellung Cosmopolitics vertreten war. Später am Abend wird DJ Nata auflegen. Es darf getanzt werden! Außerdem gibt es ein Büffet und Getränke.

Wir freuen und sehr auf Ihr/Euer Kommen!

 

Kunst und Naturwissenschaft II
Marcus Ahlers - Transposed Nodes

Vernissage: 30 May 2008,20h
30.05.2008 - 29.06.2008
Künstlersgesprach: 14.06.2008, 17h

Kinderworkshop - SOLAR-ÖFEN Zum kreativen Umgang mit Sonnenenergie:
21.06.2008
9 bis 15h, Anmelden bis 13.06.2008.
Mehr Informationen hier

Führung durch die Ausstellung:
29.06.2008, 15h (mehr)

 

 

 

 

Kunst und Naturwissenschaft I
Dmitrij Bulatov - Senses Alert


Vernissage:
28. März 2008, 20h
29.03.2008 - 05.04.2008
Künstlergespräch: 29.03.2008, 17h, anschließend Workshop
Führung durch die Ausstellung: 27.04.2008,
15h (mehr)

 

 

 

Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa I
Denisa Kera und Pavel Sedlak
Cosmopolitics
- Neue Medienkunst aus der Tschechischen Republik


Kuratorinnengespräch und Worshop mit Denisa Kera (Curating New Media): 27.01.08, 17h
Künstlergespräch: 01.02.08, 20h
Führung durch die Ausstellung: 2.03.08, 15h
(mehr..)

 

 

Kunst und Text

Corinna Koch - Songs

9. und 10. November, 11-20h Art Laboratory Berlin,
Final Performance 11. November, 20h Brunnenstrasse 39, Studio im zweiten Hinterhof.

songs ist eine Performance, die auf mehreren Ebenen mit dem Ereignis einer Jamsession spielt.

Das Projekt beginnt mit einer Reihe von Personen, die in eine Galerie eingeladen werden, um die Geschichte eines Songs zu erzählen. Die Einrichtung und das Personal der Galerie gleichen zu diesem Zeitpunkt einem Büro, die Sekretärin wird die Tonaufnahmen der erzählten Geschichten noch am selben Tag transkribieren. (mehr Informationen)

 

 

 

Kunst und Musik

in Zussamenarbeit mit kunstraum_sumpfhahn_raumkunst

Krieg der Sprachen Beide Veranstaltungen ab 20h.      mehr Informationen

19.06.07 : Robin Hayward (Violine/ Bindelwald) and Olaf Bugiel (Gesang/ Elektrische Gitarre)

20.06.07 : Oliver Schneller (König/Schlagzeug-Elektronik) and Workz (electronik, DJ)


23. Februar 2007
'pre-opening' 23. Februar 2007

Filmvorführung:
Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen

Ein Film von Nicola Hochkeppel
DokFilm, 2004, 62 min                
(mehr Informationen)

 

Mit freundlicher Unterstützung von: