CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS
- Artist Scientist Dialogue
- Mit Helena Nikonole und Alvaro Rodriguez
Willkommen zum nächsten „Artist Scientist Dialogue“ im Rahmen des aktuellen Forschungsprojekts CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS. Die Künstlerin Helena Nikonole wird Aspekte ihrer künstlerischen Praxis vorstellen, darunter ihre Projekte „Acoustic Agriculture“ und „Speculative Species Evolution“, und Einblicke in die Ideen geben, die ihrer Zusammenarbeit mit Alvaro Rodriguez zum Thema mikrobielle Gemeinschaften und Klang zugrunde liegen. Dr. Alvaro Rodriguez wird die Metagenomik vorstellen, die Technik, die er zur Untersuchung mikrobieller Gemeinschaften einsetzt, und deren mögliche Anwendungen erörtern, um das Verhalten mikrobieller Gemeinschaften zu verstehen, die Schallreizen ausgesetzt sind. In den Jahren 2025 und 2026 realisiert Art Laboratory Berlin das neue, innovative Projekt „CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS“, das einen interdisziplinären Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft in Berliner Wissenschaftslaboren ermöglicht und freundlicherweise von der Lottostiftung Berlin unterstützt wird. Derzeit erzielen wir beeindruckende Ergebnisse in den Bereichen transdisziplinärer Wissenstransfer, künstlerische Forschung, Kunst-Wissenschaft-Kommunikation sowie bei einigen neuen Kunstwerken, die Innovationen des 21. Jahrhunderts kritisch beleuchten. Nehmen Sie an der Veranstaltung vor Ort oder online teil. Mehr lesen
Veranstaltung | Workshop
CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS
- Sonic Mind. Sound, Consciousness, and Technology
- Workshop mit Julius Holtz
Willkommen zum Workshop „Sonic Mind. Sound, Consciousness, and Technology“ mit dem Klangkünstler und Forscher Julius Holtz, präsentiert im Rahmen des Projekts CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS von Art Laboratory Berlin. Der Workshop untersucht, wie neue Technologien und die zunehmende Verflechtung von Mensch und Maschine Konzepte von Identität, Bewusstsein und Gemeinschaft verändern. An der Schnittstelle von Klangkunst, Neurowissenschaften und technologischer Innovation präsentiert Holtz seine Forschung anhand von Projekten wie „Introspective Garden“, wobei der Schwerpunkt auf der Erzeugung klanglicher Umgebungen mittels Sensortechnologien, Datensonifikation und partizipativen Methoden liegt. Die Teilnehmer:innen können an verkörperten Listening Sessions teilnehmen, die theoretische Reflexion mit praktischen Experimenten verbinden und sich mit Achtsamkeit, kollektiver Wahrnehmung und Mensch-Maschine-Interaktion befassen. Der Workshop untersucht zudem die Beziehungen zwischen neuronaler Aktivität und adaptiven Klanglandschaften unter Berücksichtigung ihrer sozialen, künstlerischen und ethischen Implikationen und steht Künstler:innen, Designer:innen, Forschenden und anderen interessierten Teilnehmenden offen. Mehr lesen
Veranstaltung | Lange Nacht der Wissenschaften
ART LABORATORY BERLIN BEI DER LANGEN NACHT DER WISSENSCHAFTEN (BERLIN DAHLEM)
- Kollaborative Art-Science-Projekte mit dem Rillig Lab | Ökologie der Pflanzen (FU Berlin)
Art Laboratory Berlin nimmt gemeinsam mit dem Rillig Lab | Ecology of Plants am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin, Königin-Luise-Str. 12/14, 14195 Berlin, an der Langen Nacht der Wissenschaften 2026 teil (17–22 Uhr). ALB wurde 2006 gegründete und ist eine preisgekrönte Plattform an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Unsere jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Rillig Lab hat verschiedene Artist-Residenzen, die Forschungsgruppe „DIY Hack the Panke“, Festivals wie „Matter of Flux“ (2023) und „Bodies of Water“ (2025) sowie das laufende Programm „CHRYSALIS. Artists in Labs“ hervorgebracht. Holen Sie sich ein LNDW-Ticket und besuchen Sie uns in Berlin-Dahlem – alle sind herzlich willkommen! Mehr lesen
Veranstaltung | Colloquium
IN PROGRESS… | COLLOQUIUM
- Research in Art, Science, and Humanities
- Mit Aisen Caro Chacin und Zahra Mokhtari
Das Colloquium (am 26. Mai online, bitte anmelden) richtet sich an ein internationales, interdisziplinäres Forschungspublikum, um vergangene, aktuelle oder zukünftige Projekte von Künstler:innen und Wissenschaftler:innen, Kurator:innen oder Redakteur:innen aus den Bereichen Kunst, Geistes- und Naturwissenschaften vorzustellen und zu diskutieren. In dieser Colloquiumssitzung wird die Künstlerin und Spezialistin für Humaninformatik, Dr. Aisen Caro Chacin, eine Performance-Arbeit vorstellen, welche die Abhängigkeit des Menschen von Intensivpflegegeräten und unsere Koevolution mit KI untersucht. Die Physikerin Dr. Zahra Mokhtari wird erörtern, wie Gruppen (Ameisen, Zellen oder Social-Media-Nutzer) ohne zentralen Anführer kohärente Bewegungen oder plötzliche Meinungsumschwünge bilden. Die Präsentationen und der Austausch konzentrieren sich auf das Work-in-Progress. In Anlehnung an die ursprüngliche Bedeutung des Kolloquiums als „gemeinsames Sprechen“ möchten wir eine Plattform für den Austausch bieten und verschiedene Arten von Arbeitsprozessen einbeziehen, die oft nicht sichtbar sind oder über die nicht gesprochen wird. Mehr lesen
Veranstaltung | Talk
CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS
- Artist Scientist Dialogue
- Mit Margherita Pevere und Germán Joosten
„Ihre Kraft, eine Welt zu erschaffen, liegt im Halten“: Teiche und ihre Ökologie zeichnen sich durch scheinbare Stille aus. Die kleinen Gewässer, die das Stadtgebiet Berlins durchziehen, entfalten ihre komplexe Ökologie in scheinbarer Bewegungslosigkeit – ganz anders als der ständige Fluss von Flüssen oder die großen Gezeitenbewegungen von Lagunen. Ausgehend von ihrer Performancepraxis stellt die Künstlerin und Forscherin Dr. Margherita Pevere die Fähigkeit von Teichen, lebende und sterbende Materie zu „bewahren“ und zu transformieren, in den Mittelpunkt ihrer Forschung im Rahmen des laufenden Forschungsprojekts Chrysalis. Artists in Labs. Im Vortrag stellen Margherita Pevere und ihr Forschungspartner, der Umweltanthropologe Dr. Germán Joosten, ihren Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft vor, teilen die Ergebnisse und Beobachtungen ihres jüngsten Workshops „Pond Codex: Of Life and Death in Berlin’s Small Water Bodies“ (10. Mai 2026) und entführen das Publikum in die flachen, aber kraftvollen Tiefen der kleinen Gewässer Berlins. Mehr lesen
Veranstaltung | Workshop
CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS
- Pond Codex: Of Life and Death in Berlin's Small Water Bodies
- Workshop mit Margherita Pevere und Germán Joosten
Margherita Pevere und Germán Joosten laden das Publikum ein, am Lebenszyklus der Berliner Teiche und kleinen Seen teilzuhaben. Als Hotspots der Artenvielfalt und Temperaturregulatoren spielen diese kleinen Gewässer eine Schlüsselrolle in der Stadtökologie. Zu ihren Bewohner:innen gehört Daphnia – allgemein bekannt als Wasserfloh – ein kleines Wirbelloses, das sich von Phytoplankton (mikroskopisch kleinen Algen) ernährt und so Phänomene wie Algenblüten in Schach hält. Sein Lebenszyklus ist faszinierend: Es vermehrt sich meist durch Klonen, doch wenn es schwierig wird, kann es sich an die Umgebung anpassen, auf sexuelle Fortpflanzung umschalten und Eier produzieren, die im Sediment ruhen, bis bessere Bedingungen eintreten. Daphnia kann viel über den Zustand, die Geschichte und mögliche Zukunftsaussichten der kleinen städtischen Gewässer mitteilen. In praktischen Übungen und spekulativen Erzählungen schlüpfen die Workshop-Teilnehmenden in die mehr-als-menschliche Perspektive eines Teiches und erkunden Berlin aus der Sicht seiner kleinen Wasserbewohner:innen. Mehr lesen
Veranstaltung | Meet up, Talk
ART SCIENCE MEET UP
- Research Exchange and Get-Together
- Mit Fara Peluso, Jemma Woolmore und Matthias Rillig
Art Laboratory Berlin und das Rillig Lab laden zu einem weiteren „Art Science Meet Up“ in Berlin ein, das Künstler:innen und Wissenschaftler:innen im interdisziplinären Austausch zusammenbringt. Im ersten, öffentlichen Teil werden aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt: Fara Peluso verbindet DIY-Bioplastik mit gemeinschaftlichem Gärtnern, um Mensch-Umwelt-Beziehungen neu zu denken; Jemma Woolmore untersucht chemische Verschmutzung mittels kollaborativer, künstlerischer Methoden; Matthias Rillig präsentiert Forschung zu den Auswirkungen multipler Umweltveränderungen auf Ökosysteme. Der zweite Teil richtet sich gezielt an Künstler:innen und Wissenschaftler:innen, über die Möglichkeit eines gemeinsamen wissenschaftlichen Experiments nachzudenken. Es werden Ideen, Methoden und Formate für kollaborative Forschung diskutiert und anschließend im Plenum reflektiert. Mehr lesen