Aktuelle Ausstellung

Strange Encounters with Vegetal Others
Špela Petrič



Vernissage 21. September 2018
Workshop (auf englisch, nur mit Anmeldung: register@artlaboratory-berlin.org ): 22. September 2018, 13-18 Uhr
22. September - 18. November 2018
Fr- So, 14-18 Uhr u.n.V.


Die slowenische Künstlerin Špela Petrič nähert sich ihrer Kunstproduktion über die Hybrid Arts und die Biochemie, worin sie promoviert hat. Diese beiden erkenntnistheoretischen Ansätze prägen ihre Arbeit mit dem Pflanzenreich im Sinne einer zwischenartlichen Kollaboration. Sie untersucht Ontologien, Methodologien, Ethik und Praktiken der Pflege, die unserer Beziehungen mit Pflanzen zugrunde liegen. Ihre erste Einzelausstellung in Berlin wird einen Einblick in ihre Multi-Species-Projekte geben.
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Workshop mit Špela Petrič Phytocracy in situ: Prototyping tools for the investigation of plant governance
22. September 2018, 13-18 Uhr

(Anmeldung erforderlich: register@artlaboratory-berlin.org)
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Mit der freundlicher Unterstützung von:



     


Sommerprogramm 2018:


Letzte Verantstaltungen:

BioSignals
25. August 2018

Keine Registrierung, freier Eintritt



V. l. : Juan Duarte, Foto: Andrew Gryf Paterson; Sarah Hermanutz & Nenad Popov, Live Decomposition, Foto der Künstler; Laura Beloff, Foto: Andrew Gryf Paterson

BioSignals ist eine Reihe ortsspezifischer Sound-Art, Narrative und Natur-basierter Datenströme von menschlichen und nichtmenschlichen Kulturproduzenten im Sommer und Herbst 2018. Beim nächsten Pixelache Festival in Helsinki im Frühjahr 2019 wird es auch eine Präsentation geben. Der künstlerische Inhalt des Projekts konzentriert sich auf kreative und aktuelle Interpretationen von Biosemiotik, Energie als Medium und Kommunikation. Biosemiotik ist ein zunehmend einflussreiches Paradigma des Denkens, das Biologie und Kommunikation, Zeichensysteme und Signale des Lebens in vielfältigen Formen zusammenführt. Insbesondere bietet es konzeptionelle Werkzeuge, um Kommunikation und Umweltbedeutung über taktile, aurale und signalbasierte biochemische Mittel aus einer nicht-menschlichen Perspektive zu betrachten - beispielsweise aus der Sicht von Pflanzen und Flechten, tierischen, bakteriellen, elementaren Akteuren.

Zu den präsentierenden Künstler*innen gehören Sarah Hermanutz und Nenad Popov mit ihrer audiovisuellen Arbeit Live Decomposition sowie Pedro Soler und Beiträge von Andrew Gryf Paterson, Antye Greie-Ripatti, Juan Duarte, Krisjanis Rijnieks, Krista Dintere, Laura Beloff, Lilli Tölp und Mikko Lipiäinen.
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Produziert in Kooperation mit




BioSignals wird von Nordisk Kultur Kontakt Culture and Art programm unterstütz.




Presentation | Performance

NOW. A Kinetic Life
Bidisha Das und Thomas Heidtmann


Freitag, 3. August 2018, 20 Uhr
Performance, 21 Uhr

Samstag, 4. August 2018
14 - 18 Uhr

Sonntag, 5. August, 2018

14 - 18Uhr
Artists Talk mit Bidisha Das & Thomas Heidtmann, 15 Uhr




NOW. A Kinetic Life ist eine interaktive Installation, die eine visuelle und akustische Verbindung zwischen dem Weltraum und den uns umgebenden physischen Räumen herstellt. Es ist ein Orchester der Bewegung, das Elemente aus dem Weltraum, der Natur und menschlichen Körpern als Instrumente benutzt. Im Zentrum steht der sich ständig verändernde Moment, in dem wir leben: JETZT. Die Installation überträgt Sound aus all diesen Räumen in Echtzeit zu einem modularen Synthesizer, das Herz der Installation, den Das exklusiv für das Projekt kreiert hat. Der Synthesizer wird begleitet von CubeSat-artigen Objekten, die Teil von Heidtmanns „Place in Orbit" -Projekt sind, tragbaren Handschuhen und Pflanzen mit Sensoren.

Die Erfahrung lässt sich so erklären, als hätte man mehrere Ohren gleichzeitig in verschiedene Richtungen und an verschiedenen Orten. Die Echtzeitdaten aus den Räumen und das Ergebnis sind bei jeder Aufführung einzigartig: Natürliche Klänge und Klänge aus dem Universum, alles ist miteinander verschmolzen; wie das Leben, das überall aufblüht und uns verbindet, um im Moment, im JETZT, zu leben.

NOW. A Kinetic Life wird ermöglicht durch das bangaloREsidency-Expanded-Programm des Goethe-Instituts / Max Mueller Bhavan Bangalore in Zusammenarbeit mit Lacuna Lab e.V.

Der Berliner Medienkünstler Thomas Heidtmann studierte an der Universität der Künste Berlin. Er ist Mitbegründer des Lacuna Lab e.V. sowie Gründer des Space Art Hackathon SPARTH und der Space Art Community SPARTHabitat. In seinen international präsentierten Arbeiten untersucht Heidtmann Formen und Ausdrucksweisen von Erkundung, Kollaboration und Kommunikation. Er ist fasziniert von Weltraumtechnologien, Spiegeln und Fragen der Sichtbarkeit und Beobachtung.

Bidisha Das ist Künstlerin und Entdeckerin mit großem Interesse an Kunst und Wissenschaft. Fasziniert von Natur und Technik variiert ihr Kommunikationsmedium von Ton zu Film, von Wald zu Himmel, von Menschen zur Tierwelt u.a. Das Studium absolvierte sie an der Srishti Schule für Design und Technologie in Bangalore. Ihre Arbeit hat Sound-Art-Praktiken bei der Indian Sonic Research Organisation in Bangalore erforscht, und sie hat im HKW in Berlin aufgeführt. Sie war Teampartnerin bei Caltech-NASA, um eine bemannte Asteroidenmission zu initiieren und war zahlreiche Monate in den Wäldern von Indien und im peruanischen Amazonas an Naturschutzarbeiten beteiligt.

  



Workshop: (Un)Real Ecologies - Microplastics (mit Kat Austen & Nana MacLean)
7./8. Juli 2018


Bilder: Kat Austen

Plastik hat Wasser, Erde und unsere Körper durchdrungen. Es ist die neue Ikone unserer Zeit. Während des Workshops (Un)Real Ecologies: Mikroplastik werden wir das Vorhandensein von Mikroplastik im Fluss Panke nahe von Art Laboratory Berlin erforschen. Wie (ko)existieren Organismen und Mikroorganismen mit diesen von Menschen hergestellten Materialien? Wir werden die Wasserproben untersuchen, um ein neues Verständnis über das Panke-Ökosystem zu bekommen. Plastik ist gegenwärtig ein wesentlicher Teil davon - ein Mikrokosmos, der uns fragen lässt: "Was ist Natur?"

Kat Austen ist eine Abfolge von Erfahrungen und eine Ansammlung von Bestrebungen. Sie kreiert künstlerische Projekte, die vielfältige Erkenntnisse erforschen, von Musik über verkörpertes Wissen bis hin zu DIY-Wissenschaft, und konzentriert sich auf emotionale Verbindungen zwischen dem, was wir als intern und extern betrachten. Kat ist Dozentin für Kunst und Wissenschaft an der Universität von Leeds, hält Vorlesungen über das BASC-Programm für Kunst und Wissenschaft der UCL und ist Artist in Residence an der UCL-Fakultät für Mathematik und Physikalische Wissenschaften. Frühere Aufenthalte umfassen NYU Shanghai Gallery und ArtOxygen. Kat war Gründungsmitglied des London Creative Network-Programms. Sie lebt in Berlin.

Nana MacLean studierte Biologie an der UvA Amsterdam und hat kürzlich ihr Masterstudium in Molekularbiologie an der Universität Potsdam abgeschlossen. Neben ihrem Studium war sie an Projekten beteiligt, die die Grenzen zwischen disziplinären Systemen und Methoden überschritten - sowohl spekulatives Design als auch performative Kollaborationen. Als Doktorandin forscht Nana derzeit über mikrobielle Gemeinschaften in anthropogenen Landschaften und kunststoffverschmutzten Böden am GFZ Helmholtz-Zentrum Potsdam. Ihre Forschung konzentriert sich auf Plastik als biologischer Lebensraum und erforscht darüber hinaus zukünftige Ökologien und Forschungsbereiche, die Storytelling und andere einfallsreiche Methoden beinhalten. Nana lebt und arbeitet in Potsdam und Berlin.
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Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit DIY Hack the Panke.


Teil des Shared Habitats Projekts, organisiert von Institutio Media und finanziert von Nordic Culture Point



Buchvorstellung und Party 6. Juli 2018, 19 Uhr



Half Life. Maschinen/ Organismen, künstlerische Positionen im Kontext von Klimawandel und Artensterben.
Käthe Wenzel/Manfred Blohm (eds.) Fabrico Verlag Hannover, 2018.

Maschinen-Organismen, organische Maschinen: Die Auflösung der Grenzen zwischen Körpern und Mechanik ist auf dem Weg zur Normalität: fühlende Prothesen, Neuroimplantate, Neuroenhancement – Posthumanismus. Das Artensterben soll durch synthetische und mechanische Organismen ausgeglichen werden. Wie werden diese Entwicklungen künstlerisch weiter gedacht? Welche Drohungen und Versprechungen zeichnen sich ab? 41 künstlerische Positionen aus 15 Ländern liefern kritische bis visionäre Vorlagen zu den Gebieten: Sozio-emotionale Service-Maschinen: Stellvertreter und soziale Krücken; Ersatz: Maschinen-Umgebungen und künstliche Organismen; Utopie: Prothesen, Utopische Instrumente und Ersatzkörper; Verbindung: Vermittlungsmaschinen und Kommunikation zwischen den Spezies; Autonome und obsolete Maschinen: vergangene Maschinenkulturen.




Letzte Ausstellung

Viscous Bodies

Sarah Hermanutz
Alanna Lynch

Eröffnung: Freitag, 23. März 2018, 20 Uhr
24. März - 13. Mai 2018
Fr - So, 14-18 Uhr u. n. Vereinbarung

Künstlergespräch mit beiden Künstlerinnen: 25. März 2018, 15 Uhr


Dokumentation, v.l. Alanna Lynch, Concealed and Contained; Potentials; Sarah Hermanutz, Salamander Mourning Veil, Inside Bodies

Das Ausstellungsprojekt präsentiert in einem offenen Rahmen die aktuelle künstlerische Forschung zweier Künstlerinnen an der Schnittstelle von Kunst und Naturwissenschaft. Ausgehend von liquiden Substanzen basieren die Arbeiten von Sarah Hermanutz und Alanna Lynch auf Themen wie Amphibien, Begrenzungen, Feuchtgebiete, Körpergrenzen, Marginalisierung, Materialästhetik, Sickerwasser und Sinneswahrnehmung durch Performances, Installationen, Multimedia und lebende Kunstwerke. Das Projekt lädt die Öffentlichkeit ein, sich in vielfältiger Weise mit der Materie, im direkten und übertragenen Sinne, zu beschäftigen.

Alanna Lynch arbeitet mit lebenden Organismen und biologischen Materialien und untersucht mittels Performance die Politik der Affekte und Fragen über Handlungsfähigkeit. Sie erforscht die Ästhetik von Ekel und Angst mit einem Fokus auf verkörpertes Wissen und Dynamiken des unbewussten. In ihrem Projekt Potentials kultiviert Lynch beispielsweise Kolonien von Fruchtfliegen, Drosophila melanogaster, während ihres gesamten Lebenszyklus, wobei sie mikroskopische Fotografie und performative Formate nutzt und die Besucher mit einer forschungsähnlichen Umgebung mit Fliegenbehältern konfrontiert. Die evozierten Reaktionen reichen von Neugier bis Ekel. Ihre Performances erkunden Körper und Identität, oftmals als komplexe und undefinierbare Einheiten; beide bestehen aus immer teilbareren Teilen der Materie. Für ihre Performance Concealed and Contained sammelte sie jahrelang ihr eigenes Haar und häkelt es zu einem immer größer werdenden Behältnis, das zwischenzeitlich Kopf und Schultern bedeckt. Während der Aufführung ist sie nackt, bis auf das selbstgemachte ‚Versteck', an dem sie dann kontinuierlich arbeitet.

Sarah Hermanutz erforscht die Schnittstellen von Performance, Technologie und Ökologie. Ihre Skulpturen, Installationen und performativen Arbeiten beschäftigen sich mit Feuchtgebieten, amphibischen Wesen, Genderaspekten und sozialer Kognition. Live Decomposition, eine aktuelle Zusammenarbeit mit dem Soundkünstler Nenad Popov, wurde letztes Jahr in Lissabon und Berlin aufgeführt. Das Video dokumentiert Hermanutz Hände in einem Aquarium mit Schlamm, Sand, lebenden und toten Organismen aus Feuchtgebieten und anderen gesammelten Materialien. Die Künstlerin interessiert sich sehr für Amphibien, sowohl als Organismus als auch als Metapher. In Inside Bodies wird ein Axolotl in einem Gefäß zu einem Moment menschlicher/nichtmenschlicher Begegnung. Ihre Arbeit Salamander Mourning Veil, die Zeichnungen, Fotografien und Performances umfasst, ist eine künstlerische Aussage über das Massensterben von Amphibien und den Abtrag von Feuchtgebieten, ein melancholisches Statement über Pflege und Empathie im Sinne von Haraways Diktum "staying with the trouble".

Im Zentrum des Ausstellungsprojekts steht die Ästhetik der Viskosität. Dabei werden die Künstlerinnen auch an einer neuen Installation zusammenarbeiten, die ein Verbindungssystem aus Flüssigkeiten, lebenden Materialien, Organismen und Technologie bilden und gemeinsame Themen ihrer Arbeit bündeln wird.
(Mehr Informationen)


-Regine Rapp & Christian de Lutz



Vorherige
Verantstaltungen


Interdisziplinäre Konferenz
Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory

24. -26. November, 2017

Theatersaal PA58, Prinzenallee 58, 13359 Berlin-Wedding


Fotografien: Tim Deussen

Als theoretische Ergänzung zu unserer laufenden Reihe Nonhuman Agents (Juni - Dezember 2017) vereinte Art Laboratory Berlin - gemeinsam mit unseren Partnern, dem Institut für Kunst und Medien, Universität Potsdam - internationale Künstler, Wissenschaftler aus Natur- und Geisteswissenschaften verschiedener Disziplinen, um künstlerische, philosophische, ethische und naturwissenschaftliche Ansätze über nichtmenschliche Akteure zu diskutieren. Bisherige Positionen aus unserer Reihe Nonhuman Subjectivities (2016-17) wurden miteinbezogen.

Die Konferenz begann mit einer Reflexion über den Post-Anthropozentrismus und wollte Formen der Intelligenz (menschliche, tierische und pflanzliche Intelligenz) und Begriffe wie ‚Agency' (Handlungsfähigkeit) und ‚Sentience' (Empfindungsfähigkeit) genauer definieren. Eine eingehende Betrachtung in der Aushandlung dieser neu perspektivierten Prozesse hat die Rolle von Pilzen beinhaltet: Myzel, das Internet von Bäumen und Hefen. Formen mikrobieller Handlungsfähigkeiten wurden über das Phänomen des Quorum Sensing und Biofilme untersucht; zur Diskussion stand außerdem eine Form der Mikrosubjektivität. Es hat Beiträge zum Mikrobiom und Holobiont gegeben, unter Berücksichtigung des Menschen und den Formen des Seins, die er mit nichtmenschlichen Lebensformen teilt. Darüber hinaus haben wir eine Diskussion zu Endosymbiose und Sympoiesis eröffnet, die symbiotische Beziehungen, horizontale Gentransfers und die Rolle von Lynn Margulis in der Biologie und Wissenschafts- und Technologieforschung des 21. Jahrhunderts bedachte. Schließlich hat die Konferenz bedrohte nichtmenschliche Perspektiven diskutiert und eine Ethologie für die technowissenschaftliche Ära vorgeschlagen.
Kooperationspartner: Europäische Medienwissenschaft, Universität Potsdam
(Mehr Informationen - Erste Videodokumentation Online!)




Auszeichnung 2017 an Art Laboratory Berlin

Wir freuen uns mitzuteilen, dass Art Laboratory Berlin erneut Preisträger der "Auszeichnung künstlerischer Projekträume und –initiativen" geworden ist. Wir danken der diesjährigen Jury für diese Entscheidung und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa für die Auslobung des Preises.

Wir betrachten diese Auszeichnung als Wertschätzung unserer intensiven Arbeit der letzten Jahre mit Ausstellungen, Seminaren, Workshops und Konferenzen zu aktuellen Themen in Kunst und Wissenschaft. Unser Dank geht auch an die Künstler, Kollegen und Förderer, mit denen wir unsere Projekte realisieren konnten und zukünftig umsetzen werden.

Preiseverleihung 15. September 2017 ab 17h30 (Mehr Informationen)



Informationen zu der Serie Nonhuman Agents von 2017

Informationen zu der Serie Nonhuman Subjectivities von 2016-17 hier

Informationen zu der Serie [macro]biologies & [micro]biologies von 2014-15 hier...


Publikationen!

Wir freuen uns sehr, Ihnen/ Euch unsere neue Publikation vorzustellen:
[macro]biologies & [micro]biologies. Art and the Biological Sublime in the 21st Century.
Hrsg. v.Regine Rapp & Christian de Lutz, Berlin 2015
Mehr Informationen hier...


Online Publikationen:

Wir freuen uns sehr, mit Ihnen/ Euch unsere Online-Publikation der dreitägigen internationalen, interdisziplinären Konferenz von 24.-26.November 2017 zu teilen:
Nonhuman Agents in Art, Culture and Theory


Wir freuen uns sehr, mit Ihnen/ Euch unsere Online-Publikation der zweitägigen internationalen, interdisziplinären Konferenz zu teilen, die bei Art Laboratory Berlin im Sommer 2013 stattgefunden hat: Synaesthesia. Discussing a Phenomenon in the Arts, Humanities and (Neuro-)Science

Art Laboratory Berlin bedankt sich für die ständige Unterstützung von:

 

Bisherige Kooperationspartner von Art Laboratory Berlin