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TOUCHING BOUNDARIES

What Drives Art and Science Collaboration

Panel Diskussion | Mit Špela Petrič, Markus Maeder, Miha Turšič, Matthias Rillig, Regine Rapp und Christian de Lutz

Špela Petrič: Phytoteratology, 2016, Detail der Installation, Art Laboratory Berlin, 2020, Foto: Tim Deussen

Portrait von Špela Petrič, Foto: Anze Sekelj

Portrait von Miha Tursič, Foto: Waag Future Lab

Marcus Maeder, in context of his art project Change Factors, 2026

Portrait von Marcus Maeder

Portrait of Matthias Rillig

Portrait von Regine Rapp und Christian de Lutz, Foto: Tim Deussen

Die Begegnung von wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Intelligenz eröffnet neue Sichtweisen auf Wissenschaft, Kunst und Leben und schafft so Mehrwert – sowohl in den Labors als auch darüber hinaus. Nehmen Sie an der Berlin Science Week im Haus der Kulturen der Welt (Safi-Faye-Saal) teil und tauschen Sie sich mit internationalen Wissenschaftler:innen, Künstlern, Mentor:innen aus dem Bereich Kunst und Wissenschaft sowie Kunsttheoretiker:innen aus.


Ein Gespräch mit

Dr. Špela Petrič, Künstlerin und Forscherin, Bio-Künstlerin und Forscherin mit Hintergrund in Biochemie, Ljubljana/Amsterdam

Prof. Dr. Markus Maeder, Künstler, Forscher, Komponist und Wissenschaftler im Bereich Umweltsysteme

Miha Turšič, Leiter des Space Lab, Waag Society, Amsterdam

Prof. Dr. Matthias Rillig, Leiter des Labors „Ökologie der Pflanzen“, Freie Universität Berlin

Regine Rapp, Kunsthistorikerin, Kuratorin, Co-Direktorin des Art Laboratory Berlin

Christian de Lutz, Kurator, Forscher, Co-Direktor des Art Laboratory Berlin


Zwar wird es immer üblicher, Künstler:innen in Labore einzuladen, um die Wissenschaftskommunikation zu fördern und Innovationen voranzutreiben, doch ist es wichtig zu beachten, dass „ein:e Künstler:in nicht in erster Linie in einem wissenschaftlichen Labor ist, um Öffentlichkeitsarbeit für die Forschung des Labors zu leisten oder wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu veranschaulichen und zu vermitteln, auch wenn dies ebenfalls ein Ergebnis sein kann. Der/die Künstler:in ist ein Forscher im Bereich der Künste. Man sollte bedenken: Auch wenn ‘die Mittel’ oder der Prozess dieselben sein mögen und zu den Zielen auch das Erlangen neuer Erkenntnisse gehören kann, kann das Ergebnis viele verschiedene Formen annehmen.“(1) Unabhängig von der Struktur einer Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen und Wissenschaftler:innen wird es wahrscheinlich Punkte geben, an denen diese beiden sehr unterschiedlichen Forschungsformen zusammenlaufen und auseinandergehen. Dies führt zu Reibungen, welche das Potenzial haben, die Ergebnisse in beiden Bereichen zu erweitern. Welche Rolle spielt der Mensch bei diesen Kooperationen sowohl im Labor als auch darüber hinaus? Wie wirken sich diese Kooperationen auf die Beteiligten aus, einschließlich der politischen Entscheidungsträger:innen und der Öffentlichkeit?

Unsere Podiumsdiskussion befasst sich damit, wie die Begegnung von wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Intelligenz neue Sichtweisen auf Wissenschaft, Kunst und Leben hervorbringt. Die Podiumsrunde, bestehend aus Künstler:innen, Wissenschaftler:innen, Künstler*innen/Wissenschaftler*innen, Kunsttheoretiker:innen und Kurator:innen, wird untersuchen, wie neugiergetriebene Forschung in beiden Bereichen sowohl im Labor als auch darüber hinaus verschiedene Formen von Wert entfaltet. Wir werden außerdem über die dualen und hybriden Erkenntnisprozesse sprechen, die aus diesem Prozess hervorgehen, und versuchen, die Frage zu beantworten: „Wer darf sich wundern?“, wie Grenzen und Hintergründe die Möglichkeiten des Forschens bestimmen.


Informationen über die Sprecher:innen


Zu unseren Referent:innen gehört Dr. Špela Petrič, eine Künstlerin, die mit lebenden Materialien, insbesondere Pflanzen, maschinellem Lernen und landwirtschaftlichen Systemen arbeitet und über einen doppelten Hintergrund verfügt – einen Doktortitel in Biochemie und einen Master in Medienkunst.

Ebenfalls an der Podiumsdiskussion teilnehmen wird Prof. Dr. Markus Maeder, ein Künstler, Forscher und Komponist elektronischer Musik, der über einen Doktortitel in Umwelt-Systemwissenschaften verfügt und derzeit als Professor für Kunst an der Hochschule Luzern – Kunst und Design tätig ist.

Miha Turšič studierte Industriedesign in Ljubljana und arbeitet derzeit im Waag Future Lab in Amsterdam als Leiter des Space Lab sowie als Konzept- und Projektentwickler. Sein Schwerpunkt liegt auf internationaler Zusammenarbeit Projekten, die sich mit Themen wie Kunst und Wissenschaft, Weltraumkunst und -kultur, Planetarität, Biotechnologie, digitaler Fertigung und Open-Source-Hardware befassen.

Ein weiterer Referent ist Prof. Dr. Matthias Rillig, Leiter der Forschungsgruppe „Ökologie der Pflanzen“ am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin. In seiner wissenschaftlichen Arbeit untersucht er die Symbiose von Mykorrhizapilzen mit Pflanzen sowie die Auswirkungen des Global Change auf Bodenprozesse und die Bodenbiodiversität.

Schließlich werden Regine Rapp, Kunsthistorikerin und Kuratorin, sowie Christian de Lutz, Kurator und Forscher, die seit 20 Jahren gemeinsam das Art Laboratory Berlin leiten und konzipieren, das Programm nicht nur moderieren, sondern auch aus kuratorischen und kunstübergreifenden Perspektiven zur Diskussion beitragen.



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(1) Rillig, M.C., Bonneval, K., de Lutz, C., Lehmann, J., Mansour, I., Rapp, R. et al. (2021) ‘Ten simple rules for hosting artists in a scientific lab’, PLoS Computational Biology, 17(2), e1008675. doi: 10.1371/journal.pcbi.1008675.

Mehr Informationen über das Forschungsprojekt CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS: https://artlaboratory-berlin.org/de/forschung/chrysalis-artists-in-labs/

ORT

BERLIN SCIENCE WEEK
Safi Faye Saal
Haus der Kulturen de Welt (HKW)
John-Foster-Dulles-Allee 10,
10557 Berlin

DATUM UND UHRZEIT

Sa, 7. November 2026, 14:30 – 16 Uhr
HKW, Safi Faye Saal!

ANMELDUNG

Keine Anmeldung; Eintritt mit BSW-Festival-Pass
Mehr Inforamationen HIER.

KONZEPT

Regine Rapp & Christian de Lutz

KooperationSpartner:INNEN


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CHRYSALIS. ARTISTS IN LABS

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