{"id":3505,"date":"2021-05-05T18:13:07","date_gmt":"2021-05-05T18:13:07","guid":{"rendered":"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp\/?post_type=exhibition&#038;p=3505"},"modified":"2021-12-30T17:55:44","modified_gmt":"2021-12-30T17:55:44","slug":"viscous-bodies","status":"publish","type":"exhibition","link":"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/ausstellungen\/viscous-bodies\/","title":{"rendered":"Viscous Bodies"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"subheading wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"names wp-block-heading\">Sarah Hermanutz | Alanna Lynch<\/h3>\n\n\n\t\t<div class=\"media-box\">\n\t\t\t\t\t\t    <div id=\"head-slider\" class=\"head-slider\">\n\t\t\t            \t\t\t\t\t\t<div class=\"slide\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"img-box\" style=\"background-image: url(https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_4_Tempting-Failure_Alann.jpg\" alt=\");\" >\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Alanna Lynch: <em>Concealed and Contained<\/em>, 2009 &#8211; laufend, Performance<\/p>\n\t\t\t             <\/div>\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t\t\t\t<div class=\"slide\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"img-box\" style=\"background-image: url(https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_Axolotl_hand_jar.jpg\" alt=\");\" >\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Sarah Hermanutz: <em>Inside Bodies<\/em>, 2016, Performance<\/p>\n\t\t\t             <\/div>\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t\t\t\t<div class=\"slide\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"img-box\" style=\"background-image: url(https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0086-Sarah.jpg\" alt=\");\" >\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Sarah Hermanutz \/ Alanna Lynch: <em>Nervous in flux<\/em>, 2018, Ausstellungsansicht, Art Laboratory Berlin, Foto: Sarah Hermanutz<\/p>\n\t\t\t             <\/div>\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t\t\t\t<div class=\"slide\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"img-box\" style=\"background-image: url(https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_IMG_0846-Alanna.jpg\" alt=\");\" >\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Sarah Hermanutz \/ Alanna Lynch: <em>Nervous in flux<\/em>, 2018, Ausstellungsansicht, Art Laboratory Berlin, Foto: Alanna Lynch <\/p>\n\t\t\t             <\/div>\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t    <\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\n\n<div class=\"wp-block-columns main-post-content is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column content-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p><em>Das Ausstellungsprojekt pr\u00e4sentiert in einem offenen Rahmen die aktuelle k\u00fcnstlerische Forschung zweier K\u00fcnstlerinnen an der Schnittstelle von Kunst und Naturwissenschaft. Ausgehend von liquiden Substanzen basieren die Arbeiten von Sarah Hermanutz und Alanna Lynch auf Themen wie Amphibien, Begrenzungen, Feuchtgebiete, K\u00f6rpergrenzen, Marginalisierung, Material\u00e4sthetik, Sickerwasser und Sinneswahrnehmung durch Performances, Installationen, Multimedia und lebende Kunstwerke. Das Projekt l\u00e4dt die \u00d6ffentlichkeit ein, sich in vielf\u00e4ltiger Weise mit der Materie, im direkten und \u00fcbertragenen Sinne, zu besch\u00e4ftigen.<\/em><br><br><br>Alanna Lynch arbeitet mit lebenden Organismen und biologischen Materialien und untersucht mittels Performance die Politik der Affekte und Fragen \u00fcber Handlungsf\u00e4higkeit. Sie erforscht die \u00c4sthetik von Ekel und Angst mit einem Fokus auf verk\u00f6rpertes Wissen und Dynamiken des unbewussten. Ihre Performances erkunden oftmals K\u00f6rper und Identit\u00e4t als komplexe und undefinierbare Einheiten; beide bestehen aus immer teilbareren Teilen der Materie.<br><br>In ihrem Projekt <em>Potentials<\/em> von 2015-16 kultiviert Lynch Kolonien von Fruchtfliegen, <em>Drosophila melanogaster<\/em>, einem Modellorganismus, \u00fcber einen gesamten Lebenszyklus, wobei sie mikroskopische Fotografie und performative Formate nutzt und die Besucher mit einer forschungs\u00e4hnlichen Umgebung mit Fliegenbeh\u00e4ltern konfrontiert. Die Reaktionen reichen von Neugier bis Ekel. Sie begann mit zwei Fliegen, dann vermehrten sie sich. Lynch entwickelt w\u00e4hrend des Versuchs Elemente der Forschung und Kontrolle und interessiert sich dabei f\u00fcr die menschliche Reaktion und Interaktion mit den Fliegen.<br><br>Die neue Arbeit<em> Fermenting Forces<\/em> von 2018 gleicht einer Sammlung von DIY-Stinkbomben. Mithilfe eines Online-Rezepts hat Lynch verschiedene organische Materialien, einschlie\u00dflich Haare, gesammelt, die mit Hilfe einer Lupe entz\u00fcndet werden k\u00f6nnen. Die Materialien sind in Miniaturflaschen auf einem Glasregal aufbewahrt und erinnern sowohl an Parf\u00fcmflakons als auch an winzige Molotowcocktails. Die Arbeit verbindet materielle Sinnlichkeit mit dem Potenzial von Ekel und ruft widerspr\u00fcchliche sensorische Reaktionen hervor.<\/p>\n\n\n<div class=\"slider-box\">\n\t\t\t\t\t\t    <div class=\"content-slider\">\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_Video-still-1_1200px.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Alanna Lynch: <em>Potentials<\/em>, 2015\/16<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0814.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Alanna Lynch: <em>Fermenting Forces<\/em>, 2018, Ausstellungsansicht, Art Laboratory Berlin, 2018 <\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_IMG_0840-Alanna.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Ausstellungsansicht, <em>Viscous Bodies<\/em>, Foto: Alanna Lynch<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0792.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Ausstellungsansicht, <em>Viscous Bodies<\/em>, Art Laboratory Berlin, 2018<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\n\t\t\n\n\n<p>Das laufende Projekt <em>Gut Feelings<\/em> ist entstanden aus Lynchs Interesse an Kombucha, einem fermentierten Tee, am menschlichen Mikrobiom und einer Erkundung \u201aam eigenen Leib&#8216; zu Affekt der Materie. Bei Performances und Workshops bietet die K\u00fcnstlerin dem Publikum Kombucha-Tee an und erl\u00e4utert den Begriff SCOBY (Symbiotische Kultur von Bakterien und Hefen) mit taktilen und olfaktorischen Bez\u00fcgen. Der getrocknete Kombucha besteht aus Zellulose, die Lynch in Handschuhe und andere Gegenst\u00e4nde umformt. Sie interessiert sich sowohl f\u00fcr die Formen und Verwendungen des Materials dieser mikrobiellen Gemeinschaft als auch f\u00fcr die Ver\u00e4nderungen, die bei der Aufnahme in unsere internen mikrobiellen Gemeinschaften &#8211; unser Mikrobiom &#8211; entstehen.<br><br>F\u00fcr ihre Performance <em>Concealed and Contained<\/em> von 2009-18 sammelte sie neun Jahre lang ihr eigenes Haar und h\u00e4kelt es zu einem immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Beh\u00e4ltnis, das zwischenzeitlich Kopf und Schultern bedeckt. W\u00e4hrend der Auff\u00fchrung ist sie nackt &#8211; bis auf das selbstgemachte \u201aVersteck&#8216;, an dem sie dann kontinuierlich arbeitet. Der geh\u00e4kelte Work-in-progress verweist auf ein Objekt, das sich in seiner Funktion des Bedeckens sowohl auf menschliches und nichtmenschliches bezieht: Kleidungsst\u00fcck und Beh\u00e4lter.<br><br><br>Sarah Hermanutz erforscht die Schnittstellen von Performance, Technologie und \u00d6kologie. Ihre Skulpturen, Installationen und performativen Arbeiten besch\u00e4ftigen sich mit Feuchtgebieten, amphibischen Wesen, Genderaspekten und sozialer Kognition. Hermanutz betrachtet ihre kollaborative Praxis mit anderen menschlichen und nichtmenschlichen Wesen als einen Weg, die individualisierte k\u00fcnstlerische Praxis und Intention zu destabilisieren.<br><br><em>Live Decomposition<\/em> von 2017\/18, eine aktuelle Zusammenarbeit mit dem Soundk\u00fcnstler Nenad Popov, wurde letztes Jahr in Lissabon und Berlin aufgef\u00fchrt. Das Video dokumentiert Hermanutz H\u00e4nde in einem Aquarium mit Schlamm, Sand, lebenden und toten Feuchtorganismen und anderen gesammelten Materialien. Hermanutz hatte schon immer ein Interesse an Aquarien, welche die M\u00f6glichkeit\/ Unm\u00f6glichkeit von Miniatur-\u00d6kosystemen darstellen und von menschlichen H\u00e4nden gesteuert werden. Das Gitter als menschliche Struktur wird st\u00e4ndig durch den schleimigen Schlamm und andere organische Materialien, die in Schichten organisiert sind, unterminiert. Eine Schichtung von Lebendigem, Nicht-Lebendigem, Nat\u00fcrlichem und Mensch durchzieht die Performance, die auch Elemente visueller und auditiver Untersuchung beinhaltet.<\/p>\n\n\n<div class=\"slider-box\">\n\t\t\t\t\t\t    <div class=\"content-slider\">\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0827.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Sarah Hermanutz: <em>Salamander Morning Veil<\/em>, 2008-09, Performance<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0779.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Sarah Hermanutz: <em>Salamander Morning Veil<\/em>, 2008-09, Performance<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0824.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Ausstellungsansicht, <em>Viscous Bodies<\/em>, Foto: Alanna Lynch<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0782.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Ausstellungsansicht, <em>Viscous Bodies<\/em>, Art Laboratory Berlin, 2018<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0801.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Sarah Hermanutz: <em>Live Decomposition<\/em>, 2017-18, Foto: Art Laboratory Berlin <\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\n\t\t\n\n\n<p>Die K\u00fcnstlerin interessiert sich sehr f\u00fcr Amphibien, sowohl als Organismus als auch als Metapher. In <em>Inside Bodies<\/em> wird ein Axolotl in einem Gef\u00e4\u00df zu einem Moment menschlicher\/ nichtmenschlicher Begegnung. Diese Assemblage war Teil eines Gemeinschaftsprojekts mit Paula Montecinos, einer chilenischen Performancek\u00fcnstlerin und Klangforscherin, und Nayeli Vega, einer Textildesignerin aus Mexiko, deren Arbeiten sich mit sozialen Praktiken besch\u00e4ftigen. In den Originalauff\u00fchrungen schwamm ein lebender Axolotl in einem Wassergef\u00e4\u00df, das auf Kontaktmikrofonen platziert war, und \u00fcbertrug seine Schwingungserfahrung auf den gr\u00f6\u00dferen Raum und das Publikum. Resonatoren wurden an andere Wassergef\u00e4\u00dfe angeschlossen, die als Lautsprecher fungierten. Sie kombinierten Vibrationen aus Stein, Wasser und Luft, die Medien f\u00fcr eine zwischenartliche Kommunikation darstellten.<br><br>Mit Axolotln und Salamandern hat Hermanutz seit vielen Jahren zusammen gearbeitet, da sie sich f\u00fcr ihre komplexe Lebensweise und prek\u00e4re \u00f6kologische Situation interessiert. Ihre Arbeit <em>Salamander Mourning Veil<\/em> von 2008\/09, die Zeichnungen, Fotografien und Performances umfasst, ist eine k\u00fcnstlerische Aussage \u00fcber das Massensterben von Amphibien und den Abtrag von Feuchtgebieten, ein melancholisches Statement \u00fcber Pflege und Empathie im Sinne von Haraways Diktum &#8222;Staying with the trouble&#8220;. Das St\u00fcck wurde an einem \u00f6ffentlichen Ort und einem Feuchtgebiet in Nordkalifornien aufgef\u00fchrt. In der Rolle einer mythischen weiblichen Figur &#8211; teils Fee, teils Nonne &#8211; wiegt die K\u00fcnstlerin einen gro\u00dfen Stoff-Salamander, der in Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht einem Kleinkind entspricht. In beiden Umgebungen entstand ein Zustand des Unheimlichen, ein unvereinbares Zusammentreffen von wild und zivilisiert, lebendig und tot, real und k\u00fcnstlich. Die hybride Rolle der Fee-Nonne kann als Akt der F\u00fcrsorge oder Trauer um eine bedrohte Welt verstanden werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"slider-box\">\n\t\t\t\t\t\t    <div class=\"content-slider\">\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0895-Sarah.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Sarah Hermanutz \/ Alanna Lynch: <em>Nervous in flux<\/em>, 2018, Ausstellungsansicht, Art Laboratory Berlin, Foto: Alanna Lynch <\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t                <div class=\"slide\">\n\t\t\t                \t<div class=\"img-box\">\n\t\t\t                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/SL_DSC_0086-Sarah.jpg\" alt=\"\" \/>\n\t\t\t                    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"below-image-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"wp-caption caption\">Sarah Hermanutz \/ Alanna Lynch: <em>Nervous in flux<\/em>, 2018, Ausstellungsansicht, Art Laboratory Berlin, Foto: Sarah Hermanutz<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t                <\/div>\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t            \t\t\t    <\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\n\t\t\n\n\n<p>F\u00fcr die Ausstellung haben die beiden K\u00fcnstlerinnen an einer neuen Installation <em>Nervous in flux<\/em> zusammengearbeitet, welche die Materie und \u00c4sthetik von Viskosit\u00e4t und Fl\u00fcssigkeiten untersucht. Die Installation ist ein verwobenes System aus Fl\u00fcssigkeiten, lebenden Materialien, Organismen und Technologie, das die gemeinsamen Themen ihrer Arbeit umfasst. Hermanutz involvierte mehrere Marmorkrebse (<em>Procambarus fallax<\/em> forma <em>virginalis<\/em>), die parthenogenetischen T\u00f6chter, Klone jener, die in einem Werk von Maja Smrekar bei ALB 2014 verwendet wurden. Als wahre \u201aT\u00f6chter des Anthropoz\u00e4ns&#8216; haben sich diese Krebse durch den Aquarienhandel ausgebreitet und sich durch Selbstklonierung entwickelt, alle genetisch identisch. Lynch hat einen Samowar mit Leinsamengel gef\u00fcllt, einem Material mit hoher Viskosit\u00e4t, das auch als organisches Haargel verwendet wird. Die Installation enth\u00e4lt mehrere Wassersysteme, die von Pumpen gesteuert werden und durch unz\u00e4hlige Gef\u00e4\u00dfe als spielerische Kombination aus Fundst\u00fccken und Sand flie\u00dfen. Das Wasser speist sich aus lokalem Leitungswasser sowie Wasser aus dem nicht weit gelegenen Fluss, der Panke. Die Arbeit ist eine Erforschung von Material und Prozess, eine Erkundung von Fluidit\u00e4ten.<br><br>Regine Rapp &amp; Christian de Lutz<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column info-sidebar is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<!-- Simple Share Buttons Adder (8.5.3) simplesharebuttons.com --><div class=\"ssba-modern-2 ssba ssbp-wrap alignleft ssbp--theme-2\"><div style=\"text-align:left\"><span class=\"ssba-share-text\">Share<\/span><br\/><ul class=\"ssbp-list\"><li class='ssbp-li--facebook'><a data-site=\"facebook\" class=\"ssba_facebook_share ssba_share_link ssbp-facebook ssbp-btn\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?t=Viscous Bodies&u=https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/exhibition\/3505\"  target=_blank  style=\"color:#4267B2; background-color: #4267B2; height: 24px; width: 24px; background: #000000;\" ><span><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" fill=\"#fff\" preserveAspectRatio=\"xMidYMid meet\" height=\"1em\" width=\"1em\" viewBox=\"0 0 40 40\">\n  <g>\n    <path d=\"m21.7 16.7h5v5h-5v11.6h-5v-11.6h-5v-5h5v-2.1c0-2 0.6-4.5 1.8-5.9 1.3-1.3 2.8-2 4.7-2h3.5v5h-3.5c-0.9 0-1.5 0.6-1.5 1.5v3.5z\"><\/path>\n  <\/g>\n<\/svg>\n\n<\/span><span class=\"color-icon\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"16\" height=\"28\" viewBox=\"0 0 16 28\">\n  <path fill=\"#3B5998\" d=\"M10.7,10.7 L15.7,10.7 L15.7,15.7 L10.7,15.7 L10.7,27.3 L5.7,27.3 L5.7,15.7 L0.7,15.7 L0.7,10.7 L5.7,10.7 L5.7,8.6 C5.7,6.6 6.3,4.1 7.5,2.7 C8.8,1.4 10.3,0.7 12.2,0.7 L15.7,0.7 L15.7,5.7 L12.2,5.7 C11.3,5.7 10.7,6.3 10.7,7.2 L10.7,10.7 Z\"\/>\n<\/svg>\n<\/span><div title=\"Facebook\" class=\"ssbp-text\">Facebook<\/div><\/a><\/li><li class='ssbp-li--email'><a data-site=\"email\" class=\"ssba_email_share ssba_share_link ssbp-email ssbp-btn\" href=\"mailto:?subject=Viscous Bodies&body=https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/exhibition\/3505\"  target=_blank  style=\"color:#7d7d7d; background-color: #7d7d7d; height: 24px; width: 24px; background: #000000;\" ><span><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" fill=\"#fff\" preserveAspectRatio=\"xMidYMid meet\" height=\"1em\" width=\"1em\" viewBox=\"0 0 40 40\">\n  <g>\n    <path d=\"m33.4 13.4v-3.4l-13.4 8.4-13.4-8.4v3.4l13.4 8.2z m0-6.8q1.3 0 2.3 1.1t0.9 2.3v20q0 1.3-0.9 2.3t-2.3 1.1h-26.8q-1.3 0-2.3-1.1t-0.9-2.3v-20q0-1.3 0.9-2.3t2.3-1.1h26.8z\"><\/path>\n  <\/g>\n<\/svg>\n\n<\/span><span class=\"color-icon\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"34\" height=\"28\" viewBox=\"0 0 34 28\">\n  <path fill=\"#7D7D7D\" d=\"M30.4,7.4 L30.4,4 L17,12.4 L3.6,4 L3.6,7.4 L17,15.6 L30.4,7.4 Z M30.4,0.6 C31.2666667,0.6 32.0333333,0.966666667 32.7,1.7 C33.3666667,2.43333333 33.6666667,3.2 33.6,4 L33.6,24 C33.6,24.8666667 33.3,25.6333333 32.7,26.3 C32.1,26.9666667 31.3333333,27.3333333 30.4,27.4 L3.6,27.4 C2.73333333,27.4 1.96666667,27.0333333 1.3,26.3 C0.633333333,25.5666667 0.333333333,24.8 0.4,24 L0.4,4 C0.4,3.13333333 0.7,2.36666667 1.3,1.7 C1.9,1.03333333 2.66666667,0.666666667 3.6,0.6 L30.4,0.6 Z\"\/>\n<\/svg>\n<\/span><div title=\"Email\" class=\"ssbp-text\">Email<\/div><\/a><\/li><\/ul><\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ort<\/h4>\n\n\n\n<p>Art Laboratory Berlin<br>Prinzenallee 34, 13359 Berlin<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Datum und \u00d6ffnungszeiten<\/h4>\n\n\n\n<p>Vernissage: 23. M\u00e4rz 2018, 20 Uhr<br>24. M\u00e4rz &#8211; 13. Mai 2018<br>Fr &#8211; So, 14 &#8211; 18 Uhr oder nach Vereinbarung<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kuratiert von<\/h4>\n\n\n\n<p>Regine Rapp &amp; Christian de Lutz<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Team<\/h4>\n\n\n\n<p>Art Laboratory Berlin<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fotodokumentation<\/h4>\n\n\n\n<p>Alanna Lynch<br>Sarah Hermanutz<br>Art Laboratory Berlin<\/p>\n\n\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns related bg-black is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column container is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Im Kontext<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">            <div class=\"post-block\">\n                <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-in-art-culture-and-theory\/\" rel=\"bookmark\" class=\"img-box h-100\" title=\"Viscous Bodies\">\n                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"551\" height=\"358\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/SL_Lichens-551x358.jpg\" class=\"img-fluid wp-post-image\" alt=\"\" \/>  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/SL_TIM_NHA_0546-551x358.jpg\" alt=\"\" class=\"img-fluid second-thumb\">\n<\/a>\t\t\n<header class=\"entry-header article-header\">\n              <a class=\"meta-info event\" href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/\">\n                                Veranstaltung                                <\/a><span class=\"cat\"> \n    Konferenz<\/span>\n\n                   <h3 class=\"h2 entry-title mt-2\">\n                       <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-in-art-culture-and-theory\/\">Nonhuman Agents in art, culture and theory<\/a>\n                    <\/h3> \n                    <ol class=\"post-subheadings\"><li class=\"heading-level-2\">Interdiziplin\u00e4re Konferenz<\/li><\/ol>\t                <span class=\"info-line-preview\">24. &#8211; 26. November 2017<\/span>\n                  <\/header>  \n                    <p>Die Konferenz ber\u00fccksichtigt neuere philosophische Ans\u00e4tze, die den Anthropozentrismus in Frage stellen. Es geht um menschliche, tierische und pflanzliche Intelligenz, Empfindungsverm\u00f6gen und Handlungsf\u00e4higkeit. Ausstellende K\u00fcnstler:innen sowie Forschende aus den Geistes- und Naturwissenschaften debattieren gemeinsam.<\/p>\n                    <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-in-art-culture-and-theory\/\" class=\"read-more\" rel=\"bookmark\" title=\"Viscous Bodies\">\n                    Mehr lesen<\/a>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">            <div class=\"post-block\">\n                <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-hermanutz\/\" rel=\"bookmark\" class=\"img-box h-100\" title=\"Viscous Bodies\">\n                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"551\" height=\"358\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/SL_MVeil2009_01-551x358.jpg\" class=\"img-fluid wp-post-image\" alt=\"\" \/>  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/SL_MVeil2009_02-551x358.jpg\" alt=\"\" class=\"img-fluid second-thumb\">\n<\/a>\t\t\n<header class=\"entry-header article-header\">\n              <a class=\"meta-info event\" href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/\">\n                                Veranstaltung                                <\/a><span class=\"cat\"> \n    Talk<\/span>\n\n                   <h3 class=\"h2 entry-title mt-2\">\n                       <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-hermanutz\/\">Nonhuman Agents<\/a>\n                    <\/h3> \n                    <ol class=\"post-subheadings\"><li class=\"heading-level-2\">ill-at-ease seep<\/li><li class=\"heading-level-3\">Sarah Hermanutz<\/li><\/ol>\t                <span class=\"info-line-preview\">28. Oktober 2017<\/span>\n                  <\/header>  \n                    <p>In ihrem Vortrag wird die K\u00fcnstlerin Sarah Hermanutz die Beziehung zwischen Mensch und Feuchtgebiet diskutieren, ein l\u00e4ngerfristig angelegtes Projekt ihrer k\u00fcnstlerischen Forschung. Feuchtgebiete sind eines der biologisch vielf\u00e4ltigsten und wichtigsten \u00d6kosysteme f\u00fcr das Leben auf der Erde, im vergangenen Jahrhundert hat jedoch die Menschheit \u00fcber 50% von ihnen zerst\u00f6rt<\/p>\n                    <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-hermanutz\/\" class=\"read-more\" rel=\"bookmark\" title=\"Viscous Bodies\">\n                    Mehr lesen<\/a>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">            <div class=\"post-block\">\n                <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-lynch\/\" rel=\"bookmark\" class=\"img-box h-100\" title=\"Viscous Bodies\">\n                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"551\" height=\"358\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/SL_62B7375_Lynch-551x358.jpg\" class=\"img-fluid wp-post-image\" alt=\"\" \/>  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/SL_62B7411_Lynch-551x358.jpg\" alt=\"\" class=\"img-fluid second-thumb\">\n<\/a>\t\t\n<header class=\"entry-header article-header\">\n              <a class=\"meta-info event\" href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/\">\n                                Veranstaltung                                <\/a><span class=\"cat\"> \n    Performance, Talk, Workshop<\/span>\n\n                   <h3 class=\"h2 entry-title mt-2\">\n                       <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-lynch\/\">Nonhuman Agents<\/a>\n                    <\/h3> \n                    <ol class=\"post-subheadings\"><li class=\"heading-level-2\">Gut Feelings<\/li><li class=\"heading-level-3\">Alanna Lynch<\/li><\/ol>\t                <span class=\"info-line-preview\">18. Juni 2017<\/span>\n                  <\/header>  \n                    <p>Alanna Lynch hat die Mikroorganismen gez\u00fcchtet, die Kombucha-Tee produzieren. Durch den Prozess der Fermentation produziert diese symbiotische Kolonie aus Bakterien und Hefen (SCOBY) ein Zellulosematerial, das schleimig ist und im feuchten Zustand stark riecht und getrocknet als Textil verwendet werden kann. <\/p>\n                    <a href=\"https:\/\/artlaboratory-berlin.org\/de\/veranstaltungen\/nonhuman-agents-lynch\/\" class=\"read-more\" rel=\"bookmark\" title=\"Viscous Bodies\">\n                    Mehr lesen<\/a>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgehend von allem, was flie\u00dfend ist, behandeln die Arbeiten der K\u00fcnstlerinnen Sarah Hermanutz und Alanna Lynch Themen wie Amphibien, k\u00f6rperliche Grenzen, Abgrenzungen, Marginalisierung, Materialismus, Versickerung, Sinnlichkeit und Feuchtgebiete durch Performance, Installationen, Multimedia und lebende Kunstwerke.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":2950,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"tags":[243,233,234,242],"class_list":["post-3505","exhibition","type-exhibition","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-fermentation","tag-feuchtgebiete","tag-feuchtgebietsoekologie","tag-kombucha"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.2 - 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