Ausstellungen

Ausstellung

Radyo Somatodelia

  1. Experiments in Sonic Animism
  2. Tad Ermitaño
26. August - 9. Oktober 2022

Das vom Psychiater Humphrey Osmond geprägte Wort „psychedelisch“ setzt sich aus den Wörtern „psyche“ für „Geist“ und „delos“ für „manifestieren“ oder „offenbaren“ zusammen. Der von Tad Ermitaño vorgeschlagene Begriff „Somatodelia“ ergänzt die Psychedelik als Projekt der Rückbesinnung auf die körperlichen Wurzeln von Bewusstsein und Wahrnehmung. Somatodelia begründet sich als Metaphysik, die sich von dem von Platon und Descartes beschworenen Geist des Dualismus unterscheidet. Stattdessen enthüllt sie die physischen Wurzeln unseres geistigen Seins.

Radyo (Tagalog für „Radio“) Somatodelia: Experiments in Sonic Animism bringt den Akt des Schauens und Hörens in Kontakt mit den äußeren Oberflächen und der inneren Fülle der Dinge. Die Wissenschaft hat die Menschen mit eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit durch das Chaos geführt, besucht von blitzartigen Beobachtungen und Ahnungen. Die lückenhafte Ich-Perspektive wurde in eine allwissende Sichtweise umgewandelt, wobei alle Wendungen unterhalb des Moments der Entdeckung chirurgisch aus der Geschichte entfernt wurden. Die Daten und Fakten werden so in eine ursprüngliche Ganzheit gehüllt, die für die Betrachtung einer allwissenden Intelligenz zur Verfügung steht, die ausschließlich dem Menschen vorbehalten ist.

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Ausstellung

HACKERS, MAKERS, THINKERS

  1. Collective Experiments in Social Fermenting
  2. Irene Agrivina | Interspecifics | Pei-Ying Lin | Cammack Lindsey | Constanza Piña Pardo | Rice Brewing Sisters Club
21. Mai - 10. Juli 2022

Nach zwei Jahren sozialer Distanzierung und Isolation widmet sich Art Laboratory Berlin im Jahr 2022 der Frage, auf welche sozialen Möglichkeiten zugegriffen und wiederbelebt werden können. Mit dem Projekt Hackers, Makers, Thinkers wird ein ‚Doing it With Others‘ (DIWO) als möglicher Weg eingeschlagen, beschädigte soziale Beziehungen wieder aufzubauen und neu zu beleben. Nach einer Zeit, in der die meisten von uns auf Unternehmenstechnologien angewiesen waren, wird offenes (Quell-)Wissen eine Grundlage für das Machen und Denken bilden.

Wir sind vor allem an einer offenen Kultur interessiert, die auf Gegenseitigkeit, Kooperation und Austausch auf globaler Ebene beruht. Durch die Kombination von Berliner Künstler:innen und Veranstaltungsorten mit Gastkünstler:innen aus Lateinamerika und Südostasien bietet dieses Projekt die Möglichkeit, Kunst als Werkzeug für soziales Empowerment, Wissenserwerb, Zusammenarbeit und Kooperation zu nutzen.

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Ausstellung

DIY Hack the Panke

  1. Learning from the River
  2. Dokumentarische Ausstellung des Kunst-Naturwissenschafts-Kollektivs
26. März - 30. April 2022

Die dokumentarische Ausstellung präsentiert die Forschung des kunst-naturwissenschaftlichen Kollektivs DIY Hack the Panke. Die Gruppe hat den Fluss in der Nähe der Veranstaltungsräume von Art Laboratory Berlin kritisch erforscht und öffentliche Workshops zu Themen wie Flussflora, -fauna und -mikrobiologie, Plastikmüll und Schadstoffe angeboten. Der Fokus lag auch auf Biomaterie als Teil künstlerischen Forschung, dem Einfluss von Geschichte, Kultur und Technologie auf die heutige Panke.

Die Ausstellung zeigt auch verschiedene kunstwissenschaftliche Installationen der Künstlerin und Designerin Fara Peluso, der Künstlerin Sarah Hermanutz und der Biologin India Mansour mit der Künstlerin Sybille Neumeyer. Die Ausstellung lädt dazu ein, darüber nachzudenken, was Hybrid Art und geteiltes Wissen mittels transdisziplinärer Forschung zu Zeiten der ökologischen Megakrise in einer posthumanen Ära bedeuten.

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Archiv

Ausstellung

Paired Immunity

  1. Marta de Menezes & Luís Graça
30. Oktober - 12. Dezember 2021

Das Immunsystem kann als ein sechster Sinn angesehen werden, der unsere Zusammensetzung und die Außenwelt identifiziert und unterscheidet. Die Arbeit Anti-Marta geht über die Arbeit Immortality for Two hinaus, in der die Künstlerin und der Wissenschaftler die Grenzen ihrer Identität hinterfragen.

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Ausstellung

Under the Viral Shadow

  1. Networks in the Age of Technoscience and Infection
  2. Anna Dumitriu | Alex May | Benjamin Bacon | Gene Kogan | Sarah Grant | Vivian Xu
28. August - 10. Oktober 2021

In der Gruppenausstellung sind international renommierte Künstler:innen wie Anna Dumitriu, Alex May, Benjamin Bacon, Gene Kogan, Sarah Grant und Vivian Xu vertreten. Die Arbeiten verstehen sich als künstlerische Recherche an der Schnittstelle des Biologischen und Technologischen…

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Ausstellung

Swarms, Robots and Postnature

  1. Käthe Wenzel | So Kanno | Sofia Crespo
1. Mai - 27. Juni 2021

Die Ausstellung präsentiert drei forschungsbasierte künstlerische Positionen von Käthe Wenzel, So Kanno und Sofia Crespo, die sich mit der Schnittstelle von Biologischem und Maschinellem, mit Schwarmverhalten und der Hinterfragung des traditionellen Konzepts von „Natur“ beschäftigen.

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Ausstellung

The Camille Diaries

  1. New Artistic Positions on M/otherhood, Life and Care
  2. Sonia Levy | Mary Maggic | Naja Ryde Ankarfeldt | Baum & Leahy | Špela Petrič | Margherita Pevere | Ai Hasegawa | Nicole Clouston | Cecilia Jonsson | Tarah Rhoda
28. August - 4. Oktober 2020

Die Ausstellung präsentiert neue künstlerische Arbeiten von elf internationalen weiblichen und nicht-binären Künstlerinnen. Sie reflektieren die aktuellen Bedingungen unserer Welt (Umweltveränderungen, Genderaspekte, Biopolitik) und schlagen eine ‚Ästhetik der Fürsorge‘ als Grundlage für ein Zusammenleben zwischen den Arten vor.

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Ausstellung

Mind the Fungi

  1. Art & Design Residencies
  2. Theresa Schubert | Fara Peluso
3. Juli - 28. Dezember 2020

Die zweite Ausstellung Mind the Fungi im Futurium präsentiert die Ergebnisse der Kunst- und Design-Residencies. Die Künstlerin Theresa Schubert untersuchte die Auswirkungen von Klang auf das Wachstum von Pilzen. Die Designerin Peluso hat mit Algen und Pilzen an neuen Biomaterialien geforscht.

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Ausstellung

Borderless Bacteria / Colonialist cash

  1. Ken Rinaldo
26. Januar - 1. März 2020

Durch die Visualisierung mikrobiologischer Landschaften von Banknoten wird die Verflechtung von ökologischem und ökonomischem Austausch sichtbar – wesentliche Aspekte der Biopolitik. Die Ikonografie der Währung verliert buchstäblich ihr Gesicht, da mikrobielles Wachstum den repräsentativen Aspekt der Banknoten untergräbt.

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Invisible Forces

  1. Artistic Research
  2. Erich Berger | Mari Keto | Martin Howse
19. Oktober - 8. Dezember 2019

Unser Planet besteht nicht nur aus Erde und Gestein, sondern auch aus einer Reihe von unsichtbaren Kräften, die die Form und Lebensfähigkeit des Lebens beeinflussen und gestalten. Strahlung ist nicht nur ein Nebenprodukt des Atomzeitalters, sondern etwas, das im Hintergrund von fast jeder Umgebung existiert.

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Mind the Fungi

  1. Lokale Baumpilze als nachhaltiger Rohstoff für die Zukunft
5. September 2019 - 30. April 2020

Mind the Fungi, ein kollaboratives Forschungsprojekt zwischen dem Institut für Biotechnologie der TU Berlin und Art Laboratory Berlin, kombiniert wissenschaftliche Forschung, Citizen Science und Kunst- und Design-Residencies. Die Ausstellung zeigt Biomaterialien in verschiedenen Formen, Strukturen und Qualitäten.

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The Silkworm Project

  1. Vivian Xu
1. Juni - 14. Juli 2019

Die Künstlerin erforscht Seidenraupen, um hybride Maschinen zu entwerfen, die selbstorganisierte 2D- und 3D-Seidenstrukturen produzieren können. Xu entwickelt kybernetische Geräte, die sowohl auf biologischer als auch computergesteuerter Logik basieren, um zu verstehen, inwieweit das Verhalten von Insekten als Grundlage für technologisches Design dienen kann.

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Watery Ecologies. Artistic Research

  1. Kat Austen | Mary Maggic | Fara Peluso
20. Januar - 17. März 2019

Die Ausstellung präsentiert Kunstprojekte über Wasser, Leben und chemische Störungen. Basierend auf künstlerischer Forschungen in Biologie, Chemie und Ethnographie mit ausgeprägten und radikalen DIY-Methoden, erforschen die Künstlerinnen die Bedrohung durch den menschlichen Einfluss auf die Umwelt und unseren eigenen Körper.

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Strange Encounters with Vegetal Others

  1. Špela Petrič
22. September - 25. November 2018

Die erkenntnistheoretischen Ansätze der Hybrid Art und der Biochemie prägen die Arbeiten der Künstlerin Špela Petrič mit dem Pflanzenreich als Teil einer artenübergreifenden Zusammenarbeit. Sie erforscht die Ontologien, Methodologien, Ethiken und Praktiken der Pflege, die mit unserer Beziehung zum Pflanzlichen verbunden sind.

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Viscous Bodies

  1. Sarah Hermanutz | Alanna Lynch
24. März - 13. Mai 2018

Ausgehend von allem, was fließend ist, behandeln die Arbeiten der Künstlerinnen Sarah Hermanutz und Alanna Lynch Themen wie Amphibien, körperliche Grenzen, Abgrenzungen, Marginalisierung, Materialismus, Versickerung, Sinnlichkeit und Feuchtgebiete durch Performance, Installationen, Multimedia und lebende Kunstwerke.

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Nonhuman Agents

  1. Nonhuman Networks
  2. Heather Barnett | Saša Spačal, Mirjan Švagelj & Anil Podgornik
30. September - 26. November 2017

Wie funktioniert das größte einzellige Lebewesen der Welt als Computer? Können wir das sogenannte „Internet der Bäume“ anzapfen? Performative Arbeiten ermöglichen dem Publikum nichtsprachliche Formen der Wahrnehmung und des Kontakts mit mehreren täuschend einfachen Lebensformen.

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Nonhuman Subjectivities

  1. Under-Mine
  2. Alinta Krauth
26. Februar - 2. April 2017

Die Künstlerin untersucht mögliche Vermittlungsformen von nicht-menschlicher Wahrnehmung durch die Schnittstelle von künstlerischer Praxis und neuester Technologien. Mittels zeitbasierter Techniken betrachtet Alinta Krauth mögliche Erzählungen von Tieren, die durch den Klimawandel bedroht sind.

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Nonhuman Subjectivities

  1. Aural Aquatic Presence
  2. Robertina Šebjanič
3. September - 9. Oktober 2016

Es geht um Handlungsfähigkeit und Empfindungsvermögen bei einem der „einfachsten“ mehrzelligen Lebewesen: der Qualle, hier verbunden mit einer vom Menschen geschaffenen Maschine. Ein weiteres Projekt diskutiert Sound in marinen Systemen sowie die Auswirkungen menschlicher Eingriffe.

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