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Unser
neuer Foto Blog!
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Nächste
Ausstellung:
Artists
in Dialog: Alex Toland und Myriel Milicevic
- Wunschgarten: Wild Urban Offshoots
28.08.-2010 - 26.09.-2010, Fr-So 14-18h u.n.V.
Workshop 4.09.2010, 14-18h (Voranmeldung
erforderlich unter info@artlaboratory-berlin.org)
Vernissage
27.08.2010 ab 20h

Art Laboratory
Berlin freut sich, die Eröffnung der Ausstellung Wunschgarten:
Wild Urban Offshoots der Künstlerinnen Alex Toland und Myriel
Milicevic anzukündigen - die zweite Ausstellung unserer laufenden
Serie Artists in Dialog.
Jede Ausstellung
der Reihe Artists in Dialog kann als diskursive Untersuchung zweier
künstlerischer Positionen verstanden werden, die etwas gemein haben
(z.B. Ästhetik, Thema oder Werkprozess). Alex Toland und Myriel Milicevic
arbeiten beide an der Schnittstelle von Kunst und Umweltwissenschaften.
Toland betrachtet das Projekt als Habitat Hacking', und Milicevic
erklärt es als eine Neuordnung artenübergreifender Lebenswelten'.
Sie haben die unmittelbare Umgebung um Art Laboratory Berlin herum (den
Soldiner Kiez) als Ort gewählt, um die Wechselbeziehungen zwischen
der ansässigen menschlichen Population und der urbanen Flora und
Fauna zu untersuchen. Der Ausstellungsraum fungiert als Labor, um zu kartieren,
zeichnen, modellieren und Prototypen zu erstellen. Der Wunschgarten
versteht sich als eine Serie von Dialogen: zwischen den Künstlerinnen
und den lokalen AnwohnerInnen, zwischen der StadtbewohnerInnen und der
Natur sowie zwischen Stadtplanung und urbaner Wildnis.
Während
Städte in wilde Landschaften Einzug halten, breitet sich Wildnis
in den Städten aus. Urbane Lebensräume sind Orte, an denen sich
Pflanzen und Tiere ihre Wohnstätten neben Menschen wählen. All
zu oft allerdings ist der Naturraum durch Betonkonstruktionen versperrt,
was zu einer deutlichen Kluft zwischen dem von Menschen besetzten Raum
und dem Rest der Lebensgemeinschaft führt. Der Wunschgarten
ist eine Erkundung wilder Orte und Wesen in der Stadt und kann als Vision
mit utopischen Maßnahmen verstanden werden, die über die bereits
bestehenden Maßnahmen und städtischen Grünflächen-Planungen
weit hinausgeht. Die Stadt wird zum Garten unerwarteter essbarer Möglichkeiten
und Ideen, die es auszubrüten und in die Luft fliegen zu lassen gilt.
Die ersten
Offshoot (Ableger) des Wunschgartens können bereits
auf den Gehwegen und Hinterhöfen des Soldiner Kiez in Berlin angetroffen
werden: Auf einer Karte haben die Künstlerinnen die Stadtandschaft
visualisiert und Gebiete der menschlichen, Tier- und Pflanzenbevölkerung
markiert. Die Panke erweist sich als ein wesentlicher Ort, entlang derer
sich verschiedene Spezies austauschen und die üppigen Ufer in die
angrenzende Nachbarschaft ausfließen.
Toland und
Milicevic beginnen ihre Untersuchung, indem sie die verschiedenen Nahrungsquellen,
die im Soldiner Kiez erhältlich sind, in die Karte eintragen: 1.
Lokale Nahrungsquellen (wie beispielsweise Gärten, von Menschen angelegt,
und Grünflächen, die als Nahrungsquelle der lokalen Fauna dient);
2. Zugereiste Nahrung (alles, was antransportiert wurde und an Orten wie
Restaurants, Cafés, Kioske und Märkten verkauft wird).
Anschließend untersuchen sie zukünftige Möglichkeiten
der gemeinsamen Produktion, Koproduktion und Kohabitation zwischen den
menschlichen MitbewohnerInnen und der lokalen Fauna. Die gängigen
Konzepte wie "Lebensweltlich orientierte Räume" (LOR) oder
"potenzielle natürliche Vegetation" (PNV) werden hier übertrumpft
durch die Visionen potenzieller natürlicher EinwohnerInnen. Damit
ist die Wiedereinführung der ehemaligen Megafauna gemeint, wie beispielsweise
der europäische Bison (Wisent).
Wie könnten
aber die (wieder) eingewanderten Bisons den saftigen Klee ausfindig machen,
der sich zwischen Backsteinen und Gehwegen versteckt? Und wie könnten
die Ameisen die Osloer Straße überqueren, um die Samen des
heilenden Schöllkrauts zu transportieren? Nach dem Eintrag bereits
existierender Nahrungsquellen entwickeln die Künstlerinnen nun neue
Ableger und präsentieren dabei kreative Maßnahmen gegenüber
den Problemen der Fragmentierung und Isolierung urbaner Grünflächen
und ihrer zahlreichen BewohnerInnen. Das Aufstelzen von Gebäuden
durch Baumpfähle könnte Weideflächen für große
Säugetiere schaffen. "Formicidae Funiculars", sogenannte
Seilbahnen für flügellose Insekten, verlaufen entlang der Straßenbahnen,
um die Ameisen und ihre Verwandte zu neuen Schöllkrautstellen zu
bringen. Felsfassaden erlauben Bergziegen, auf Mietshäusern herumzusteigen
und auf ihren Dachäckern zu weiden
Die Liste der Maßnahmen
sprießt und wächst.
In ihrem
künstlerischen Projekt entwickeln die Künstlerinnen mögliche
Geräte, um mit den Tieren und der Vegetation dieser Gegend umzugehen
und zu kommunizieren: Ein Vogel-Identifizierungs-Teleskop, eine Samenschürze
zur Verbreitung von Samen, ein Vogelhaus-Rucksack für schlüpfende
Zugvögel
Passend zur Früherntesaison des Spätsommers
werden solche Geräte und andere Maßnahmen auf Straßen
und Hinterhöfen des Soldiner Kiezes, bei Workshops und auf Kiezbegehungen
entwickelt werden. Dabei dient Art Laboratory Berlin als Offshoot-Lab,
als mögliche Startrampe für Ableger.
Schließlich sind die lokalen AnwohnerInnen (und andere BesucherInnen)
aufgefordert, am Projekt teilzunehmen. Vom Galerieraum aus können
sich die TeilnehmerInnen zu einer Serie von Begehungen aufmachen, ihre
eigenen Ideen und Entwürfe beitragen und den Wunschgarten
wiederum als Sprungbrett für weitere Untersuchungen oder Ableger'
nutzen, wie zum Beispiel bei der Planung von Stadtgärten, städtischer
Fauna oder evolutionärer Architektur und wildurbaner Gesellschaftsformen.
Am 4. September
2010 wird es einen von den Künstlerinnen geleiteten Workshop geben,
um diese Möglichkeiten konzentrierter zu erkunden, zu diskutieren
und zu untersuchen, zu schaffen und zu formulieren - um den Wunschgarten
und seine wilden urbanen Ableger zu bauen und mitzubewohnen.
(mehr Informationen)
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bisherige
Ausstellungen:
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29.05.2010
- 27.06.2010
Artists
in Dialog
2-1/4-n/2 x 21/4-n/2
Heidi Hove & Jens Axel Beck
Vernissage:
Freitag 28. Mai 2010, 20Uhr
Performance/ work in progress (öffentlich): 31. Mai- 3. Juni,
14-18Uhr
Artist Talk: Samstag 12. Juni, 2010, 18Uhr
Art
Laboratory Berlin freut sich, zur Ausstellung 2-1/4-n/2 x
21/4-n/2 mit den dänischen KonzeptkünstlerInnen
Heidi Hove and Jens Axel Beck - und damit zur neuen Ausstellungsreihe
Artists in Dialog einzuladen.
Sowohl Heidi Hove als auch Jens Axel Beck sind interdisziplinär
arbeitende KünstlerInnen, deren künstlerische Praxis sich
zum einen in Form von Objekten und Installationen zeigt, zum anderen
realisieren beide auch architektonische, ortsbezogene und soziale
Interventionen. Beide künstlerische Positionen überschneiden
sich in einem bestimmten Bereich - sie lenken die Aufmerksamkeit
stark auf den Alltagsbereich, auf öffentliche sowie private
Orte, an denen wir uns täglich aufhalten. Ein Beispiel dafür
ist Heidi Hove's Arbeit IN MEMORY OF YOU (2008), bei der
sie in eine amerikanische Parkbank die Worte "In Memory of
you" einschreiben ließ. Diese direkte Botschaft einerseits
und das traditionelle Design andererseits lösten konstruktive
Verwirrung bei den BanknutzerInnen aus, lässt sich doch diese
Bank in einem durchmischten Stadtviertel Sundholm in Kopenhagen
antreffen.
Die
Arbeiten von Hove und Beck untersuchen, wie wir uns organisieren
und uns durch das moderne Leben navigieren. Mittels einfacher und
vielfältiger Manipulationen werden das Alltägliche und
das Wiedererkennbare ihres vertrauten Zustands enthoben. Ein gutes
Beispiel stellt die Skulptur Chest of Drawers Without Cherry
Laminate (2008) von Jens Axel Beck dar: Er hat das Laminat einer
herkömmlichen Schlafzimmerkommode entfernt, dabei die Stücke
des Laminats in sechs Einmachgläser gefüllt und auf den
Boden neben das Möbelstück gestellt. In den Arbeiten von
Hove und Beck werden vertraute und gewöhnliche Objekte manipuliert,
kopiert oder in einen neuen Zusammenhang gestellt, um auf subtile
Weise die Bedeutung zu unterlaufen oder unseren Umgang mit den jeweiligen
Objekten zu hinterfragen. Humor spielt bei beiden KünstlerInnen
dabei eine bedeutende Rolle und wird oftmals auch als Einstiegsmöglichkeit
in den Dialog mit dem Publikum eingesetzt.
(mehr Informationen)
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24.04.2010
- 22.05.2010
OFF FENCE.
Kunst an der kalifornisch mexikanischen Grenze
Michelle Chong Katya Gardea Browne Ed Gomez Luis G. Hernandez Camilo
Ontiveros.
Vernissage:
Freitag, 23. April 2010, 20 Uhr
Artist Talk mit Michelle Chong: So. 25. April 2010, 16 Uhr
Öffnungszeiten: Fr-So, 14 -18 Uhr
Das
Ausstellungsprojekt OFF FENCE. Kunst an der kalifornisch
mexikanischen Grenze versteht sich als eine künstlerische
Plattform mit fünf Positionen, die sich mit dem kulturellen
Overflow, den Überschneidungen und Spannungen in der Grenzregion
zwischen Südkalifornien und Nordwest-Mexiko sowie formal ästhetischen
Kriterien der Grenze als solcher auseinander setzen.
(mehr Informationen)
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Azin
Feizabadi, aus Repititions-Revolutions -Rituals
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28.11.2009
- 07.02.2010
Kunst
und Recht IV
Creative Rights. On Appropriation, Copyright and Copyleft
Azin
Feizabadi, Gilbert & George, Christian de Lutz, Triple Candie
Die Creative Rights-Bibliothek zeigt Dokumente über
Shepard Fairey vs. AP, Richard Prince vs. Patrick Cariou, Creative
Commons, The Fair Use Projekt, Piratpartiet, u.a.
Vernissage
27. November 2009, ab 20h
Ausstellungslaufzeit: 28. November 2009 - 7. Februar 2010
Winterpause 18. Dezember 2009 - 3. Januar 2010
Öffnungszeiten: Sa-So 14-18h, Ausstellungsführung 15h
(an jedem Öffnungstag)
Workshop,
28.November 2009, 15h
"Urheberrecht und verwandte Themen für Künstler,
Musiker, Filmemacher und andere kreative Bereiche" mit dem
Rechtsanwalt Andreas Lichtenhahn
Creative
Rights. On Appropriation, Copyright and Copyleft untersucht
die Verwendung, Weiterverwendung und den Missbrauch von Bildern
und Informationen in der Gegenwartskunst aus künstlerischer,
legaler, politischer und philosophischer Perspektive.
Seit
den späten 1970er Jahren ist die Aneignung von Bildern und
Informationen bei KünstlerInnen wie Sherrie Levine und Richard
Prince und vielen anderen eine übliche und anerkannte Praxis
und Teil einer postmodernistischen kritischen Annäherung. Diese
Strategie geht zurück auf Pop Art, den Nouveau Réalisme
und hat Vorläufer in der Dada-Bewegung und der kubistischen
Collage. In den letzten Jahren kam es in diesem Zusammenhang zu
zahlreichen ethischen, ästhetischen und rechtlichen Kontroversen,
wie die Rechtsfälle von Jeff Koons, Richard Prince oder Shepard
Fairey zeigen.
Das
Ausstellungsprojekt Creative Rights präsentiert sich
in drei Teilen: die Ausstellung mit vier künstlerischen Positionen,
die Creative-Rights-Bibliothek mit ausführlichem Material zu
den vorgestellten Arbeiten und anderen aktuellen Rechtsfällen
und ein Workshop zum Thema "Copyright"
(mehr
Informationen)
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02.10.2009
- 15.11.2009
Kunst und Recht III:
Seized -Critical Art Ensemble
& Institute for Applied Autonomy
Vernissage:
2. Oktober 2009, 20h
Artist Talk: 4. Oktober 2009, 16h
Laufzeit/ Ausstellung: 3. Oktober - 15. November 2009
FilmScreening: Strange Culture, 2. November 2009,
19:30 Uhr (siehe Veranstaltung)
Art
Laboratory Berlin freut sich, die Ausstellung Seized
(Beschlagnahmt) von Critical Art Ensemble (CAE) und dem Institute
for Applied Autonomy (IAA) als dritte Ausstellung im Rahmen der
Ausstellungsserie Kunst und Recht anzukündigen.
Die
Ausstellung Seized dokumentiert die FBI-Razzia im
Haus des CAE-Mitglieds Steve Kurtz im Mai 2004, die sich kurz nach
dem Tod seiner Frau Hope ereignete. In den Wochen vor der Razzia
waren Steve und Hope Kurtz mit den Vorbereitungen einer künstlerischen
Arbeit über genmanipulierte Lebensmittel für die Ausstellung
The
Interventionists:
Art in the Social Sphere im Museum Mass MoCA beschäftigt gewesen.
Ein Mitarbeiter der Feuerwehr, die auf Kurtz' Notruf hin eintraf,
beurteilte das Vorbereitungsmaterial für die Ausstellung in
ihrem Haus als verdächtig und verständigte das FBI. Im
Zuge der Razzia sperrten dessen Beamte in Schutzanzügen einen
halben Block um das Haus ab und verursachten eine enorme mediale
Aufmerksamkeit. (mehr
Informationen)
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| Photo
copyright 2009 by Michael J. Mulley |
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30.05.2009
- 28.06.2009
Kunst und Recht II
Ztohoven.
Media Reality
Filmscreening:
On Media Reality
von Vladimir Turner am 29. Mai, 20h30
Die
Prager Künstlergruppe Ztohoven hinterfragt in ihren Arbeiten,
meist Interventionen im öffentlichen Raum, die Glaubwürdigkeit
der Massenmedien und der Werbung. In ihrer Aktion Media Reality
am 7. Juni 2007 hat sie sich in den tschechischen Wettervorhersagekanal
ČT 2 eingehackt und Bilder einer Atomexplosion in die Liveübertragung
einer Panoramalandschaft eingespeist. Der Sender hat daraufhin Anklage
wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und
Verbreitung falscher Informationen erhoben. In zwei
darauffolgenden Verfahren wurde die Künstlergruppe von der
Anklage freigesprochen. Zeitgleich erhielt Ztohoven für Media
Reality den Preis für junge Künstler NG 333 der Prager
Nationalgalerie, der 2007 zum ersten Mal verliehen wurde.
(Mehr Informationen)
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21.02.2009
- 29.03.2009
Kunst
und Recht I: CAT. Monstration
Vortrag von Maxim Neroda (CAT) Sonntag, 22. März 2009,
17h
Die
Künstlergruppe CAT (Contemporary Art Terrorism) aus
Novosibirsk stellt durch ihre Aktionen im öffentlichen Raum
Situationen her, die die Absurdität politischer Machtmechanismen
bloßlegen. Unvorbereitete Passanten werden in den Entstehungsprozess
einer kritischen künstlerischen Aussage einbezogen. Anlässlich
ihrer Mai-Monstration, ein Gegenpart zur klassischen Mai-Demonstration,
kamen individuelle Plakate mit bewusst unpolitischen, vielmehr poetisch-unsinnmachenden
Plakaten zum Einsatz. Hierfür wurden die Künstler zu einer
Geldstrafe verurteilt. Die Ausstellung Monstration zeigt
Videoarbeiten und dokumentiert die öffentliche Reaktion in
Form von legalen Dokumenten und Presseberichten.
(mehr Informationen)
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29.11.2008
- 04.01.2009
Kuratoren
aus Ost- und Mitteleuropa III:
Mari Laanemets
Hier wäre das Leben leicht
Hier
wäre das Leben leicht umkreist Fragen des Designs, der
Konstruktion von Oberflächen, die uns im Alltag umgeben: von
Textilien zu Text, von Straßen und Städten. Es ist die
Intention der Ausstellung zu untersuchen, wie diese formalen Konstruktionen
unser Verhalten strukturieren, wie sie unserem Leben ein Schema,
ein Programm geben, und wie sich Ideologien in Formen manifestieren.
Zu
sehen sind Werke von Kadi Estland, Anton Koovit, Sirje Runge, Killu
Sukmit, Tere Recarens und Florian Wüst. (mehr)
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24.10.2008
- 16.11.2008
Kuratoren aus Ost- und Mitteleuropa II:
Elena
Sorokina
Subjective Events, Sometimes Recorded
Kuratorische
Workshop: 24. Okt, 18h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 2. November 2008, 15h
Umgangssprachlich umfasst der Begriff Ereignis zwei
verschiedene Bedeutungen: einmal ein Ereignis, das Grenzen übertritt,
oder eines, das sie im Gegenteil bekräftigt. Das eine ist destruktiv,
das andere restriktiv; das eine ähnelt dem Chaos einer Revolution,
das andere gleicht einer peinlich genau ausgeführten Zeremonie
mit einem strikten Regelwerk. Die Arbeiten in der Ausstellung konzentrieren
sich auf die zweite Bedeutung: Sie kommentieren zeitgenössische
Rituale oder ein besonderes Interesse an sozialen Codes, die oftmals
in Krisenzeiten wiederbelebt werden. Die KünstlerInnen untersuchen,
wie sich sogenannte wendige Persönlichkeiten auf
Vorgänge mit spezifischen und hauptsächlich selbstauferlegten
Regeln einlassen, indem sie Beispiele heutiger ritueller Verhaltensweisen
aufnehmen, inszenieren oder nachspielen. (mehr)
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30.08.2008
- 28.09.2008
Kunst
und Naturwissenschaft III
Reiner Maria Matysik - Failed Organisms
Künstlergespräch:
Sonntag 31. August 2008, 17h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 28. September 2008,
15h
Der
Berliner Künstler Reiner Maria Matysik beschäftigt sich
auf vielfältige Weise mit Konzeptionen zukünftiger Lebewesen
und hat in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Kunst
und Biologie ein eigenes System postevolutionärer Lebensformen
entwickelt. In seinen Installationen, Videos, Aktionen und Publikationen
spielt der von Matysik geprägte Begriff "Biologische Plastik"
eine wesentliche Rolle. (mehr)
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30.05.2008
- 29.06.2008
Kunst
und Naturwissenschaft II
Marcus Ahlers - Transposed Nodes
Künstlergespräch: Samstag, 14. Juni 2008, 17h
Führung durch die Ausstellung: Sonntag, 29. Juni 2008, 15h
Marcus
Ahlers (*1974) Arbeiten sind an der Grenze zwischen bildender Kunst
und Naturwissenschaft angesiedelt. Sie erforschen die Wechselbeziehungen
zwischen Mensch und Umwelt auf vielfältigen Ebenen, von der
molekularen über die soziale hin zur globalen. Einerseits untersuchen
sie visuelle Metaphern für den menschlichen Körper in
seiner Umgebung, indem sie auf den sozialen und den architektonischen
Raum verweisen. Andererseits dienen sie als Gefäße für
elektro-chemische Reaktionen. (mehr)
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29.03.2008
- 04.05.2008
Kunst
und Naturwissenschaft I
Dmitrij Bulatov - Senses Alert
Künstlergespräch:
29. März 2008, 17h, anschließend Workshop
Führung durch die Ausstellung: 27. April 2008, 15h
Die
Gegenwartskunst hat sich bereits vor langer Zeit von einem ausschließlich
anthropozentrischen Standpunkt abgewandt. Sie beschäftigt sich
augenblicklich im Bereich der Science Art auch mit ökologischen
Phänomenen und untersucht die Existenzgrundlage neu entstehender
Lebensformen: Sie verbindet Kunst mit Naturwissenschaft. Der Kaliningrader
Künstler Dmitrij Bulatov betrachtet die zeitgenössische
Kunstszene als besonderen, geradezu laborhaften Aggregatzustand
lebender Materie. Ausgehend von seinen eigenen künstlerischen
Erfahrungen nimmt er Untersuchungen dieser Sphäre vor, erforscht
ihre Energetik und ihre räumlichen Vektoren. In der Verknüpfung
seiner wissenschaftlichen Forschungen mit seiner künstlerischen
Praxis inszeniert Bulatov eine aktive evolutionäre Dramaturgie
postbiologischer Formen, deren paradoxe Entwicklungsmöglichkeiten
unsere Vorstellung von der uns umgebenden Welt komplett verändern
können. (mehr)
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26.01.2008
- 2.03.2008
Kuratoren
aus Ost- und Mitteleuropa I
Denisa
Kera und Pavel Sedlak
Cosmoplitics
- Neue Medienkunst aus der Tschechischen Republik
Kuratorinnengespräch
u. Worshop mit Denisa
Kera (Curating New Media) 27.01.08, 17h
Künstlergespräch 01. Februar 08, 20h
Führung durch die Ausstellung 2. März 08, 15h
Die
tschechische Medienkunstszene hat sich im internationalen Kontext
erst recht spät entwickelt, doch in den vergangenen Jahren
ist es den KünstlerInnen gelungen, vermeintliche Nachteile
in tatsächliche Vorteile zu verwandeln. Da Videokunst und andere
Trends der internationalen Kunstszene der 1980er und 90er Jahre
an den tschechischen Akademien kaum vertreten sind, haben junge
KünstlerInnen die Möglichkeit, frei zu experimentieren.
Daher ist ihre Beziehung zu verschiedenen Traditionen, Trends und
Technologien oftmals sehr promisk. (mehr)
In
Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Zentrum, Berlin, C2C und SCART
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23.11.07
- 6.01.08
Kunst
und Text III
Prinzenallee: ein Stück ohne Dialoge von Birgit Szepanski
Kunstgespräch:
Sonntag, 6. Januar 2008, 17h
Die
Berliner Künstlerin Birgit Szepanski entwirft in ihren Installationen
mit Text und Bild eine eigene Ästhetik des urbanen Raums. Der
Ausstellungsraum selbst Wand, Boden, Fenster und Tür
ist dabei stets Bestandteil der Arbeit. Auf der Grundlage
des Spazierengehens als künstlerische Produktionsform hat die
Künstlerin in den vergangenen Jahren für ihre Ausstellungsprojekte
im In- und Ausland Gedanken, Worte, Bilder bestimmter Orte gesammelt.
Architektonische sowie bibliophile Aspekte begegnen sich dabei in
Künstlerbüchern, Fotografien, Filmen und Hörstücken.
(mehr)
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28.09.07
- 28.10.2007
Kunst
und Text II
Christian de Lutz - Ekphrasis
Christian
de Lutz hat seit seinem Umzug nach Europa 1994 als Fotograf und
Bildender Künstler gearbeitet, nachdem er sich Ende der 1980er
und Anfang der 1990er Jahre in New York mit Malerei und Video auseinandergesetzt
hat. Dabei ist im Laufe der Jahre ein umfangreiches Fotoarchiv entstanden,
aus dem de Lutz für den Entwurf seiner aktuellen Bilder schöpft
und welches er stetig weiterentwickelt. Die ursprünglich analogen
Fotografien bearbeitet er mit digitalen Bildprogrammen, nimmt dabei
Bildinformationen weg und fügt neue hinzu. (mehr)
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31.08.
- 23.09.07
Kunst
und Text I
Farkhondeh Shahroudi
Art
Laboratory Berlin freut sich, als erste Ausstellung der Serie Kunst
und Text eine Einzelausstellung der Künstlerin Farkhondeh
Shahroudi mit Buchkunst, Zeichnungen und digitalen Werken zu zeigen.
Farkhondeh Shahroudi wurde 1962 in Teheran geboren und lebt seit
1990 in Deutschland. Als Künstlerin arbeitet sie mit zahlreichen
Medien: Skulptur, Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video und Computer;
als Dichterin schreibt sie auf Farsi und auf Deutsch. Ihre Werke
fungieren nach ihren eigenen Worten als Hyperlink zwischen visuellen
und literarischen Techniken, zwischen Tradition und Technologie.(mehr)
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30.06.-
22.07.07
Kunst und Musik III
Viktor Alimpiev: Two Songs
Viktor
Alimpiev, der mit der Arbeit Summer Lightings auf der 4. Berlin
Biennale in der Ehemaligen Jüdischen Mädchenschule vertreten
war, verbindet in seinen Videoarbeiten unterschiedliche künstlerische
Gattungen: Elemente der bildenden Kunst, der Musik, des Theaters
und des Tanzes fließen in seine filmischen Arbeiten ein. Er
bedient sich vorrangig des menschlichen Körpers und hat sich
in seinen jüngsten Arbeiten auf den bewussten Einsatz des Singens
und des Sprechens konzentriert.
Art
Laboratory Berlin zeigt die zwei Videoarbeiten Wie heisst dieser
Platz?, 2006, und My Breath, 2007, des Moskauer Künstlers
Viktor Alimpiev, in denen durch das Medium Film komplexe Bezugssysteme
zwischen Sprache, Gesang und körperlicher Bewegung visualisiert
werden. Dabei spielt der Begriff der Skulptur eine zentrale Rolle...
(mehr)
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25.05.-17.6.07
Kunst und Musik II
3-ROOM-CONFERENCE. Eine Live-Performance
mit Ausstellung des Berliner Tiefenrauschorchesters
Die
Live-Performance 3-Room-Conference wurde vom Berliner Tiefenrauschorchester
speziell für die Galerieräume von Art Laboratory Berlin
konzipiert. In Verbindung mit seinem Gemälde Inbetween (2001)
und dem Film Cloud-Pieces (2005) wird Leo Königsberg unter
Verwendung seines Space-Cellos eine multimediale Klangcollage erzeugen.
Diese audiovisuelle Inszenierung wird mit einem Live Act von Christian
Glass durch die Verwendung elektronischer Akustik weiterentwickelt.
Die Tanz-Performance von janusz de woyciechowski, der sich auf seinen
16mm-Film Titania (1970) bezieht, greift diese Elemente auf und
setzt sie in körperliche Bewegung um. (mehr)
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30.03.-20.05.07
Kunst und Musik I
Die Künstlergruppe PG - Videoarbeiten
Die
Moskauer Künstlergruppe PG wurde 1998 (2000) gegründet.
Derzeit besteht sie aus Ilja Falkovskij, Alexej Katalkin und Boris
Spiridonov. PG ist ein Wortspiel, das je nach Bedarf
unterschiedlich interpretiert werden kann, z.B. als Hydrant,
Handgranate oder Kriminelle Bande. Die Aktivitäten
der Gruppe sind multifunktional. Sie gibt ein eigenes Magazin heraus,
veröffentlicht Musikalben, zeichnet Comics und macht Performances.
(mehr)
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'pre-opening'
23. Februar 2007
Filmvorführung:
Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen
Ein Film von Nicola Hochkeppel
DokFilm, 2004, 62 min              
 
Bundesdeutsche
Urlaubsidylle in den 60/70er Jahren. Die neunköpfige Familie
Hubert J. Wagner aus Köln gefangen zwischen Camperromantik
und dem humanistischen Bildungs-anspruch des gehobenen Bürgertums.
Der katholische Steuerberater Wagner duldet keine Abweichung von
seinen penibel geplanten Pilgerfahrten. Der Dokumentarfilm Bildungscamper.
Der Blick des Patriarchen zeigt anhand der familiären Schmalfilm-Chronik
(1965 1975) auch ein Stück deutsche Sozialgeschichte
im florierenden Wohlfahrtsstaat. (mehr)
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