Ausstellungen

exhibition

Swarms, Robots and Postnature

  1. Käthe Wenzel | So Kanno | Sofia Crespo
1. Mai - 27. Juni 2021

Die Ausstellung präsentiert Positionen aus der künstlerischen Forschung zum Schwarmverhalten, stellt das traditionelle Konzept der „Natur“ in Frage und erforscht Schnittstellen des Biologischen und Maschinellen. Käthe Wenzel thematisiert mit den Bone Bots Schnittstellen von Körper und Maschine. Die hybriden elektronischen Tiere verwischen traditionelle Kategorien von „Technologie“ und „Natur“.

So Kanno verbindet Design Informatik mit digitaler Kunst und setzt sich intensiv mit Robotersystemen und Schwarmrobotik auseinander. Seine neueste Arbeit ist durch das synchrone Verhalten von Insekten wie Glühwürmchen inspiriert. Sofia Crespo arbeitet an der Darstellung künstlichen Lebens und generativer Lebensformen. Sie interessiert, wie organisches Leben künstliche Mechanismen nutzt, um sich selbst zu simulieren.

Mehr lesen
exhibition

Under the Viral Shadow

  1. Networks in the Age of Technoscience and Infection
  2. Anna Dumitriu | Alex May | Benjamin Bacon | Gene Kogan | Sarah Grant | Vivian Xu
28. August - 10. Oktober 2021

Das Ausstellungsprojekt wird vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandämie verschiedene Netzwerke untersuchen – biologische, kybernetische und soziale. Eine Gruppenausstellung, ein Symposium, Performances und Workshops stellen Künstler:innen vor, deren Forschung und Medien entweder in den Lebens- oder Informatikwissenschaften liegen.

Der Kern des Projekts stellt die Ausstellung Under the Viral Shadow dar, in der international bekannte Künstler:innen wie Anna Dumitriu, Alex May, Benjamin Bacon, Gene Kogan, Sarah Grant und Vivian Xu zu sehen sein werden. Die Arbeiten verstehen sich als künstlerische Forschung über die Schnittstelle von Biologischem und Technologischem.

Mehr lesen
exhibition

Paired Immunity

  1. Marta de Menezes & Luís Graça
30. Oktober - 12. Dezember 2021

Das Ausstellungsprojekt Paired Immunity präsentiert zwei Werke der Bioart-Künstlerin Marta de Menezes und ihres Partners, des Immunologen Luís Graça. In Immortality for Two verewigen Marta de Menezes und Luís Graça gegenseitig ihre Immunzellen. Dies wird erreicht, indem krebsauslösende Gene mit einem viralen Vektor in die Zellen eingeschleust werden. Diese unsterblichen Zellen sind, obwohl sie von zwei verliebten Menschen stammen, Immunzellen, die an der Körperabwehr beteiligt sind. Wenn sie interagieren, werden sie sich gegenseitig abgestoßen. Unsterblichkeit hat also ihren Preis – ewige Isolation.

Die Arbeit Anti-Marta geht über die Arbeit Immortality for Two hinaus, in der die Künstlerin und der Wissenschaftler die Grenzen und das Verständnis ihrer Identität hinterfragen. Im Projekt Anti-Marta wurde eine Hauttransplantation zwischen Marta und Luís ausgetauscht (mit einem autologen Transplantat als Kontrolle). Anti-Marta kann als ein Pakt betrachtet werden, bei dem die unvermeidliche Abstoßung des Transplantats im Gegensatz zur lebenslangen Aneignung einer neuen Form der gegenseitigen Anerkennung steht, die durch das Auftauchen von Antikörpern ermöglicht wird.

Mehr lesen

Archiv

exhibition

The Camille Diaries

  1. New Artistic Positions on M/otherhood, Life and Care
  2. Sonia Levy | Mary Maggic | Naja Ryde Ankarfeldt | Baum & Leahy | Špela Petrič | Margherita Pevere | Ai Hasegawa | Nicole Clouston | Cecilia Jonsson | Tarah Rhoda
28. August - 4. Oktober 2020

Die Ausstellung präsentiert neue künstlerische Arbeiten von elf internationalen weiblichen und nicht-binären Künstlerinnen. Sie reflektieren die aktuellen Bedingungen unserer Welt (Umweltveränderungen, Genderaspekte, Biopolitik) und schlagen eine ‚Ästhetik der Fürsorge‘ als Grundlage für ein Zusammenleben zwischen den Arten vor.

Mehr lesen
exhibition

Mind the Fungi

  1. Art & Design Residencies
  2. Theresa Schubert | Fara Peluso
3. Juli - 28. Dezember 2020

Die zweite Ausstellung Mind the Fungi im Futurium präsentiert die Ergebnisse der Kunst- und Design-Residencies. Die Künstlerin Theresa Schubert untersuchte die Auswirkungen von Klang auf das Wachstum von Pilzen. Die Designerin Peluso hat mit Algen und Pilzen an neuen Biomaterialien geforscht.

Mehr lesen
exhibition

Borderless Bacteria / Colonialist cash

  1. Ken Rinaldo
26. Januar - 1. März 2020

Durch die Visualisierung mikrobiologischer Landschaften von Banknoten wird die Verflechtung von ökologischem und ökonomischem Austausch sichtbar – wesentliche Aspekte der Biopolitik. Die Ikonografie der Währung verliert buchstäblich ihr Gesicht, da mikrobielles Wachstum den repräsentativen Aspekt der Banknoten untergräbt.

Mehr lesen
exhibition

Invisible Forces

  1. Artistic Research
  2. Erich Berger | Mari Keto | Martin Howse
19. Oktober - 8. Dezember 2019

Unser Planet besteht nicht nur aus Erde und Gestein, sondern auch aus einer Reihe von unsichtbaren Kräften, die die Form und Lebensfähigkeit des Lebens beeinflussen und gestalten. Strahlung ist nicht nur ein Nebenprodukt des Atomzeitalters, sondern etwas, das im Hintergrund von fast jeder Umgebung existiert.

Mehr lesen
exhibition

Mind the Fungi

  1. Lokale Baumpilze als nachhaltiger Rohstoff für die Zukunft
5. September 2019 - 30. April 2020

Mind the Fungi, ein kollaboratives Forschungsprojekt zwischen dem Institut für Biotechnologie der TU Berlin und Art Laboratory Berlin, kombiniert wissenschaftliche Forschung, Citizen Science und Kunst- und Design-Residencies. Die Ausstellung zeigt Biomaterialien in verschiedenen Formen, Strukturen und Qualitäten.

Mehr lesen
exhibition

The Silkworm Project

  1. Vivian Xu
1. Juni - 14. Juli 2019

Die Künstlerin erforscht Seidenraupen, um hybride Maschinen zu entwerfen, die selbstorganisierte 2D- und 3D-Seidenstrukturen produzieren können. Xu entwickelt kybernetische Geräte, die sowohl auf biologischer als auch computergesteuerter Logik basieren, um zu verstehen, inwieweit das Verhalten von Insekten als Grundlage für technologisches Design dienen kann.

Mehr lesen
exhibition

Watery Ecologies. Artistic Research

  1. Kat Austen | Mary Maggic | Fara Peluso
20. Januar - 17. März 2019

Die Ausstellung präsentiert Kunstprojekte über Wasser, Leben und chemische Störungen. Basierend auf künstlerischer Forschungen in Biologie, Chemie und Ethnographie mit ausgeprägten und radikalen DIY-Methoden, erforschen die Künstlerinnen die Bedrohung durch den menschlichen Einfluss auf die Umwelt und unseren eigenen Körper.

Mehr lesen
exhibition

Strange Encounters with Vegetal Others

  1. Špela Petrič
22. September - 25. November 2018

Die erkenntnistheoretischen Ansätze der Hybrid Art und der Biochemie prägen die Arbeiten der Künstlerin Špela Petrič mit dem Pflanzenreich als Teil einer artenübergreifenden Zusammenarbeit. Sie erforscht die Ontologien, Methodologien, Ethiken und Praktiken der Pflege, die mit unserer Beziehung zum Pflanzlichen verbunden sind.

Mehr lesen
exhibition

Viscous Bodies

  1. Sarah Hermanutz | Alanna Lynch
24. März - 13. Mai 2018

Ausgehend von allem, was fließend ist, behandeln die Arbeiten der Künstlerinnen Sarah Hermanutz und Alanna Lynch Themen wie Amphibien, körperliche Grenzen, Abgrenzungen, Marginalisierung, Materialismus, Versickerung, Sinnlichkeit und Feuchtgebiete durch Performance, Installationen, Multimedia und lebende Kunstwerke.

Mehr lesen
exhibition

Nonhuman Agents

  1. Nonhuman Networks
  2. Heather Barnett | Saša Spačal, Mirjan Švagelj & Anil Podgornik
30. September - 26. November 2017

Wie funktioniert das größte einzellige Lebewesen der Welt als Computer? Können wir das sogenannte „Internet der Bäume“ anzapfen? Performative Arbeiten ermöglichen dem Publikum nichtsprachliche Formen der Wahrnehmung und des Kontakts mit mehreren täuschend einfachen Lebensformen.

Mehr lesen
exhibition

Nonhuman Subjectivities

  1. Under-Mine
  2. Alinta Krauth
26. Februar - 2. April 2017

Die Künstlerin untersucht mögliche Vermittlungsformen von nicht-menschlicher Wahrnehmung durch die Schnittstelle von künstlerischer Praxis und neuester Technologien. Mittels zeitbasierter Techniken betrachtet Alinta Krauth mögliche Erzählungen von Tieren, die durch den Klimawandel bedroht sind.

Mehr lesen
exhibition

Nonhuman Subjectivities

  1. Aural Aquatic Presence
  2. Robertina Šebjanič
3. September - 9. Oktober 2016

Es geht um Handlungsfähigkeit und Empfindungsvermögen bei einem der „einfachsten“ mehrzelligen Lebewesen: der Qualle, hier verbunden mit einer vom Menschen geschaffenen Maschine. Ein weiteres Projekt diskutiert Sound in marinen Systemen sowie die Auswirkungen menschlicher Eingriffe.

Mehr lesen
exhibition

Nature Cultures

  1. Bei der Alfred Ehrhardt Stiftung
  2. Brandon Ballengée | Katya Gardea Browne | Pinar Yoldas
2. Juli - 11.September 2016

Die Ausstellung untersucht die verflochtene Struktur menschlicher und nichtmenschlicher Akteure im 21. Jahrhundert. Die Auswirkungen menschlicher Technologie dringen in alle Bereiche der Umwelt ein und verändern das Gleichgewicht und damit auch den Aufbau dessen, was wir einmal „Natur“ nannten.

Mehr lesen
exhibition

Nonhuman Subjectivities

  1. On Animals. Cognition, Senses, Play
  2. Rachel Mayeri | Maja Smrekar
28. Mai - 17. Juli 2016

Die Kunstprojekte diskutieren Primaten und das Wolf-Hund-Mensch-Kontinuum: Der Instinkt und die Sinne des Nichtmenschlichen werden in den Mittelpunkt der künstlerischen Forschung gestellt. Die nichtmenschlichen kognitiven Fähigkeiten werden durch Performance, Film und Art Science-Kooperation übersetzt.

Mehr lesen
exhibition

Nonhuman Subjectivities

  1. The Other Selves. On the Phenomenon of the Microbiome
  2. François-Joseph Lapointe | Saša Spačal with Mirjan Švagelj & Anil Podgornik | Tarsh Bates | Joana Ricou
27. Februar - 30. April 2016

Verschiedene künstlerische Projekte diskutieren die komplexe mikrobielle Umgebung, die sich auf und im menschlichen Körper befindet – als Performance, lebende Installation oder Bild. Das Phänomen des Mikrobioms bringt viele komplexe Fragen über die menschliche Identität und unsere Beziehung zu unseren multiplen Identitäten hervor.

Mehr lesen